Sharp rise in Japan bond yields illustrated by a red financial chart over the Japanese flag.

Der USD/JPY-Wechselkurs fiel nach den neuesten makroökonomischen Daten Japans zurück. Sie wurde bei 156,25 gehandelt, ein Rückgang von dem diesmonatigen Hoch von 157,83. Es hat auch das riskante Double-Top-Muster gebildet, was auf weitere Abwärtsseiten in den kommenden Tagen hindeutet.

Schwache japanische Daten wecken Zweifel an Zinserhöhungen der BoJ

Der USD/JPY-Wechselkurs lag nach der Veröffentlichung gemischter makroökonomischer Daten in Japan am Freitag in einem engen Bereich.

Ein Bericht der Statistikbehörde zeigte, dass die Arbeitslosenquote bei 2,6 % blieb, während das Verhältnis von Arbeitsplätzen zu Bewerbungen bei 1,18 unverändert blieb.

Ein weiterer Bericht zeigte, dass der Verbraucherpreisindex (CPI) in Tokio von 2,7 % im November auf 2,0 % in diesem Monat gefallen ist.

Die Kern-Verbraucherinflation, die die volatilen Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, stieg von 2,8 % auf 2,3 % und näherte sich dem Ziel der BoJ von 2,0 %.

Weitere Daten zeigten, dass die Einzelhandelsumsätze des Landes von 1,6 % im Oktober auf 0,6 % im November zurückgingen, ein Zeichen dafür, dass die Nachfrage sinkt.

Gleichzeitig sank die Industrieproduktion des Landes im November auf minus 2,6 %, nachdem sie im Vormonat um 1,6 % gestiegen war.

Daher gibt es Anzeichen dafür, dass sich Japans Wirtschaft abschwächt, was den falkenhaften Ton der Zentralbank einschränken könnte.

Diese Zahlen kamen eine Woche nachdem die BoJ ihre endgültige Zinssatzentscheidung des Jahres veröffentlicht hatte. Sie erhöhte die Zinssätze um 0,25 % auf ein Dreijahrzehnt-Hoch von 0,75 % und deutete an, dass sie 2026 weitere Erhöhungen bringen wird, falls das Wirtschaftswachstum beschleunigt.

Händler glauben weiterhin, dass die Bank 2026 entweder ein oder zwei weitere Zinserhöhungen vornehmen wird, falls die Inflation aufgrund des kürzlich angekündigten Konjunkturpakets weiter steigt.

Zinssenkungen der Federal Reserve im Jahr 2026

Unterdessen veröffentlichte die Federal Reserve in ihrer Dezembersitzung die dritte Zinssenkung. Sie erhöhte den Leitsatz auf zwischen 3,50 % und 3,75 %.

Eine Polymarket-Umfrage mit Vermögenswerten von über 1,2 Millionen Dollar lässt mehr Händler wetten, als dass die Bank 2026 zwei Schnitte bringen wird. 19 % der Nutzer erwarten, dass die Bank die Zinsen dreimal senkt, während 16 % viermal senken.

Der Hauptgrund für die Vorhersage weiterer Kürzungen ist, dass Donald Trump versprochen hat, einen Fed-Vorsitzenden zu ernennen, der sich wohler fühlen wird, weitere Kürzungen durchzuführen.

Der neue Fed-Vorsitzende wird jedoch vor der Herausforderung stehen, mehr Beamte zu Zinssenkungen zu bewegen, insbesondere jetzt, da die aktuellen US-BIP-Daten zeigen, dass die Wirtschaft gut läuft. Der Bericht zeigte, dass die Wirtschaft im dritten Quartal um 4,3 % wuchs, deutlich mehr als die Analysten erwartet hatten.

Fed-Beamte haben begonnen, von den Beamten der Federal Reserve abzuweichen. So stimmten beispielsweise zwei Beamte bei der letzten Sitzung dafür, die Zinssätze unverändert zu lassen, während einer für eine Senkung von 0,50 % stimmte.

USD/JPY-Prognose: Technische Analyse

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USD/JPY-Diagramm von TradingView

Das Tagesdiagramm zeigt, dass der USD/JPY-Wechselkurs in den letzten Tagen zurückgegangen ist und sich vom Jahreshöchst von 157,83 auf aktuell 156,28 bewegt hat.

Es hat ein Doppel-Top-Muster gebildet, dessen Ausschnitt 154,42 beträgt. Außerdem haben der Relative Strength Index und der Percentage Price Oszillator ein bärisches Divergenzmuster gebildet.

Daher wird das Paar voraussichtlich weiter fallen, wobei das nächste wichtige Unterstützungsniveau die Halslinie bei 154,42 ist. Weitere Abwärtskurse werden bestätigt, wenn sie unter den 50-Tage-Durchschnitt bei 154,60 fällt.

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