Inflation expectations stabilize, though consumer confidence drops in USA

Die Amerikaner werden zunehmend pessimistischer hinsichtlich der US-Wirtschaft, da die Unsicherheit über die Politik von Präsident Donald Trump und steigende Preise die Verbraucherstimmung belasten.

Die neuesten Daten zum Verbrauchervertrauen zeichnen ein düsteres Bild: Die Erwartungen an die zukünftige Wirtschaftslage sind auf den niedrigsten Stand seit über einem Jahrzehnt gefallen.

Dieser Stimmungseinbruch weckt die Befürchtung, dass das sinkende Vertrauen zu schwächeren Konsumausgaben führen könnte, einem entscheidenden Motor des Wirtschaftswachstums.

Laut dem Conference Board fiel der Verbrauchervertrauensindex im März auf 92,9 Punkte, gegenüber 100,1 Punkten im Februar. Dies ist der niedrigste Wert seit über vier Jahren.

Ein besonders besorgniserregender Rückgang zeigte sich im Erwartungsindex, der die kurzfristigen Aussichten der Verbraucher auf Einkommen, Geschäftslage und Arbeitsmarkt misst.

Dieser Wert sank von 72,9 auf 65,2 und blieb damit den zweiten Monat in Folge unter der Rezessionswarnschwelle von 80 Punkten.

Der Erwartungsindex erreichte ebenfalls ein 12-Jahres-Tief und spiegelte die wachsenden Sorgen um die persönlichen Finanzen wider.

Die Einschätzung der Verbraucher zu ihrer finanziellen Situation sank auf den niedrigsten Stand seit über zwei Jahren und verstärkte die Befürchtungen, dass wirtschaftliche Vorsicht zu geringeren Konsumausgaben führen könnte.

Der Trend des schwindenden Vertrauens ist nicht neu.

In den letzten Monaten haben Umfragen durchweg einen sinkenden Optimismus in Bezug auf die Wirtschaft gezeigt.

Die Sorge unter Marktanalysten ist, dass anhaltender Pessimismus die Amerikaner zu einer Reduzierung ihrer Ausgaben veranlassen könnte, was die wirtschaftliche Dynamik möglicherweise dämpfen würde.

Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, hat jedoch zur Vorsicht bei der Interpretation dieser Umfragen gemahnt.

Während einer Pressekonferenz am 19. März bemerkte Powell, dass weiche Daten, wie z. B. Umfragen zur Verbraucherstimmung, nicht immer mit der tatsächlichen Wirtschaftstätigkeit übereinstimmen.

„Der Zusammenhang zwischen Umfragedaten und der tatsächlichen Wirtschaftstätigkeit war nicht sehr eng“, sagte Powell.

Es gab schon oft Zeiten, in denen die Leute sehr pessimistisch über die Wirtschaft sprachen und dann ein neues Auto kauften. Aber wir wissen nicht, ob das hier der Fall sein wird. Wir werden die realen Daten sehr genau auf Anzeichen von Schwäche beobachten.

Derzeit glauben die meisten Ökonomen, dass das Wachstum zwar abflachen könnte, die US-Wirtschaft aber nicht am Rande eines großen Abschwungs steht.

Viele argumentieren, dass trotz der schwachen Datenlage die realwirtschaftlichen Indikatoren wie Beschäftigung und Einzelhandelsumsätze weiterhin robust sind.

Der Chefökonom von Morgan Stanley teilte diese Einschätzung in einer Mitteilung an seine Kunden am Sonntag mit und erklärte, dass die Sorgen vor einer Rezession wahrscheinlich übertrieben seien.

Er verwies auf den unerwarteten Rückgang der Einzelhandelsumsätze im Januar, der die Anleger zunächst beunruhigte, bevor die Daten für Februar eine starke Erholung zeigten.

Obwohl die US-Wirtschaft mit Gegenwind durch Inflation, Handelspolitik und globale Unsicherheit zu kämpfen hat, deuten die bisherigen Daten nicht auf eine unmittelbar bevorstehende Rezession hin.

Ökonomen und politische Entscheidungsträger werden jedoch genau beobachten, ob das sinkende Verbrauchervertrauen zu einem spürbaren Rückgang der Ausgaben führt, was in den kommenden Monaten weitreichendere Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben könnte.

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