
Nach Jahren der Underperformance, die Anleger den „King of Coffee“ infrage stellen ließen, läutet Josh Brown offiziell die Rückkehr von Starbucks (NASDAQ: SBUX) ein.
Der erfahrene Trader und CEO von Ritholtz Wealth Management argumentiert, dass der Kaffeeriese sich von einem einstigen Verlierer in eine der derzeit attraktivsten Chancen am Markt verwandelt hat.
Indem er ein starkes Konsum-„Drug“ mit einem hochkarätigen Führungs-Turnaround und einer technisch frisch reparierten Chart-Struktur kombiniert, sieht Brown das lange Winter-Intermezzo der Starbucks-Aktie endlich als beendet und damit die Bühne für eine mögliche Rückkehr zu Allzeithochs bereitet.
Starbucks-Aktie bietet ultimative erschwingliche Luxus-Erfahrung
Kernstück von Browns bullisher These ist die schiere Unentbehrlichkeit des Starbucks-Produkts.
In einer Zeit, in der Anleger zunehmend nach Sicherheit verlangen, bietet SBUX eine einzigartige Form anhaltender Nachfrage, die nur wenige andere Einzelhändler erreichen.
Brown merkt an, dass „Koffein eine Droge ist“ und in dieser Analogie „Starbucks Scarface“ sei – ein überlegener Händler einer täglichen Notwendigkeit. Diese inhärente Verlässlichkeit macht das Unternehmen selbst in Phasen wirtschaftlicher Volatilität robust.
Der „tägliche Starbucks-Besuch“ hat sich zu einem „erschwinglichen Luxus“ gewandelt, den Konsumenten – selbst wenn sie an anderer Stelle sparen – nicht streichen wollen.
Für Aktionäre von SBUX schafft das eine verlässliche Basis, die stetigen Cashflow gegenüber unregelmäßigen Wachstumsschüben bevorzugt.
Der Niccol-Effekt dürfte SBUX-Aktien nach oben treiben
Die Aufregung um die Starbucks-Aktien dreht sich nicht nur um das Koffein; es geht auch um den „Branding-Superstar“, der jetzt am Ruder ist.
Brian Niccol – bekannt für seine erfolgreichen Turnarounds bei Taco Bell und Chipotle – setzt eine „Back to Starbucks“-Strategie um.
Diese Initiative zielt darauf ab, das „ausgehöhlte Wertversprechen“ zu beheben, das durch $8-Lattes und ein Mobile-Bestellsystem entstanden war, das zuvor „das Erlebnis im Laden zerstört“ habe.
Durch die Vereinfachung des Menüs und die Wiederherstellung des Premium-Café-Ambientes treibt Niccol eine Beschleunigung beim Umsatz voran.
Brown weist darauf hin, dass die Transaktionen in den USA erstmals seit acht Quartalen in allen Tagesabschnitten gewachsen seien, was zeigt, dass die strukturelle Neuausrichtung endlich greifbares Umsatzwachstum und Margenausweitung liefert.
Ein technischer Ausbruch aus der „Wildernis“
Aus technischer Sicht ist Brown der Ansicht, dass „der Kurs allein genommen gut genug ist“, um den Hype zu rechtfertigen.
Nach Jahren seitwärtsgerichteter „Schneiderei“ hat Starbucks eine konstruktive Struktur wiederaufgebaut, sich seine 200-Tage-Linie (MA) zurückerobert und das wichtige Pivot-Level bei $100 überschritten.
Josh Brown beobachtet, dass sich die SBUX-Aktie „jetzt in einen wichtigen Ausbruchsbereich hineinschiebt“, wobei Momentum-Indikatoren wie der RSI Stärke bestätigen, ohne in den überkauften Bereich zu gelangen.
Er kündigte ein Kursziel von $120 an und bemerkte, dass der Aufwärtstrend intakt bleibe, solange die Aktie über ihrer 50-Tage-Linie von rund $94 notiert.
Für Brown ist das Chance-Risiko-Verhältnis nun stark zugunsten der Bullen geneigt, da das in Seattle ansässige Starbucks Corp in die „open air“-Phase eintritt.
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