
Der S&P 500 Index brach im März um etwa 10% ein – der schlimmste monatliche Rückgang seit 2 Jahren. Dennoch sagt Chris Verrone, dass es für die US-Aktien in den kommenden Monaten wahrscheinlich nicht besser werden wird.
Verrones Anmerkungen in CNBCs „Squawk Box“
Laut dem Leiter der technischen Analyse bei Strategas könnte der Referenzindex noch in diesem Jahr sein Niveau von 3.500 vor der Pandemie testen. Heute Morgen sagte er in der „Squawk Box“ von CNBC:
Viele der bekannten Aktien wie Facebook, Amazon, JPMorgan und BlackRock sind fast wieder auf das Niveau vor dem großen Anstieg inmitten von COVID zurückgekehrt. Ich stelle mir also die Frage, ob der S&P 500 seinen großen Anstieg inmitten von COVID rückgängig machen wird.
Der US-VPI erreichte im März 8,50%, was weitere Beweise dafür liefert, dass die Zentralbank in diesem Jahr bei der Eindämmung der Inflation aggressiv vorgehen muss. Das ist weiterhin ein großer Gegenwind für den Aktienmarkt.
Aktien könnten weitere 5 Monate bis zur Talsohle brauchen
2022 ist das Jahr der US-Zwischenwahlen, was laut Verrone einen wichtigen Einblick in das bietet, was in den nächsten vier bis fünf Monaten vom Markt zu erwarten ist. Er merkte an:
Wenn man sich die Zwischenwahlen anschaut, dann wird im Durchschnitt irgendwo im August oder September die Talsohle erreicht. Ich denke also, dass wir uns in einem Prozess befinden, der noch nicht abgeschlossen ist. In den nächsten Monaten werden wir noch mehr Angst haben und einen tieferen Abschwung erleben.
Die Zwischenwahlen in den USA sind für den 8. November angesetzt. In der vergangenen Woche hat auch Josh Brown von Ritholtz bekräftigt, dass man jetzt lieber auf Cash setzen sollte, da der Aktienmarkt weiter sinken könnte.
Der Post SPX verzeichnete den schlechtesten Monat seit 2 Jahren: Könnte der Mai besser werden? erschien zuerst auf Invezz.