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Die fragile Erholung europäischer Luxusaktien, auf die Anleger nach einem durchwachsenen Lunar New Year gehofft hatten, wurde durch den Ausbruch des Iran‑Kriegs im Jahr 2026 entschieden gestört.

In den vergangenen Wochen sind rund MONEY value=“100000000000″ currency=“usd“ notation=“long“ replace=“false“ an Marktkapitalisierung im Sektor verdampft, als die geopolitischen Risikoprämien stiegen und die Konsumentenstimmung eintrübte. Branchengrößen wie LVMH, Kering, Richemont und Hermes gaben jeweils zwischen 10 % und 20 % nach.

Obwohl der Nahe Osten nur etwa 6 % der weltweiten Luxusumsätze ausmacht, fungiert er in Phasen stagnierender Hauptmärkte als zentraler Wachstumsmotor.

Analysten sind jedoch der Ansicht, dass die europäischen Luxusaktien deutlich zurückkommen werden, sobald der US‑Iran‑Konflikt nachlässt.

Ihnen zufolge ist der jüngste Rücksetzer kein strukturelles Scheitern, sondern eine zyklische Abwertung, die tatsächlich einen überzeugenden Einstiegszeitpunkt für den nächsten Marktzyklus bietet.

Warum Luxusaktien für eine bedeutende Erholung bereitstehen

In einer aktuellen Kundenmitteilung schrieb Adam Cochrane, Senior Analyst bei Deutsche Bank, dass der primäre Katalysator für eine erwartete Nachkriegsrallye bei Luxusaktien in Bewertungsanomalien liege.

Große Konglomerate notieren derzeit mit erheblichen Abschlägen gegenüber ihren historischen Multiples, hauptsächlich aufgrund einer Risikoprämie, die die Aktienkurse von der fundamentalen Ertragskraft entkoppelt hat.

Während das Timing ungewiss bleibt, erwartet Cochrane, dass die Wachstumsdynamik der Branche schließlich zurückkehrt, insbesondere befeuert durch ein Wiederaufleben der Nachfrage in den USA und China.

Die Deutsche Bank behielt ihre „Buy“-Empfehlung für den Sektor‑Leitwert bei und passte das Kursziel auf 620 € an, was signalisiere, dass der innere Wert des Modekonzerns trotz des kriegsbedingten Abschlags robust bleibe.

Investmentfirmen haben ihre Gewinnprognosen für das erste Quartal breit gestreut halbiert — auf 3 %. Dennoch deutet die Bewertungslandschaft auf erhebliches Aufwärtspotenzial hin, sobald sich der makroökonomische Ausblick klärt.

UBS sieht beispielsweise mögliche Erholungen von bis zu 40 % bei LVMH und 32 % bei Richemont.

Den Experten zufolge wird mit dem Nachlassen geopolitischer Unsicherheit und der Normalisierung der Anlegerstimmung eine Welle institutioneller Käufe ausgelöst, wenn Fonds wieder in hochwertige Konsumwerte umschichten.

Dies werde zu einer schnellen Ausweitung der Kurs‑Gewinn‑Verhältnisse (KGV) in Richtung historischer Bereiche führen, schlossen sie.

Luxusaktien dürften zulegen, wenn das Travel‑Retail Ende 2026 wieder anläuft

Wall Street geht davon aus, dass ein formelles Ende der Feindseligkeiten als unmittelbarer Katalysator für eine betriebliche Normalisierung dienen wird, insbesondere in margenträchtigen Regionen.

Die Schließung wichtiger regionaler Drehkreuze hat nicht nur die Einzelhandelszahlen belastet, sondern auch die Lieferketten unter Druck gesetzt; hochwertige Hersteller wie Ferrari und Bentley sahen sich zuvor gezwungen, Lieferungen wegen Sicherheitsbedenken auszusetzen.

Die Wiederaufnahme dieser Lieferungen und die Wiedereröffnung des Luxus‑Travel‑Retail in Drehkreuzen wie Dubai dürften den Umsatz in der zweiten Jahreshälfte konzentriert ankurbeln.

Da der Nahe Osten in den letzten Jahren zu den wenigen „Lichtblicken“ in einem sonst schwächelnden globalen Umfeld gehörte, ist seine Stabilisierung entscheidend für die Wiederherstellung des Anlegervertrauens.

Die Rückkehr wohlhabender Touristen in den Golfstaaten, die den Großteil der Luxusausgaben in der Region ausmachen, dürfte eine rasche Erholung der Duty‑Free‑Kanäle auslösen und die erhöhten Frachtkosten, die mit kriegsbedingter Logistik einhergehen, verringern.

Dies könnte den Luxusaktien im Verlauf des Jahres weiter Auftrieb geben.

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