Der Schwab US Dividend Equity ETF (SCHD) hat sich in diesem Jahr gut entwickelt: Er stieg um 12% und erreichte ein Rekordhoch. Am Montag wurde er bei $31 gehandelt, wenige Punkte unter dem Rekordhoch von $31.6. Dieser Artikel beleuchtet einige der wichtigsten Katalysatoren für den SCHD‑ETF in dieser Woche.

SCHD‑ETF reagiert auf Gewinnflut 

Der SCHD‑ETF ist in diesem Jahr stark gestiegen, begünstigt durch die Rotation von Growth zu Value, wobei einige führende Growth‑Werte wie NVIDIA und Palantir unter Druck standen.

Der Fonds passt sich zudem den jüngsten Anpassungen an, bei denen einige Unternehmen entfernt und durch andere Spitzenwerte wie Accenture, UnitedHealth, Comcast, Blackstone und Devon Energy ersetzt wurden.

In der kommenden Woche steht der Fonds im Rampenlicht, da Hunderte von Unternehmen, darunter auch solche aus seinem Portfolio, ihre Ergebnisberichte veröffentlichen. Zu den Unternehmen, die Zahlen vorlegen, zählen unter anderem Blackstone und UnitedHealth.

Diese Resultate werden mehr Einblick in ihr Geschäft liefern, insbesondere jetzt, da die USA in einen größeren Konflikt mit dem Iran verwickelt sind.

Dieser Konflikt hat einigen der Top‑Unternehmen im Fonds genutzt. Viele Positionen im Fonds sind im Energiesektor konzentriert und profitieren vom jüngsten Anstieg der Rohölpreise.

Analysten sind optimistisch für die Berichtssaison: Die durchschnittliche Schätzung liegt bei einem Gewinnwachstum von über 13%. Sollte diese Einschätzung zutreffen, wäre es das sechste Quartal mit zweistelligem Gewinnwachstum in den USA. Starke Zahlen wären in dieser Woche bullisch für den SCHD‑ETF.

Mögliche Verlängerung des Waffenstillstands zwischen USA und Iran 

Der andere Hauptkatalysator für den SCHD‑ETF sind die Ereignisse im Nahen Osten, bei denen ein von JD Vance geführtes Team seine iranischen Gegenüber treffen wird.

Beide Seiten streben an, eine Vereinbarung zu erzielen, die den Krieg beendet; Trump erklärte, er wolle ein Abkommen, das besser sei als das JCPOA, das unter Obama ausgehandelt wurde.

Ein mögliches Ergebnis des Treffens in dieser Woche ist die Verlängerung des am Mittwoch auslaufenden Waffenstillstands. Trump könnte den neuen Waffenstillstand als Mittel zur Fortführung der Verhandlungen darstellen.

Die Herausforderung besteht jedoch darin, dass Iran keine große Begeisterung für die neuen Gespräche gezeigt hat, vor allem jetzt, da Trump seine Seeblockade aufrechterhält.

Ein Abkommen wäre bullisch für den SCHD‑ETF und den breiteren US‑Aktienmarkt, da es die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Rohölpreise sinken, was den Inflationsdruck vermindern und die Federal Reserve zu Zinssenkungen bewegen könnte.

Kevin Warshs Anhörung im Senat 

Ein weiterer bedeutender Katalysator für SCHD sowie andere US‑ETFs und Indizes ist die bevorstehende, intensive Befragung von Kevin Warsh im Bankenausschuss des Senats.

Dies wird das erste Mal sein, dass Warsh von Senatoren zu seinen Plänen für die Federal Reserve befragt wird, zumal die Notenbank zuletzt unter Druck durch den US‑Präsidenten geraten ist.

Donald Trump hat in den vergangenen Monaten den Druck erhöht und Jerome Powell sowie dessen Team zu Zinssenkungen gedrängt. Er versuchte, Lisa Cook zu entlassen, während Richterin Jeanine Pirro Jerome Powell wegen der laufenden Renovierungsarbeiten bei der Notenbank verklagt hat.

Warsh wird voraussichtlich seine Ziele für die Federal Reserve darlegen, unter anderem zur Unabhängigkeit der Zentralbank und zu Deregulierungsmaßnahmen. Eine zinsnachgiebige Haltung wäre bullisch für den Aktienmarkt.

Allerdings hat Warsh noch einen weiten Weg, um der nächste Fed‑Chair zu werden. Er muss beispielsweise eine Blockade überwinden, die Senator Thom Tillis angekündigt hat; Tillis will eine vollständige Abstimmung blockieren, bis die Powell‑Klage abgeschlossen ist.

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