Basler AG (WKN: 510200), der Produzent von Industriekameras aus Ahrensburg, hat jetzt den Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt. Die vorläufigen Ergebnisse wurden bestätigt: Der Umsatz stieg um 22 % auf 224,5 Mio. Euro und das Nettoergebnis, das 2024 noch negativ war, drehte sich in einen Gewinn von 11,6 Mio. Euro oder 38 Cent je Basler-Aktie.
Die Investoren der Basler-Aktie werden beteiligt
Nach drei Jahren ohne Dividende erhalten die Aktionäre wieder eine Ausschüttung: Mit dem Geschäftsbericht legte das Management auch einen Dividendenvorschlag in Höhe von 11 Cent je Basler-Aktie vor, über den am 1. Juni die Hauptversammlung abstimmen wird. Das entspricht rund 30 % vom Nettoergebnis und entspricht der langjährigen Dividendenpolitik des Unternehmens.
Der Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 23 % auf 237,1 Mio. Euro. Damit wuchs Basler deutlich stärker als der Markt. Die positive Entwicklung wurde im Wesentlichen durch größere Kundenprojekte in China und den USA, insbesondere in den Anwendungsfeldern Logistik, KI-Hardwareproduktion sowie Batterieproduktion, und darüber hinaus durch eine Belebung des Europageschäfts in einem breiten Anwendungsspektrum im zweiten Halbjahr 2025 getragen. Zusätzlich wirkten sich die in den Vorjahren eingeleiteten strukturellen Maßnahmen und die strategische Weiterentwicklung des Produkt- und Lösungsangebots positiv auf die Geschäftsentwicklung und das Ergebnis aus.
Was Investoren noch wissen müssen
Für 2026 erwartet das Management weiteres Wachstum. Der Umsatz soll bei 232 bis 257 Mio. Euro liegen, das wäre eine Steigerung von 3,3 bis 14,5 %. Die EBIT-Marge wird zwischen 6,5 und 10 % erwartet, nachdem es 2025 noch 7,9 % waren. Das erste Quartal 2026 wird voraussichtlich aufgrund des starken Auftragseingangs zum Jahresbeginn oberhalb des prognostizierten Renditekorridors ins Ziel kommen. Für den weiteren Verlauf des Jahres ist es noch schwer, klare Aussagen zu treffen. Zudem erschweren die geopolitischen Unsicherheiten den Ausblick.
Das Management zeigt sein Vertrauen in den Turnaround bei Basler durch Aktienkäufe. So hat Hardy Mehl, der seit Jahresanfang als CEO agiert, in diesem Jahr bereits 8.500 Aktien für insgesamt rund 115.000 Euro (13,54 Euro pro Basler-Aktie) gekauft. Nach der Veröffentlichung des Geschäftsberichts kauften weitere Insider Anteile.
Das stützt unsere Einschätzung, dass Basler nach drei schwachen Jahren wieder auf einem guten Weg ist. Basler ist ein klassischer Turnaround gelungen und wir blicken bei der Basler-Aktie wieder positiv in die Zukunft.
Der Artikel Turnaround geglückt: Geht es jetzt für die Basler-Aktie weiter aufwärts? ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.