
Der Dow-Jones-Index hat sich in den vergangenen Wochen zurückgezogen und ist vom Jahreshoch von $50,485 auf aktuell $46,500 gefallen. Dieser Rückgang fiel mit dem anhaltenden Abrutschen des Fear-and-Greed-Index in die Zone extremer Angst auf 16 zusammen. Dieser Artikel beleuchtet einige der stärksten Kursbeweger im Index.
Nike-Aktie ist der größte Verlierer im Dow Jones Index
Nike, eine der populärsten Marken in den Vereinigten Staaten, ist zum größten Verlierer im Dow-Jones-Index geworden, da die Aktie in diesem Jahr um 30% und in den letzten fünf Jahren um 67% gefallen ist.
Der Ausverkauf setzte sich kürzlich fort, als das Unternehmen schwache Quartalszahlen veröffentlichte. Der Umsatz stagnierte bei $11.3 billion, während die Gewinne sanken; die Bruttomarge fiel um 130 Basispunkte auf 40,2%. Der Nettogewinn brach um 35% auf $0.5 billion ein.
Das Management von Nike hat in den vergangenen Jahren Maßnahmen ergriffen, um den Umsatz anzukurbeln. Es setzte stärker auf Innovationen, verlagte den Schwerpunkt vom Direktvertrieb auf das Großhandelsmodell und verbesserte das Marketing. Dennoch äußern Management und Investoren Besorgnis, dass sich die Turnaround-Bemühungen nur langsam auszahlen.
Salesforce-Aktie ist eingebrochen wegen Befürchtungen über KI-Disruption
Salesforce, das größte Unternehmen im Bereich Kundenservice, ist in diesem Jahr um 29% und in den letzten fünf Jahren um 12% eingebrochen.
Die Entwicklung des Unternehmens steht im Einklang mit der anderer Softwarefirmen wie Atlassian, Intuit und Zscaler. Analysten befürchten, dass KI-Technologie Teile seines Geschäfts stören könnte.
Zudem gibt es Bedenken, dass das Management weiterhin auf Akquisitionen setzt, um die Abschwächung des Kerngeschäfts auszugleichen. Kürzlich übernahm es Informatica im Rahmen eines $8 billion-Deals. Zuvor kaufte es Firmen wie Mulesoft, Slack und Tableau.
Microsoft-Aktie eingebrochen angesichts steigender KI-Ausgaben
Wie bei Salesforce ist auch der Aktienkurs von Microsoft in diesem Jahr um 23% gefallen, da Befürchtungen bestehen, dass KI Teile seines Geschäfts stören könnte.
Zugleich steht das Unternehmen unter Druck, weil Befürchtungen bestehen, dass seine Investitionen in die KI-Branche nicht greifen. Zwar hat Copilot Millionen von Nutzern, doch nur wenige sind bereit, dafür zu bezahlen.
Außerdem sorgen sich Investoren, dass die massiven KI-Investitionen überzogen sein könnten. Das Unternehmen prognostiziert, dass die Ausgaben für Rechenzentren in diesem Jahr über $100 billion liegen werden.
Weitere Top-Verlierer im Dow-Jones-Index sind Unternehmen wie American Express, IBM, UnitedHealth, Walt Disney und Visa.
Top-Gewinner im Dow Jones Index 2026
Einige Unternehmen im Dow-Jones-Index haben in diesem Jahr zugelegt. Chevron, nach ExxonMobil zweitgrößtes Energieunternehmen in den USA, ist in diesem Jahr um 30% gestiegen, da die Preise für Rohöl und Erdgas stark gestiegen sind.
Die Caterpillar-Aktie ist in diesem Jahr um über 24% gestiegen und in den letzten 12 Monaten um 120%. Weitere Top-Gewinner im Index sind Verizon, Johnson & Johnson, Honeywell, Merck & Company und Walmart. Alle diese Aktien haben in diesem Jahr um mehr als 12% zugelegt.
Mit Blick nach vorn dürfte der Dow-Jones-Index in den kommenden Wochen unter Druck bleiben, da der Krieg im Iran wahrscheinlich länger dauern wird als von Donald Trump vorhergesagt. Das bedeutet, dass die Energiepreise weiter steigen, die Inflation anheizen und es der Federal Reserve erschweren dürften, die Zinsen zu senken.
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