US allows Iranian oil tankers through Strait of Hormuz despite Gulf attacks

Die USA erlauben iranischen Öltankern die Passage durch die Straße von Hormus, obwohl die Spannungen im Persischen Golf nach Angriffen auf Handelsschiffe zunehmen.

US-Finanzminister Scott Bessent bestätigte diesen Ansatz in einem Interview mit CNBC am Montag und erklärte, Washington habe iranischen Schiffen die Ausfahrt aus dem Golf gestattet, um die weltweite Ölversorgung zu stabilisieren.

Der Schritt erfolgt, während der Tankerverkehr durch die strategische Wasserstraße infolge des Konflikts deutlich zurückgegangen ist.

Die enge Meerenge bleibt die wichtigste Route für den globalen Ölhandel, und Störungen dort haben die Rohölpreise nach oben getrieben.

Trotz der Präsenz US-amerikanischer Marinekräfte in der Region und der Angriffe auf Handelsschiffe setzen sich iranische Ölexporte weiterhin über diese Route fort.

Iranische Ölexporte setzen sich fort

Iran hat trotz der Sicherheitskrise im Golf weiterhin Öl durch die Straße von Hormus verschifft.

Bessent sagte, iranische Schiffe hätten die Region bereits verlassen, und die USA hätten diese Lieferungen zugelassen, um eine weitere Verknappung der weltweiten Ölversorgung zu verhindern.

Iran exportiert rund 1,5 Millionen Barrel Öl pro Tag.

Ein Großteil dieses Rohöls passiert die Meerenge, bevor es die internationalen Märkte erreicht.

Die Route verbindet den Persischen Golf mit dem globalen Schifffahrtsnetz und bleibt zentral für den Energiemarkt.

Die Energiemärkte verfolgen die iranischen Exportströme genau, da sich die Versorgungsstörungen in der Region ausbreiten.

Die Fortsetzung dieser Lieferungen hat geholfen, einen noch größeren Schock für die weltweite Ölverfügbarkeit zu verhindern, während die Schifffahrtsaktivität im Golf weiterhin unter Druck steht.

Tankerverkehr bleibt volatil

Die Schifffahrtsaktivitäten durch die Straße von Hormus sind seit den iranischen Angriffen auf Handelsschiffe im Persischen Golf stark zurückgegangen.

Die Störung hat den gesamten Tankerfluss reduziert und die Risiken für Schiffe in dem Gebiet erhöht.

Trotz des Rückgangs im Verkehr bewegen sich weiterhin einige Lieferungen.

Bessent sagte, Tanker, die Rohöl nach Indien liefern, hätten die Meerenge während des Konflikts durchquert.

Die USA gehen auch davon aus, dass einige chinesische Schiffe den Golf verlassen haben.

Washington erwartet, dass der Tankerverkehr zunehmen wird, bevor die US-Marine und verbündete Streitkräfte mit der Eskorte von Handelsschiffen durch die Wasserstraße beginnen.

Beamte glauben, dass sich der Tankerverkehr allmählich erholen könnte, wenn Reedereien die Sicherheitslage bewerten und begrenzte Fahrten durch die Meerenge wieder aufnehmen.

Ölpreise steigen stark wegen Versorgungs‑Schocks

Der Konflikt zwischen Iran, den USA und Israel hat eine erhebliche Störung der Energiemärkte ausgelöst.

Die Ölpreise sind seit Beginn der US- und israelischen Angriffe auf Iran vor drei Wochen um etwa 40 % gestiegen.

Die Internationale Energieagentur erklärte, die Lage stelle die größte Unterbrechung der Ölversorgung in der Geschichte dar, da die Exporte durch die Meerenge eingebrochen seien.

Die Störung hat die Volatilität auf den globalen Energiemärkten verstärkt, da Händler auf veränderte Schifffahrtsmuster und geopolitische Entwicklungen reagieren.

Brent-Rohöl stieg auf $106 und notierte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nahe $102 pro Barrel, während US-Rohöl nach einem Anstieg nahe $100 um $95 pendelte.

Bessent ging auch auf Spekulationen über eine mögliche US-Intervention im Handel mit Öl-Futures ein.

Er sagte, die Regierung habe eine solche Maßnahme nicht ergriffen, und es sei unklar, welche Befugnisse Washington hätte, um einzugreifen.

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