Geopolitical tensions between the US and Iran drive up oil, silver, and gold prices. US inflation data is assessed.

Der Silberpreis befindet sich weiter im Erholungsmodus, da geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten die Attraktivität des Metalls als sicheren Hafen stützen. Zudem tragen Angebotsengpässe und positive Nachfragetrends weiterhin zu einem Rückgang des Gold/Silber-Verhältnisses bei. Als wichtiges Analyseinstrument weist das Verhältnis auf eine Chance beim weißen Metall hin, da es das glänzendere Edelmetall Gold weiterhin übertrifft. 

Allerdings könnte die beobachtete Bewegung hin zu einer neutraleren Stimmung am breiteren Markt vorerst zu Konsolidierungen führen, bevor die Bullen wieder an Dynamik gewinnen. Im Vergleich zum Angstniveau von 42 in der vorherigen Sitzung liegt der Fear & Greed Index mit 46 näher an der Neutralzone. 

In den kommenden Sitzungen werden Investoren besonders auf die Möglichkeit eines US-Angriffs auf den Iran sowie auf Trumps Entscheidung zu globalen Zöllen achten. Die allgemeine Marktstimmung wird zudem die Attraktivität der Edelmetalle als sicheren Hafen gegenüber der Risikobereitschaft beeinflussen. Zum Zeitpunkt der Erstellung lag der Silberpreis bei $91.06; um 4.54% gestiegen. 

Silber übertrifft Gold, da das Gold/Silber-Verhältnis weiter fällt

Nachdem er von seinem Allzeithoch um nahezu 50% gefallen war, ist der Silberpreis in einen stetigen Erholungsmodus übergegangen. Tatsächlich übertrifft er seinen glänzenden Verwandten Gold. 

Ein Blick auf das Gold/Silber-Verhältnis, das die Anzahl von Silberunzen misst, die für eine Unze Gold benötigt werden, zeigt eine ähnliche Situation wie 2025. Das Verhältnis steht seit sechs aufeinanderfolgenden Sitzungen im Minus und fiel auf ein Dreiwochen-Tief von 57.19. Damit liegt es unter dem kurzfristigen 25-Tage-EMA und dem mittelfristigen 50-Tage-MA. 

Der Freifall im Gold/Silber-Verhältnis, der sich bereits seit Monaten fortsetzt, wurde durch Silbers Angebotsengpässe und die gestiegene Nachfrage gestützt. Zudem hat der Optimismus über die Erholung der Weltwirtschaft die Investoren dazu gebracht, das weiße Metall zu wählen, das zugleich als sicherer Hafen und wichtiges Industriemetall dient. 

Da die Volatilität kurz- bis mittelfristig voraussichtlich anhalten wird, werden Anleger die Fundamentaldaten und die Marktstimmung genau beobachten. Enges Angebot und optimistische Nachfragesignale könnten weiterhin mehr Käufer in den Silbermarkt ziehen. 

Gleichzeitig könnte eine Trendwende den Goldpreis stützen. In diesem Fall würde Silber dennoch von seinem Status als bevorzugte Alternative zum teureren Gold profitieren.  

Technische Analyse des SLV-Silberpreises

Silberpreis
SLV-ETF-Chart | Quelle: TradingView

Der SLV-Silber-ETF bewegte sich in den vergangenen zwei Wochen in einer Spanne, nachdem Gewinnmitnahmen ihn wieder unter die zuvor stabile Unterstützungszone von $80 pro Unze drückten. In den jüngsten Sitzungen befindet er sich jedoch in einer Erholung. 

Zu Beginn der Woche baute er seine Gewinne aus und testete das entscheidende Unterstützung-als-Widerstand-Niveau von $80 erneut. Da der iShares Silver Trust dem Silberbarren folgt, zog die Dynamik genug Käufer an, um die $80-Marke zu durchbrechen und das nächste Ziel am Widerstand bei $82.08 anzuvisieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung wurde er bei $82.59 gehandelt. 

Kurzfristig wird es darauf ankommen, ob die Marktstimmung zu erneutem Range-Trading führt, wobei der 25-Tage-EMA bei $76.40 als stabile Unterstützung dient. Bei weiterer Erholung wäre der SLV-Silberpreis auf Kurs, ein Einmonatshoch von $85 zu erreichen. 

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