SoftBank’s DigitalBridge talks signal deeper push into AI data centre assets

Die SoftBank Group Corp. befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen über die Übernahme von DigitalBridge Group Inc., einer in New York börsennotierten Private-Equity-Firma, die sich auf Rechenzentren und verwandte Vermögenswerte konzentriert, berichtete Bloomberg.

Der Bericht besagte, dass bereits am Montag eine Vereinbarung bekannt gegeben werden könnte, obwohl keine endgültigen Bedingungen getroffen wurden und sich der Zeitpunkt noch ändern könnte.

Wenn die Transaktion abgeschlossen wird, würde sie SoftBanks wachsende Betonung auf Infrastruktur unterstreichen, die künstliche Intelligenz-Workloads unterstützt, anstatt auf verbraucherorientierte Technologie-Wetten zu setzen.

Am 5. Dezember stieg die Aktie von DigitalBridge um 45 %, als Bloomberg erstmals über die Entwicklung berichtete.

Davor fielen die Aktien von DigitalBridge im Jahresverlauf um 13 %.

DigitalBridge hat nun einen Marktwert von etwa 2,5 Milliarden US-Dollar und einen Unternehmenswert von etwa 3,8 Milliarden US-Dollar unter Berücksichtigung der Schulden, basierend auf Bloomberg-Daten.

Warum DigitalBridge wichtig ist

DigitalBridge hat sein Geschäft darauf aufgebaut, das physische Rückgrat der digitalen Wirtschaft zu besitzen und zu betreiben.

Unter der Leitung von Geschäftsführer Marc Ganzi berichtete das Unternehmen Ende September etwa 108 Milliarden US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten.

Das Portfolio umfasst Rechenzentrumsplattformen und digitale Infrastrukturbetreiber, darunter AIMS, AtlasEdge, DataBank, Switch, Vantage Data Center und Yondr Group.

Für SoftBank würde die Übernahme von DigitalBridge sofortige Skalierung und operative Exposition für Rechenzentrumsanlagen bieten, gerade zu einer Zeit, in der die Nachfrage nach Rechenkapazität zunimmt.

Künstliche Intelligenz-Modelle benötigen enorme Energiemengen, spezialisierte Hardware und widerstandsfähige Anlagen, was Rechenzentren zu einem strategischen Engpass macht.

Der Infrastruktur-Schwerpunkt von SoftBank

Die potenzielle Übernahme passt zu einer umfassenderen Neupositionierung unter dem milliardenschweren Gründer Masayoshi Son.

Son hat sich lautstark dafür ausgesprochen, Kapital auf KI-bezogene Infrastruktur zu konzentrieren und den Fokus von früheren Investitionen im Internetkonsum zu verlagern.

Im Januar stellte SoftBank Stargate vor, eine 500-Milliarden-Dollar-Rechenzentrumsinitiative zusammen mit OpenAI, Oracle Corp. und dem von Abu Dhabi unterstützten MGX.

Das Projekt zielt auf großflächige Einrichtungen in den gesamten USA ab, aber der Fortschritt verlief langsamer als ursprünglich versprochen.

Meinungsverschiedenheiten über Standortstandorte und Finanzierungsstrukturen haben den Einsatz verzögert, obwohl Son zugesagt hat, sofort 100 Milliarden Dollar einzusetzen.

Finanzierungsdruck und bisherige Lehren

Auch die Infrastrukturambitionen von SoftBank haben die Flexibilität der Bilanz auf die Probe gestellt.

Die Gruppe untersuchte zunächst Projektfinanzierungen durch Versicherer, Pensionsfonds und Investmentmanager, doch einige Diskussionen verlangsamten sich aufgrund von Marktschwankungen, Unsicherheit über die US-Handelspolitik und Fragen zu den Bewertungen von KI-Hardware.

Das Unternehmen hat bereits ähnliches Terrain betreten.

2017 erwarb SoftBank die Fortress Investment Group für mehr als 3 Milliarden US-Dollar, verkaufte deren Anteil jedoch 2024 an ein Konsortium, zu dem auch Mubadala Investment Co. gehört.

Diese Episode beleuchtete sowohl die Chancen als auch die Risiken des Betriebs im Asset Management.

Kürzlich gab Son bekannt, dass er einen Anteil von 5,8 Milliarden Dollar an Nvidia Corp. verkauft hat, um Kapital für KI-Ausgaben freizusetzen, was die finanziellen Kompromisse hinter der Strategie von SoftBank unterstreicht.

Vor diesem Hintergrund stellt DigitalBridge nicht nur ein weiteres Übernahmeziel dar, sondern eine potenzielle Abkürzung, um die Infrastrukturebene der KI-Wirtschaft zu übernehmen.

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