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Südkoreas oberste Finanzaufsichtsbehörden bereiten sich darauf vor, im August formelle Richtlinien für Kryptowährungskredite einzuführen. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einem besseren Anlegerschutz und Risikomanagement in der sich schnell entwickelnden Landschaft der digitalen Vermögenswerte des Landes.

Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem führende Börsen, darunter Upbit und Bithumb, Kreditprodukte einführen, die es den Nutzern ermöglichen, große Summen gegen Krypto-Assets zu leihen – manchmal bis zum Vierfachen ihrer Sicherheiten oder 80 % ihres Vermögenswerts – was Bedenken hinsichtlich der Gefährdung durch schnelle Marktveränderungen aufkommen lässt.

Neue gemeinsame Task Force zur Regulierung von Krypto-Krediten gegründet

Am Donnerstag kündigten die Financial Services Commission (FSC) und der Financial Supervisory Service (FSS) die Bildung einer gemeinsamen Task Force an, um Südkoreas ersten Regulierungsrahmen speziell für Krypto-Kredite zu entwerfen.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Yonhap zufolge gehören zu dieser Task Force auch Mitglieder der Digital Asset eXchange Alliance (DAXA) – einer Selbstregulierungsorganisation, die große Börsen wie Upbit, Bithumb, Coinone, Korbit und Gopax vertritt.

Die gemeinsame Task Force wird globale Standards, Südkoreas eigene Wertpapiergesetze und die einzigartigen Merkmale des Ökosystems für digitale Vermögenswerte berücksichtigen.

Die daraus resultierenden Leitlinien zielen darauf ab, operative Grenzen zu klären, Leverage-Caps einzuführen und strengere Risikooffenlegungen und Transparenzprotokolle durchzusetzen.

Bithumb und Upbit stehen bei Leveraged Lending auf dem Prüfstand

Die Dringlichkeit hinter der Einrichtung der Task Force folgt auf einen Anstieg der Leveraged Lending durch große Plattformen.

Berichten zufolge hat Bithumb Kredite angeboten, die bis zum Vierfachen des Wertes der Sicherheiten des Nutzers betragen, während Upbit Kredite in Höhe von 80 % der Bestände der Nutzer vergeben hat.

Diese Angebote, die derzeit ohne spezielle Aufsicht betrieben werden, haben bei politischen Entscheidungsträgern und Anlegern gleichermaßen Besorgnis ausgelöst, insbesondere angesichts der volatilen Marktbedingungen.

Während die FSC und FSS die bevorstehenden Vorschriften ausarbeiten, wurden die Börsen gebeten, Produkte neu zu bewerten, die mit einem hohen Risiko verbunden sind oder denen eine klare rechtliche Absicherung fehlt.

Dazu gehören fiatbasierte Kredite und Dienstleistungen, die eine übermäßige Verschuldung ermöglichen und die nach Angaben der Behörden überprüft werden müssen, um die Sicherheit der Anleger und die Rechtsklarheit zu gewährleisten.

Bank of Korea erweitert Mandat mit Ausschuss für virtuelle Vermögenswerte

Parallel zur Kreditvergabe-Taskforce hat auch die Bank of Korea ihre Teams für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) in ein breiteres Team für virtuelle Vermögenswerte umstrukturiert.

Dieser neue Ausschuss wird sich mit Fragen im Zusammenhang mit Krypto-Assets, einschließlich Stablecoins, befassen und während des Gesetzgebungsverfahrens eng mit der Regierung zusammenarbeiten.

Die Umstrukturierung folgt auf das wachsende Interesse an Innovationen im Zusammenhang mit Stablecoins im traditionellen Bankensektor.

Im Juni zeigten die Daten von Google Finance einen Anstieg der Aktien koreanischer Banken wie Kakao Bank, Kookmin Bank und Industrial Bank of Korea um 10 % bis 19 %, nachdem diese Marken im Zusammenhang mit Stablecoins registriert hatten.

Der kombinierte regulatorische Vorstoß – von Kreditvergaberegeln bis hin zur Aufsicht über Stablecoins – signalisiert Südkoreas Absicht, ein umfassendes Governance-Modell für das digitale Finanzwesen zu etablieren, insbesondere da die inländischen Börsen ihre Angebote ausbauen, die traditionelle Finanzinstrumente widerspiegeln.

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