Twitter Inc. (NYSE: TWTR) hat am Montag einem Übernahmeangebot von Elon Musk in Höhe von 44 Mrd. $ zugestimmt. Sollte das Geschäft dennoch scheitern, könnte der Milliardär mit einer saftigen Auflösungsgebühr belegt werden.

SEC-Einreichung offenbart Auflösungsgebühr für beide Parteien

Wenn Musk das Geschäft nicht in bar abschließen kann, muss er 1 Mrd. $ Auflösungsgebühr an das Social-Media- und Microblogging-Unternehmen zahlen, bestätigte eine SEC-Einreichung am späten Dienstag.

Sollte die Muttergesellschaft die Fusion nicht wie im Fusionsvertrag vorgesehen vollziehen, auch weil die Finanzierung durch Eigenkapital, Fremdkapital und/oder Margenkredite nicht gesichert ist, muss die Muttergesellschaft an Twitter eine Auflösungsgebühr von 1 Mrd. $ zahlen.

Twitter ist außerdem verpflichtet, Musk genauso viel zu zahlen, wenn es sich entscheidet, aus der Vereinbarung auszusteigen, z. B. wegen eines besseren Angebots eines anderen potenziellen Käufers. Das Unternehmen mit Hauptsitz in San Francisco wird am Donnerstag seine Quartalsergebnisse vorlegen.

Ist der Musk-Twitter-Deal im besten Interesse der Aktionäre?

Nach Ansicht von Roger McNamee von Elevation Partners ist das Angebot von Elon Musk in Höhe von 54,2 $ pro Aktie nicht im besten Interesse der Aktionäre. Im Gespräch mit Morgan Brennan von CNBC in der Sendung „Squawk on the Street“ sagte er:

Der Vorstand hat bei Twitter eine Weile geschlafen. Sie hatten einen CEO, der einen anderen Vollzeitjob hatte, und jetzt wird das Unternehmen an jemanden verkauft, der der CEO von vier Unternehmen ist. Noch bemerkenswerter ist, dass es sich um den größten „Going Private Deal“ der Geschichte handelt und wir nichts über seinen Plan wissen.

McNamee sieht in dem Deal auch einen bahnbrechenden Moment für Journalisten, da Twitter eine „überragende Rolle“ im Journalismus spiele.

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