Why South Africa’s Starlink-led satellite internet push is running into political resistance

Südafrikas Bemühungen, den Zugang zum Satelliteninternet auszubauen, wobei Starlink im Zentrum der Debatte steht, stoßen auf zunehmenden politischen Widerstand.

Gesetzgeber lehnen laut Bloomberg eine vorgeschlagene Änderung der Telekommunikationsbesitzregeln ab, die es ausländischen Satellitenanbietern erlauben könnte, ohne lokale Beteiligung zu operieren.

Der Streit hat sensible Fragen zu wirtschaftlicher Entschädigung, Exekutivgewalt und dem Gleichgewicht zwischen der Gewinnung globaler Technologieunternehmen und dem Schutz von Empowerment-Gesetzen, die im post-apartheid-Rahmen des Landes verwurzelt sind, wieder aufgeworfen.

Was als regulatorische Anpassung begann, hat sich inzwischen zu einer parlamentarischen und politischen Pattsituation entwickelt.

Politische Verschiebung löst parlamentarischen Widerstand aus

Die Kontroverse rührt von einer politischen Richtlinie her, die letzte Woche vom Minister für Kommunikation und Digitale Technologien Solly Malatsi herausgegeben wurde.

Die Richtlinie fordert die Telekommunikationsaufsichtsbehörde auf, ihren Lizenzrahmen zu ändern, sodass Aktienäquivalente Investitionsprogramme für die Empowerment-Anforderungen angerechnet werden können.

Dies würde die derzeitige Forderung nach einem 30%igen lokalen schwarzen Eigentum für Telekommunikationsanbieter ersetzen.

Malatsi sagte, der Vorschlag sei nach einer öffentlichen Konsultation gefolgt, bei der etwa 90 % der Einsendungen die Änderung unterstützten.

Der Minister hat die Maßnahme als Mittel zur Modernisierung der Regulierung und zur Förderung von Investitionen in digitale Infrastruktur dargestellt.

Der parlamentarische Portfolioausschuss, der den Telekommunikationssektor überwacht, hat jedoch gefordert, die Richtlinie zurückzuziehen und argumentiert, dass eine derart grundlegende Änderung nicht allein durch Executive Notice vorgenommen werden könne.

Starlinks Markteintritt steht auf dem Spiel

Die vorgeschlagenen Änderungen würden Satelliteninternetanbieter direkt betreffen, insbesondere Starlink, das SpaceX gehört.

Starlink konnte bisher nicht in Südafrika operieren, da es die Eigentumsanforderungen des Landes nicht erfüllt.

Elon Musk, der in Pretoria geboren wurde, hat sich geweigert, Anteile an SpaceX abzugeben, um die Regeln einzuhalten.

Er hat Südafrikas Eigentumsrahmen kritisiert, der eingeführt wurde, um wirtschaftliche Ausgrenzung durch die Apartheid zu bekämpfen.

Wenn der Regulator Malatsis vorgeschlagene Änderungen übernimmt, könnte Starlink seine Dienstleistungen im Land anbieten, ohne die Eigentümerstruktur zu verändern.

Befürworter dieser Veränderung argumentieren, dass die Zulassung von Starlink die Konnektivität verbessern könnte, insbesondere in abgelegenen und unterversorgten Gebieten.

Kritiker entgegnen, dass das Thema über den Internetzugang hinausgeht und den Kern der Empowerment-Politik trifft.

Aufgeworfene Befugnisse und rechtliche Bedenken

Laut Bloomberg hat Khusela Sangoni Diko, Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Kommunikation und digitale Technologien, sowohl den Inhalt als auch den Ablauf der Richtlinie infrage gestellt.

Sie hat argumentiert, dass der Minister nicht die gesetzgebende Befugnis habe, die Anforderungen an die Befähigung einseitig zu ändern.

Der Ausschuss hat gewarnt, dass die Richtlinie das bestehende Recht verschleiern und damit effektiv die obligatorische Eigentumsgrenze für historisch benachteiligte Gruppen umgeht.

Sie bezeichnete diesen Schritt als Bedrohung für die Prinzipien von Gerechtigkeit und Wiedergutmachung, die Südafrikas demokratischen Übergang zugrunde liegen.

Der Ausschuss wird voraussichtlich im neuen Jahr zusammentreten, um das Thema formell zu prüfen.

Die Koalitionsspaltungen vertiefen sich

Der Streit hat auch Bruchlinien innerhalb der südafrikanischen Koalitionsregierung aufgezeigt.

Malatsi ist Mitglied der Democratic Alliance, während der African National Congress weiterhin ein starker Befürworter strenger, eigentumsbasierter Empowerment-Regeln bleibt.

Differenzen über die wirtschaftliche Transformation spalten die beiden Parteien schon lange, und die Starlink-Debatte hat diese Spaltungen verschärft.

Mit zunehmender parlamentarischer Kontrolle wird das Ergebnis nicht nur Starlinks Aussichten in Südafrika beeinflussen, sondern auch, wie das Land mit der Spannung zwischen digitaler Expansion und wirtschaftlicher Wiedergutmachung umgeht.

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