Rob Thummel says a bigger opportunity lies in natural gas amidst Iran war. Cheniere and Williams Companies are top picks to play natural gas.

Die Ölpreise waren in den vergangenen Sitzungen angesichts des eskalierenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran volatil.

Die Spannungen erreichten am 9. März ihren Höhepunkt, nachdem Präsident Donald Trump eine deutliche Warnung ausgegeben hatte und sagte, der Iran würde „20-mal härter“ getroffen werden, wenn er versuchen sollte, die Straße von Hormus zu blockieren.

Während die Welt jedoch auf Rohölpreis-Charts fixiert bleibt, sieht Rob Thummel, Senior-Portfolio-Manager bei Tortoise Capital, eine „größere Chance“ für Anleger tatsächlich im Erdgas.

Warum Thummel Erdgas statt Öl wählt

Während Öl weiterhin den Nachrichtentakt dominiert, weist Thummel auf eine eklatante Diskrepanz in der internationalen Preisgestaltung von Erdgas im Vergleich zu den Vereinigten Staaten hin.

Im Gespräch mit CNBC sagte der Portfoliomanager, die internationalen Erdgaspreise seien „deutlich stärker als die Ölpreise“ angestiegen und verdeutlichten die globale Knappheit an Brennstoff, die im Inland noch nicht vollständig in den Bewertungen reflektiert sei.

Seiner Einschätzung nach sind die USA dank ihrer enormen Produktionskapazität vor extremen Preisspitzen geschützt, wie sie in Asien und Europa zu beobachten sind.

Diese Preisdifferenz eröffnet eine einzigartige Chance für amerikanische Infrastruktur- und Produktionsunternehmen, von der weltweiten Nachfrage zu profitieren. Da die Welt erkennt, dass „Energie ein wirklich wichtiger Faktor“ für das Wirtschaftswachstum ist, glaubt Thummel, dass Erdgas der stille Gewinner des Iran-Krieges sein werde.

Hier sind die zwei Top-Aktien, mit denen sich der erwartete Anstieg der Erdgaspreise 2026 spielen lässt.                                                                                                                

Cheniere Energy: Die Exportmacht

Als größter US-Produzent von Flüssigerdgas (LNG) steht Cheniere an der „Spitze“ des globalen Energiewandels.

Die Fähigkeit des Unternehmens, die Lücke zwischen günstigem amerikanischem Gas und teuren internationalen Märkten zu überbrücken, macht es zu einem wesentlichen Nutznießer der aktuellen Volatilität.

Thummels These besagt, dass Länder wie Japan, Südkorea und Taiwan derzeit in einer „Zwickmühle“ stecken aufgrund von Versorgungsunterbrechungen im Nahen Osten.

Doch Cheniere’s langfristige Verträge und massive Exportterminals an der Golfküste bieten eine optimistische Perspektive für die Energiesicherheit der USA.

Indem es stark abgekühltes Gas über Ozeane verschifft, trägt Cheniere dazu bei, Preisspitzen abzumildern, die laut Thummel internationale Volkswirtschaften drosseln.

Alles in allem bieten LNG-Aktien eine direkte Möglichkeit, auf die sich ausweitende Spanne zwischen inländischer Produktion und globaler Versorgungssicherheit zu setzen.

Williams Companies: Das Infrastruktur-Rückgrat

Um die enorme Menge an Erdgas zu transportieren, die zur Stabilisierung der globalen Märkte erforderlich ist, ist die Welt auf das „unsichtbare“ Netzwerk von Pipelines angewiesen, das von Riesen wie Williams Companies betrieben wird.

Da WMB rund ein Drittel des gesamten Erdgasvolumens in den USA abwickelt, ist es der Inbegriff einer „Infrastrukturaktie“, die Thummel als erstklassige Anlage empfiehlt.

Während Upstream-Förderer diszipliniert bleiben und zögern, ihre Kapitalausgaben zu erhöhen, bis die Futures-Kurven steigen, erzielen Midstream-Unternehmen wie Williams beständige, mautähnliche Gebühreneinnahmen, unabhängig von Preisschwankungen.

Das bietet eine defensive Schicht in einem kriegsbedingten Markt.

Wie Thummel bemerkte, produzieren die USA so viel Öl und Gas, dass dies der Binnenwirtschaft zugutekommt; WMB-Aktie ist gewissermaßen der „Maschinenraum“, der sicherstellt, dass dieser Vorteil den Markt erreicht, und damit eine wesentliche Wahl für Anleger, die die Erdgaschance nutzen wollen.

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