
Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt hat gesagt, dass er Web3 für einen interessanten Teil von Blockchain hält und bemerkt, dass die neue Internet-Iteration zwar noch nicht funktioniert, aber ein „sehr mächtiges“ Konzept ist.
Abgesehen von seinen Kommentaren zu Web3 enthüllte der Ex-Google-Manager auch, dass er auch einige Krypto-Investitionen hält. Seine Kommentare kamen während eines Interviews mit Make It von CNBC, das am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Ein neues Modell des Internets
Für Schmidt, der auch Vorstandsvorsitzender des Tech-Giganten war, ist es die Idee, die Kontrolle über die persönliche Identität abzugeben, die ihn am meisten begeistert.
Er ist der Meinung, dass das Konzept ein neues Internetmodell hervorbringt, das die zentralen Verwalter aus dem Weg räumt. Seiner Meinung nach ist es nicht nur „sehr mächtig“, sondern auch „sehr verführerisch“, wenn Menschen die Kontrolle über ihre Identität übernehmen.
Dezentralisierung und Tokenomics oder das Konzept der Token-basierten Ökonomie bilden einen weiteren sehr wichtigen Aspekt von Web3, sagte er gegenüber CNBC.
Seiner Ansicht nach kann eine neue Generation des Internets neue Wege im Umgang mit dem Eigentum an Inhalten einführen, wobei Kryptowährungen wahrscheinlich eine große Rolle bei der Dezentralisierung der Entlohnung der Nutzer spielen werden.
Seine wirtschaftlichen Aspekte sind interessant. Die Plattformen sind interessant und die Nutzungsmuster sind interessant.
Eric Schmidt, Ex-Google-CEO im Interview mit CNBC
Der 67-Jährige, der ein Jahrzehnt lang – von 2001 bis 2011 – Google-Chef war, glaubt, dass Web3 funktionieren wird.
Beschleunigung in der Web3-Infrastruktur
Die Idee von Web3 hat sich im vergangenen Jahr durchgesetzt, wobei ein dezentralisiertes, in die Blockchain integriertes Internet das Ziel ist. Als Internet der Verbraucher soll Web3 sicherstellen, dass die Kontrolle über persönliche Daten bei den Verbrauchern liegt und nicht bei großen Tech-Unternehmen, einschließlich Google.
Und es ist der Vorstoß für ein egalitäres Internet, der die Unterstützung des Blockchain-Ökosystems hervorgerufen hat.
Unterdessen nimmt das Wachstum von Web3 weiter an Fahrt auf, da Milliarden von Dollar in diesen Bereich fließen. Im Jahr 2021 beispielsweise flossen Berichten zufolge mehr als 30 Mrd. $ von Risikokapitalgebern in Web3. Auch wenn das Interesse der VCs auf Kritik stößt, ist dies ein Schritt, der für ein Netz von Aktivitäten im Ökosystem sorgt.
Dabei handelt es sich nicht nur um Blockchain-Entwickler und -Anbieter, sondern auch um globale Konzerne, die bei der Schaffung der Infrastruktur helfen wollen, die die Verwirklichung des „neuen Internetmodells“ ermöglicht.
Wo finden diese Entwicklungen also statt? In den Bereichen Finanzen, Spiele und soziale Interaktion, wobei Kryptowährungen, dezentrale Finanzanwendungen (DeFi) und Non-Fungible-Tokens (NFTs) eine große Rolle spielen.
Der Post Web3 ist „sehr interessant“: Ex-Google CEO Eric Schmidt erschien zuerst auf Invezz.