
Nach einem Bericht von Bloomberg, wonach die Royal Group eine milliardenschwere Short-Position in US-Aktien eingegangen ist, verlor der S&P 500 am Mittwoch im Tagesverlauf wieder an Wert.
In was investiert die Royal Group stattdessen?
Die in Abu Dhabi ansässige Investmentfirma wird von Scheich Tahnoon bin Zayed Al Nahyan – dem nationalen Sicherheitsberater der Vereinigten Arabischen Emirate – geleitet. Gegen welche Aktien oder Sektoren das Unternehmen wettet, ist jedoch nicht bekannt.
Die Royal Group wandte sich von Aktien ab, als zu Beginn dieses Jahres die Angst vor einer Rezession zunahm. Seitdem hat sie ihr Kapital verstärkt in kurzfristige US-Staatsanleihen investiert.
Das Konglomerat hat auch sein Engagement in Rohstoffen und Kryptowährungen ausgeweitet, bestätigten anonyme Quellen.
Die Royal Group lehnte es heute ab, den Bericht zu kommentieren.
Faktoren, die US-Aktien belasten könnten
Mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten auch, dass die Royal Group wahrscheinlich wieder auf US-Aktien setzen wird, sobald sich die Bewertungen verbessern und die Zentralbank signalisiert, dass sie bereit ist, die Zinssätze zu senken.
In der Zwischenzeit setzt er jedoch auf die jüngsten Bankenzusammenbrüche, die die Angst vor einer Rezession schüren und die allgemeine Marktstimmung belasten. Bemerkenswert ist auch, dass eine potenzielle Erholung der Ölpreise einen weiteren Gegenwind für den S&P 500 darstellen könnte.
Derzeit liegt die Inflation in den USA jedoch bei einer Jahresrate von 4,9 %, wie Invezz HIER berichtet.
In der vergangenen Woche warnte Citi auch vor einem Rückgang des Referenzindexes auf 3.700 Punkte, der trotz aller Herausforderungen auf Jahresbasis etwa 8 % höher notiert.
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