Synopsys (WKN: 883703) ist laut eigener Aussage der weltweit führende Anbieter von Software für die Chip-Entwicklung (Electronic Design Automation, kurz EDA) und einer der größten Anbieter von Halbleiter-IP-Bausteinen. Ohne die Design- und Verifikationswerkzeuge von Synopsys ließen sich moderne Chips faktisch nicht entwickeln. Das ist der Grundpfeiler unserer Investitionsthese für die Synopsys-Aktie.

Vor gut einem Jahr hat das Unternehmen zusätzlich den Simulations- und Analyse-Spezialisten Ansys übernommen und wandelt sich damit vom reinen Chip-Design-Werkzeug hin zu einem Anbieter von „Engineering-Lösungen von Silizium bis zum Gesamtsystem“.

Synopsys-Aktie: Gezielt zugeführt – das zahlt sich aus!

Im Ende Juli abgelaufenen dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 zeigt sich, wie stark dieser Zukauf inzwischen wirkt. Der Gesamtumsatz stieg um 42 % und damit stärker als zuvor prognostiziert. Ein gutes Stück dieses Wachstums stammt zwar schlicht daraus, dass Ansys inzwischen ganzjährig mitkonsolidiert wird (die Übernahme wurde im Sommer 2025 abgeschlossen), doch auch das organische Geschäft lief stark: Das Management sprach von einer breit abgestützten Stärke, angeführt von zweistelligem Wachstum im margenstarken EDA-Geschäft. Der aussagekräftige Non-GAAP-Gewinn je Synopsys-Aktie legte um 15 % zu – ebenfalls stärker als erwartet.

Den vollen Artikel kannst du bei Aktienwelt360 lesen.

Der Artikel Trotz KGV von 30: Warum die Synopsys-Aktie unterbewertet erscheint ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.