
Die SpaceX-Aktie hat sich in den vergangenen Wochen erholt und ist vom Jahres-Tief von $104 auf aktuell $142 gestiegen. Diese Erholung verliert jedoch an Schwung, und die Aktie steht vor erheblichen Risiken, die ihre Entwicklung in den kommenden Monaten beeinträchtigen könnten.
Technische Indikatoren der SpaceX-Aktie deuten auf Rückzug hin
Eines der größten Risiken für die SPCX-Aktie sind ihre technischen Indikatoren. Der Vier-Stunden-Chart zeigt, dass sie in den letzten Tagen an Momentum verloren hat, wobei der Average Directional Index (ADX) von 30,7 im August auf 14,5 gefallen ist. In den meisten Fällen ist ein fallender ADX ein Zeichen dafür, dass einem Wertpapier das Momentum ausgeht.
Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass sich ein aufsteigendes Keilmuster ausgebildet hat, das aus zwei ansteigenden und konvergierenden Trendlinien besteht. Dieses Muster führt häufig zu einem bärischen Ausbruch.
Der Percentage Price Oscillator (PPO) hat eine bärische Divergenz gezeigt, die entsteht, wenn ein Oszillator fällt, während sich ein Wertpapier in einem Aufwärtstrend befindet. Daher besteht das Risiko, dass die Aktie bärisch ausbricht, möglicherweise bis zum Jahres-Tief bei $104.

SPCX-Aktienchart | Quelle: TradingView
Aktienfreigaben bei SpaceX werden sich fortsetzen
Ein weiteres großes Risiko für die SpaceX-Aktie ist, dass in den kommenden Monaten Millionen von Aktien freigegeben werden sollen. Am 9. September werden 319 Millionen Aktien freigegeben, gefolgt von 59 Millionen am nächsten Tag. Insgesamt werden in diesem Jahr mehr als 2,62 Milliarden Aktien freigegeben, und im nächsten Jahr kommen noch viele weitere hinzu.
Das Ende einer Lock-up-Periode belastet häufig den Aktienkurs eines Unternehmens, da es die Zahl der handelbaren Aktien erhöht. Zudem führt es tendenziell zu Insiderverkäufen, die zusätzlichen Druck auf den Kurs ausüben können.
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Freier Cashflow bleibt unter Druck
Die SpaceX-Aktie sieht sich außerdem erheblichen Risiken ausgesetzt, da ihr freier Cashflow durch die Ausgaben unter Druck gerät. Die jüngsten Zahlen zeigten, dass das Raumfahrtgeschäft über $1,17 Milliarden an Investitionsausgaben verzeichnete, leicht mehr als die $1,05 Milliarden, die im zweiten Quartal des Vorjahres ausgegeben wurden.
Das KI-Segment gab über $15,8 Milliarden an Investitionsausgaben aus, verglichen mit $7,7 Milliarden im gleichen Quartal des Vorjahres. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden $23 Milliarden ausgegeben, während der Rollout der Rechenzentren fortgesetzt wurde.
Diese Ausgaben werden voraussichtlich weitergehen, da das Unternehmen versucht, mit Anbietern wie CoreWeave, Nebius und Meta Platforms zu konkurrieren. Zudem kommt es in dem Segment zu erheblichen Verzögerungen, die das Geschäft beeinträchtigen und das Unternehmen dazu veranlasst haben, einige Führungskräfte auszutauschen.
Positiv ist, dass dieses Geschäft eine starke Nachfrage von Unternehmen wie Anthropic und Google verzeichnet.
Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Grok, der KI-Chatbot des Unternehmens, Marktanteile an Anbieter wie OpenAI und Anthropic verliert. Ein aktueller Bericht zeigte, dass die beiden Modelle in den Vereinigten Staaten den größten Marktanteil haben. Grok und andere Modelle stehen zudem in erheblicher Konkurrenz zu chinesischen Plattformen wie Kimi und DeepSeek.
Außerdem gibt es Anzeichen dafür, dass das Unternehmen hoch bewertet ist, mit einer Marktkapitalisierung von nahezu $1,95 Billionen.
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