
GameStop (NYSE: GME) steigert heute Morgen deutlich nach oben, nachdem Ryan Cohen, der Geschäftsführer, zugestimmt hat, sein Gehalt an die Kursentwicklung des Unternehmens zu lenken.
Laut der Pressemitteilung von GME “erhält Herr Cohen kein garantiertes Gehalt – kein Gehalt, keine Barboni und keine Aktien, die sich im Laufe der Zeit unverfallbar machen.”
Stattdessen hat der neueste Gehaltsplan dazu geführt, dass Cohen 35 Milliarden Dollar reicher wird, wenn GameStop einige ehrgeizige Rentabilitätsziele erreicht, die die Marktkapitalisierung verzehnfachen.
Zum Zeitpunkt des Schreibens liegen die GME-Aktien fast 40 % im Vergleich zu ihrem 52-Wochen-Hoch.
Rechtfertigt Cohens Gehaltsplan eine Investition in GME-Aktien
Ryan Cohen steht kurz davor, Milliarden zu sparen, aber nur, wenn er in den nächsten zehn Jahren eine massive Steigerung der Marktkapitalisierung von GameStop auf satte “100 Milliarden Dollar” orchestrieren kann.
Das ist eine große Herausforderung, wenn man bedenkt, dass GME selbst auf dem Höhepunkt der Meme-Aktien-Manie 2021 rund 34 Milliarden Dollar wert war.
Außerdem muss der Glücksspielwarenhändler ebenfalls ein kumulatives EBITDA von 10 Milliarden US-Dollar erreichen, damit Cohens Gehaltsplan vollständig ausgerichtet ist. Diese Kennzahl liegt derzeit bei nur 200 Millionen Dollar.
Diese Zahlen deuten darauf hin, dass der Milliardär großes Vertrauen in seine Fähigkeit hat, diesen Namen, der immer noch allgemein nur als Meme-Aktie gilt, wirklich wiederzubeleben.
Und angesichts seiner Erfolgsbilanz bietet dieses Vertrauensvotum einen wichtigen Grund für Investoren, langfristig bei der GameStop-Aktie zu bleiben.
Was könnte die GameStop-Aktien im Jahr 2026 nach oben treiben?
Während eine zehnfache Steigerung der Marktkapitalisierung sicherlich ehrgeizig ist, zieht GameStop bereits einige Hebel, die das Gewinnwachstum zu fördern scheinen.
So hat beispielsweise der jüngste Einsatz in “Sammlerstücke” im neuesten gemeldeten Quartal Wunder gewirkt, wobei der Nettogewinn im Jahresvergleich deutlich auf 77 Millionen US-Dollar gestiegen ist.
Dann gibt es natürlich den Bitcoin-Pivot, der die GME-Aktie für Krypto-Enthusiasten unendlich attraktiver macht – mit dem Potenzial, eine massive Rallye auszulösen, sollte die Kryptowährung 2026 ein Comeback erleben.
Wenn alles andere fehlschlägt, besteht immer die Möglichkeit eines weiteren großen Short-Squeezes, der GameStop von hier an deutlich nach oben treibt – vielleicht nicht auf eine Marktkapitalisierung von 100 Milliarden Dollar – aber genug, damit Gläubige eine große Auszahlung erzielen.
Beachten Sie, dass Wells Fargo kürzlich prognostiziert hat, dass die Märkte 2026 eine Meme-Aktie-Rallye erleben werden.
GameStop: eine attraktive, aber spekulative Wette
Die GameStop-Aktien bleiben eine hochgradig spekulative Wette – eine Aktie, die die Wall Street weiterhin polarisiert zwischen Skeptikern, die sie als Relikt der Meme-Manie abtun, und Gläubigen, die ungenutztes Potenzial sehen.
Doch Ryan Cohens kühner Gehaltsplan, der Vorstoß des Unternehmens in Kategorien mit höheren Margen und sein mutiger BTC-Pivot deuten alle darauf hin, dass es Hebel gibt, die bei guter Umsetzung exponentiellen Aufwärtspotenzial bringen könnten.
Fügt man die allgegenwärtige Möglichkeit eines weiteren Short Squeeze hinzu, wird der Grund, zumindest eine gewisse Exponierung bei GME zu behalten, klar – so riskant er auch ist, könnte der Nutzen für geduldige Investoren transformierend sein.
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