SoftBank’s Masayoshi Son says he “was crying” as he sold Nvidia to fund massive AI bets on OpenAI and next-gen infrastructure.

Die Softbank-Aktie setzte ihren starken Abwärtstrend fort und erreichte den niedrigsten Stand seit April dieses Jahres. Sie fiel auf ¥4,595, fast 50% unter dem Jahreshoch. Dieser Rückgang hat ihre Bewertung deutlich auf aktuell ¥30.4 trillion gedrückt.

Softbank-Aktie fällt, da wichtige Portfoliounternehmen vor erheblichen Gegenwinden stehen

Softbank, ein großer Telekommunikationskonzern Japans, ist dank seiner umfangreichen Investitionen in den USA und anderen Ländern zu einem wichtigen Stellvertreter der KI-Branche geworden. 

Es ist der größte Anteilseigner von Arm Holdings, einem Unternehmen, das nun mit über $261 billion bewertet wird. Die Aktie von Arm Holdings ist in diesem Jahr um 46% vom Höchststand gefallen, und dieser Ausverkauf könnte beim Bekanntgeben der Quartalszahlen anhalten.

Es ist außerdem an dem Stargate-Projekt beteiligt, das darauf abzielt, über $500 billion in US-Rechenzentren zu investieren. Weitere Unternehmen in diesem Projekt sind OpenAI und Oracle.

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Softbank hält außerdem eine große Beteiligung an OpenAI. Durch sein Engagement, etwa $40 billion in das Unternehmen zu investieren, besitzt es rund 13%.

Daher steht das Geschäft des Konzerns trotz des anhaltenden KI-Booms vor erheblichen Herausforderungen. So hat OpenAI weiterhin Marktanteile verloren. Ein jüngster Bericht zeigte, dass sein Anteil erstmals unter 50% gefallen ist, während Googles Gemini und Anthropics Claude Marktanteile gewinnen.

OpenAI sieht sich zudem harter Konkurrenz durch chinesische Unternehmen wie Moonshot und DeepSeek gegenüber. Moonshots Kimi K3-Modell gilt inzwischen als eines der fortschrittlichsten der Branche.

Die Befürchtung der Investoren ist, dass Unternehmen und Privatkunden die Modelle aus China zum Nachteil der teureren US-Lösungen nutzen werden. 

Diese Sorgen erklären, warum OpenAI Berichten zufolge erwägt, seinen für dieses Jahr erwarteten Börsengang (IPO) zu verschieben. 

Die Softbank-Aktie fällt auch wegen des laufenden Abbaus der KI-Positionen, bei dem die meisten Unternehmen der Branche verlieren. Die Kioxia Holdings-Aktie ist seit dem Höchststand um über 60% gefallen, während führende südkoreanische Titel wie SK Hynix und Samsung sich in einer tiefen Korrektur befinden.

Die nächsten Tage werden wichtig für die Softbank-Aktie. So werden große Tech-Konzerne wie Meta Platforms und Microsoft ihre Zahlen veröffentlichen und mehr Aufschluss über das Niveau der KI-Investitionen geben. 

Ein Signal, dass diese Unternehmen weiter investieren, wäre positiv für ihre Zulieferer. Allerdings konzentrieren sich Anleger, wie wir bei Google gesehen haben, mittlerweile stärker auf die Kapitalrendite (ROI).

Technische Analyse des Softbank-Aktienkurses

Softbank-Aktie

Kurschart der Softbank-Aktie | Quelle: TradingView

Der Wochenchart zeigt, dass die Softbank-Aktie in den vergangenen Monaten stark gefallen ist, von ¥9,077 auf aktuell ¥4,730. Sie ist kürzlich unter das 50% Fibonacci-Retracement-Niveau gefallen. 

Die Aktie liegt nun unter dem 50-Wochen-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) und unter dem wichtigen S/R-Pivotpunkt des Murrey-Math-Lines-Indikators. Auch der Relative Strength Index (RSI) zeigt nach unten.

Deshalb wird die Aktie mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter fallen, möglicherweise bis zum 61.8% Fibonacci-Retracement-Niveau bei ¥4,165. Dieser Rückzug dürfte sich fortsetzen, solange die Stimmung in der Branche nachlässt.

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