Kamala Harris‘ Präsidentschaftskampagne hat einen bemerkenswerten Meilenstein bei der Mittelbeschaffung erreicht und im Juli 310 Millionen US-Dollar eingebracht.

Diese Zahl ist laut einem Bericht von Politico mehr als doppelt so hoch wie die 137 Millionen Dollar, die Donald Trumps Kampagne im gleichen Zeitraum einnahm.

Erheblicher Bargeldvorteil für Harris

Harris‘ Wahlkampfteam und die angeschlossenen Komitees verfügen derzeit über Bargeldbestände in Höhe von 377 Millionen US-Dollar. Damit hat sie einen Vorsprung von 50 Millionen US-Dollar gegenüber Trump, dessen Gesamtvermögen sich auf 327 Millionen US-Dollar beläuft.

Dieser finanzielle Vorsprung unterstreicht die wachsende Unterstützung für Harris seit ihrem Einstieg ins Rennen nach Joe Bidens Entscheidung, nicht erneut zur Wahl anzutreten.

Starker Rückhalt bei den Demokraten

Harris hat es geschafft, die Demokraten im ganzen Land zu mobilisieren. Einer kürzlichen Umfrage der Associated Press zufolge wären etwa acht von zehn Demokraten einigermaßen oder sehr zufrieden, wenn sie die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten werden würde.

Diese breite Zustimmung unterstreicht Harris‘ starke Position innerhalb ihrer Partei und lässt sie nun ihren Wahlkampf fortsetzen.

Umfragen zeigen, dass Harris in Schlüsselstaaten führt

Auch in den entscheidenden Swing States macht Harris’ Kampagne große Fortschritte. Eine neue Umfrage der konservativen Gruppe Competitiveness Coalition zeigt, dass Harris in Pennsylvania und Wisconsin mit einem Vorsprung von 48 zu 45 Prozent bzw. 48 zu 46 Prozent vor Trump liegt.

Darüber hinaus liegen die beiden in Michigan mit jeweils 45 % gleichauf. Diese Zahlen zeigen Harris‘ wachsende Anziehungskraft unter den Wählern in den für die Präsidentschaftswahl 2024 entscheidenden Staaten.

Kommende Kampagnentour

Um von dieser Dynamik zu profitieren, wird Harris nächste Woche in mehrere große Swing States reisen, darunter Pennsylvania, Wisconsin, Michigan, North Carolina, Georgia, Arizona und Nevada.

Während dieser fünftägigen Wahlkampftour wird sie mit Wählern in Kontakt treten und ihren derzeitigen Vorsprung in diesen entscheidenden Bereichen ausbauen.

Bekanntgabe des Vizepräsidenten steht bevor

Harris wird ihre Vizepräsidentschaftskandidatin voraussichtlich bis Dienstag nächster Woche bekannt geben.

Zu den angeblichen Finalisten für den Vizepräsidentenposten zählen der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, der Gouverneur von Pennsylvania, Josh Shapiro, der Gouverneur von Illinois, JB Pritzker, der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, der Senator von Arizona, Mark Kelly, und Verkehrsminister Pete Buttigieg.

Die Wahl ihres Vizepräsidentschaftskandidaten wird für die weitere Festigung ihrer Wahlkampfposition von entscheidender Bedeutung sein.

JD Vance steht unter Beobachtung

Inzwischen ist JD Vance wegen Äußerungen aus dem Jahr 2021 in die Kritik geraten. In einer Rede vor einer katholischen Gruppe kritisierte er Alexandria Ocasio-Cortez für ihre „soziopathische Haltung“ gegenüber Kindern und der Familie.

Diese Kontroverse bereichert den laufenden politischen Diskurs im Vorfeld der Wahlen im Jahr 2024.

Darüber hinaus reist laut einem Bericht des Guardian die Courage Tour, eine Zelttour mit selbsternannten Propheten, durch die Swing States, um Christen dazu zu bewegen, für Trump zu stimmen.

Diese Initiative unterstreicht die unterschiedlichen Strategien, mit denen verschiedene politische Gruppierungen versuchen, die Unterstützung der Wähler zu gewinnen.

Kamala Harris‘ beeindruckende Spendeneinnahmen und die wachsende Unterstützung unter den Demokraten machen sie zu einer starken Kandidatin für die Präsidentschaftswahl 2024. Mit beträchtlichen Geldmitteln und günstigen Umfragewerten in Schlüsselstaaten gewinnt ihre Kampagne an Fahrt.

Während sie sich darauf vorbereitet, ihren Vizepräsidentschaftskandidaten bekannt zu geben und sich auf eine entscheidende Wahlkampftour begibt, werden alle Augen darauf gerichtet sein, wie sich ihre Strategie in den kommenden Wochen entwickelt.

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