why micron earnings aren't driving intel amd shares higher

Die Micron Technology-Aktie steigt heute Morgen stark, nachdem das Unternehmen hervorragende Q3-Ergebnisse vorgelegt hat, darunter ein nahezu 350%iger Umsatzanstieg im Jahresvergleich auf $41.46 billion.

Dennoch folgt der breitere Halbleitersektor nicht Microns Vorbild – Intel (INTC), Advanced Micro Devices Inc und selbst Nvidia haben sich am 25. Juni nicht an der Rally beteiligt.

Das mag auf den ersten Blick überraschend erscheinen, aber es gibt tatsächlich drei sehr einfache Gründe, weshalb diese Chiphersteller heute nicht synchron mit der MU-Aktie reagieren.

Warum Chiptitel nicht synchron mit MU-Aktien steigen

In seiner Gewinnmitteilung bestätigte Micron, dass sein High-Bandwidth Memory (HBM), der ultraschnelle Speicher, der direkt auf Chips für künstliche Intelligenz (KI) gestapelt wird, bis zum Jahresende komplett ausverkauft ist, wobei Kunden Vereinbarungen in Höhe von $22 billion abgeschlossen haben.

Das ist zwar beeindruckend für MU-Aktien, macht aber gleichzeitig eine gravierende Angebotsverknappung in der Branche deutlich.

Wenn Unternehmen wie Nvidia oder AMD nicht genügend HBM von Lieferanten (Micron oder SK Hynix) sichern können, können sie ihre Top‑AI-Grafikprozessoren (GPUs), einschließlich der Blackwell-Architektur oder der MI300‑Serie, nicht ausliefern.

Microns enge Angebotsobergrenze bestätigt, dass Hersteller von Rechenchips physisch begrenzt sind, wie schnell sie ihre kurzfristigen Umsätze skalieren können – ein breiteres Problem, das sich in ihrer heute zurückhaltenden Performance widerspiegelt.

Hohe Bewertungen belasten Intel und AMD

Der weitere Halbleitersektor steckt in einer intensiven mehrtägigen Welle von Gewinnmitnahmen.

Investoren überprüfen aufgeblähte Bewertungen neu und verlangen, dass astronomische Investitionen der großen Tech‑Hyperscaler sich sofort in Gewinnen niederschlagen.

Da Namen wie Intel und AMD bereits massives, makelloses Wachstum eingepreist haben, wird ein solides Update eines Zulieferers wie Micron für den Rest des Tech‑Stacks als ein „Sell-the-News“-Ereignis behandelt.

Beachten Sie, dass Advanced Micro Devices Inc und INTC derzeit mit etwa dem 85‑fachen beziehungsweise über dem 200‑fachen des erwarteten Gewinns gehandelt werden; der anfängliche Vorbörsenspike gab institutionellen Händlern also einfach einen „hochliquiden“ Ausstiegspunkt, um Gewinne zu sichern.

INTC und AMD stehen vor idiosynkratischen Herausforderungen

Der anhaltende Druck auf Intel‑ und AMD‑Aktien ist auch deshalb logisch, weil diese Unternehmen tatsächlich ganz andere architektonische und wettbewerbliche Belastungen haben.

INTC kämpft mit hohen Umstellungskosten in der Ausführung, während es sich als westliche Foundry‑Option positioniert, und Advanced Micro Devices führt einen kostspieligen Marktanteilskampf mit Nvidia im Rechenzentrum.

Ein Anstieg der Speicherpreise verbessert sofort MUs Margen, löst aber nicht Intels Umsetzungszeitplan und verändert nicht AMDs Marktanteilsposition gegenüber Nvidia.

Das heißt aber nicht, dass die Wall Street aufgegeben hätte. Beide bleiben unter Experten mit einer „Buy“‑Einstufung, wobei die ehrgeizigsten Kursziele deutlich über 20% Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs ausweisen.

Keines der beiden Chipunternehmen zahlt jedoch eine Dividende, um einkommensorientierte Anleger anzuziehen.

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