Virgin Galactic auf Abwegen: Was war da los?

Ein paar Milliardäre, die wohl nicht mehr wissen, was Sie mit ihrem vielen Geld machen sollen, liefern sich derzeit einen erbitterten Kampf ums Weltall. Konkret geht es um Elon Musk (SpaceX), Jeff Bezos (Blue Origin) und Sir Richard Branson mit Virgin Galactic (WKN: A2PTTF).

Bei Virgin Galactic handelt es sich um ein börsennotiertes US-amerikanisches Raumfahrtunternehmen, das bereits im Jahr 2004 gegründet wurde. Ziel der Gesellschaft ist es, sub-orbitale Raumflüge für Weltraumtouristen anbieten zu können. Eine entsprechende Lizenz für Passagierflüge hat man inzwischen erhalten. Darüber hinaus möchte man zukünftig orbitale Weltraumflüge, auch für wissenschaftliche Zwecke, durchführen.

Jeff Bezos erfüllte sich kürzlich einen großen Kindheitstraum...

Der Gründer von Amazon.com und reichste Mensch der Welt, Jeff Bezos, stammt nicht aus einem reichen Elternhaus. Vielmehr war seine Mutter – zumindest teilweise – alleinerziehend, was dazu führte, dass der Junge viel Zeit bei seinen Großeltern verbrachte. Bei diesen zu Gast, beobachtete er gerne den Himmel und die Sterne, wurde großer Fan von Star Wars und wollte daher gerne mal ins Weltall fliegen.

Diesen großen Kindheitstraum ging Bezos seit dem Jahr 2000 an. Damals gründete er nämlich Blue Origin, sein eigenes Weltraumunternehmen. Mit diesem verfolgte beziehungsweise verfolgt er zwei Ziele: Erstens wollte er gerne mal selbst in den Weltraum fliegen, was er kürzlich in die Tat umsetzte. Zweitens möchte er einen kommerziell erfolgreichen Weltraumtourismus etablieren. Daran arbeitet man noch.

Aber Sir Richard Branson war schneller!

Ein Kindheitstraum von Sir Richard Branson sah wohl sehr ähnlich aus. Auch dieser wollte gerne mal in den Weltraum fliegen. Im Wettstreit der Milliardäre schaffte er es dann schließlich sogar mit seinem „Baby“ Virgin Galactic, früher als Jeff Bezos dran zu sein. Doch genau dies scheint Virgin Galactic nun auf die Füße zu fallen. Denn wie bekannt wurde, hat das Raumschiff von Virgin Galactic beim Flug von Sir Richard Branson wohl die vorgeschriebene Flugbahn verlassen – und das für 101 Sekunden.

Darum hat die US-Flugaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) eine formelle Untersuchung gegen Virgin Galactic eingeleitet. Dies schmeckt den Anlegern an der Börse natürlich nicht, denn im schlimmsten Fall könnte die FAA für dieses Vergehen drakonische Strafen verhängen. Im schlimmsten Fall wäre sogar der Fortbestand des Unternehmens gefährdet, wenngleich ich dies als sehr unwahrscheinlich ansehe.

Daher halte ich die Kursrücksetzer aufgrund der nun bestätigten FAA-Ermittlungen auch noch für unproblematisch. Im Chartbild jedenfalls haben diese bis dato noch nicht mal Kratzer hinterlassen. Die Aktie ist spekulativ und somit volatil, klar. Aber solange sie nicht unter 24 US$ zurückfällt, kann es jederzeit zu einer kleinen Kursrallye kommen. Unterhalb von 24 US$ käme es zwar zu einem charttechnischen Verkaufssignal mit Kursziel 18 bis 20 US$. Selbst dann wäre der übergeordnet positive Trend noch intakt.

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