looking to diversify away from ai trade buy these 3 stocks

Für Anleger, die ihre Exposition gegenüber dem Handel mit künstlicher Intelligenz (KI) angesichts boombedingter Volatilität reduzieren möchten, bietet das Umlenken von Kapital in wenig beachtete Aktien eine überzeugende strategische Alternative.

Marktteilnehmer nehmen zunehmend eine „defensive Haltung“ gegenüber einem möglichen Abschwung ein und verlagern sich in Segmente, in denen qualitativ hochwertige Akteure mit soliden Fundamentaldaten außer Favor geraten sind, was zu ungerechtfertigten Bewertungsabschlägen führt.

Die UBS hat kürzlich eine Rotation in Qualitäts-, defensive- und Value-Sektoren als robuste Methode zur Diversifizierung hervorgehoben.

Während KI-Infrastruktur- und Halbleiterindizes 2026 massive Korrekturen erleben, bieten andere Sektoren lukrative, risikoangepasste Zufluchtsorte.

Hier sind drei Powerhouse-Aktien mit robusten Fundamentaldaten und erheblichem Aufwärtspotenzial, da die Berichtssaison naht.

Eli Lilly (LLY)

Eli Lilly-Aktie gilt als säkulares Wachstumsunternehmen, das von der Tech-Zyklik weitgehend abgeschirmt ist.

Die bullische Story stützt sich auf die absolute Dominanz des Unternehmens im GLP‑1‑Gewichtsverlust- und Diabetesmarkt, was als tiefgreifender defensiver Burggraben gegenüber makroökonomischen Schocks wirkt.

Im Q1 meldete der Pharma‑Riese einen weltweiten Umsatz von 19,8 Milliarden USD (ca. 17,3 Milliarden €), ein beeindruckendes Wachstum von 56 % im Jahresvergleich.

Dieser Anstieg wurde vor allem von Mounjaro und Zepbound getrieben – die zusammen 12,8 Milliarden USD (ca. 11,2 Milliarden €) generierten.

Der Umsatz von Mounjaro allein stieg um 125 % im Jahresvergleich, was zum Unternehmens‑Non‑GAAP-Gewinn je Aktie (EPS) von $8.55 beitrug – ein Anstieg von beachtlichen 156 %.

Das Management hat kürzlich seine Jahresumsatzprognose um 2 Milliarden USD (ca. 1,7 Milliarden €) angehoben und erwartet nun bis zu 85 Milliarden USD (ca. 74,1 Milliarden €).

Diese explosive Beschleunigung und die unvergleichliche Preissetzungsmacht machen das Unternehmen zu einem erstklassigen Nicht‑Tech‑Wert.

McDonald’s (MCD)

McDonald’s steht für die archetypische defensive Aktie und zieht institutionelles Kapital an, das in traditionelle Value‑Sektoren rotiert.

Haupttreiber ist die nachgewiesene Fähigkeit, Preissetzungsmacht auszuüben und das Konsumentenaufkommen unabhängig vom gesamtwirtschaftlichen Umfeld aufrechtzuerhalten.

Im Q1 lieferte der Fast‑Food‑Konzern seine stärkste Umsatzentwicklung seit acht Quartalen – mit einem Gesamtumsatz von 6,5 Milliarden USD (ca. 5,7 Milliarden €), ein Anstieg von 9,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Die vergleichbaren weltweiten Umsätze wuchsen in allen Geschäftsbereichen um 3,8 %, gestützt durch zielgerichtete Value‑Kampagnen, die kontinuierlich schneller Marktanteile gewinnen als Wettbewerber.

Die operative Marge weitete sich deutlich auf 45,3 % aus und trieb das bereinigte EPS auf $2.83.

Für Anleger, die ein schützendes Portfolio aufbauen möchten, bietet MCD „rezessionsresistente“ Fundamentaldaten, die zuverlässig systemische Marktübertreibungen überstehen.

Charles Schwab (SCHW)

Den Diversifizierungsansatz rundet Charles Schwab ab – ein Finanzsektor‑Titel, der als exzellenter Hedge gegen Tech‑Exposition fungiert.

Die bullische These beruht auf beschleunigtem Nettozinsertrag, erheblichen Mittelzuflüssen und stabilisierenden Finanzierungskosten.

Die Zahlen für Anfang 2026 zeigen enorme operative Dynamik.

Die Q1‑Umsätze stiegen auf 6,5 Milliarden USD (ca. 5,7 Milliarden €), was einem Plus von 15,7 % im Jahresvergleich entspricht.

SCHW reduziert die Abhängigkeit von teurer ergänzender Bankfinanzierung, „zieht Milliarden“ an Kern‑Nettozuflüssen an und erweitert aktive Brokerage‑Konten.

Mit Prognosen, die auf einen Anstieg des Nettozinsertrags um 16 % Jahr‑für‑Jahr hindeuten, profitiert Schwab effektiv von einem sich stabilisierenden Zinsumfeld.

Eine 1,25 % Dividendenrendite macht SCHW‑Aktien 2026 zusätzlich attraktiv.

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