
Die Zustimmungswerte für Präsident Donald Trump sind gesunken, da eine Welle früherer Exekutivmaßnahmen – von der Einschränkung des Geburtsrechts bis zur Umbenennung des Golfs von Mexiko – Kritik aus der Bevölkerung hervorgerufen hat, wie eine neue Umfrage von Reuters/Ipsos ergab.
Die Umfrage zeigt eine zunehmende Ablehnung der politischen Maßnahmen Trumps, wobei die Unterstützung in der vergangenen Woche deutlich zurückgegangen ist.
Bei der Umfrage, die über drei Tage durchgeführt wurde und am Sonntag endete, gaben 45 % der Amerikaner an, Trumps Leistung zu billigen, gegenüber 47 % in der Vorwoche.
Unterdessen ist die Ablehnung auf 46 % gestiegen, ein deutlicher Anstieg gegenüber 39 %.
Die Umfrage weist eine Fehlerquote von etwa vier Prozentpunkten auf.
Trumps umstrittene Vollmachten
Zu den umstrittensten Anordnungen gehörte die Abschaffung des Geburtsrechts, einer langjährigen US-Politik, die Kindern, die auf amerikanischem Boden geboren wurden, unabhängig vom Einwanderungsstatus ihrer Eltern die Staatsbürgerschaft verlieh.
Der Umfrage zufolge lehnten 59 % der Befragten den Schritt ab, darunter 89 % der Demokraten und 36 % der Republikaner.
Ein Bundesrichter hat die Änderung vor kurzem vorübergehend untersagt, die Trump-Regierung hat jedoch angekündigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
Eine weitere Anordnung – die Umbenennung des Golfs von Mexiko in „Golf von Amerika“ – stieß auf breite Ablehnung. 70 % der Befragten lehnten die Idee ab, während nur 25 % sie unterstützten.
Darüber hinaus löste Trumps Entscheidung, die Bundesbüros für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion (DEI) zu schließen, eine Spaltung aus: 51 % lehnten die Maßnahme ab, 44 % befürworteten sie, hauptsächlich entlang der Parteigrenzen.
Bei der Energiepolitik fand Trumps Vorstoß zur Ausweitung der Förderung fossiler Brennstoffe 76 % Zustimmung bei den Republikanern, während sich 81 % der Demokraten dagegen aussprachen.
Ähnlich verhält es sich mit dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen: 59 % der Befragten lehnen diesen Schritt ab.
Die Umfrage ergab auch starke parteipolitische Ansichten über den Milliardär Elon Musk, einen wichtigen Verbündeten Trumps.
Während 75 % der Republikaner eine positive Meinung über Musk hatten, sahen ihn 90 % der Demokraten ungünstig.
Während Trump seine politische Agenda weiter ausrollt, signalisiert die Umfrage eine Verschiebung der öffentlichen Stimmung mit wachsenden Meinungsverschiedenheiten über seinen Ansatz zur Regierungsführung.
Ob diese frühen Exekutivmaßnahmen die langfristigen Zustimmungswerte beeinflussen werden, bleibt abzuwarten.
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