shareribs.com – New York 22.06.2022 – Der Ausbau der PV-Kapazitäten ist im ersten Quartal ins Stocken geraten. Grund dafür sind unter anderem die Probleme in den Lieferketten. Dies will die Branche nun mit viel Geld ändern.

Wie das US Solar Buyer Consortium jüngst mitteilte, wollen die Entwickler von PV-Anlagen etliche Milliarden US-Dollar investieren, um die Lieferkette für PV-Produkte in den USA zu unterstützen. Dem Zusammenschluss gehören unter anderem die AES Corporation, Clearway Energy und Cypress Creek Renewables an.

Die Unternehmen teilten mit, dass die konzertierte Aktion die Herausforderungen in der Lieferkette angehen soll. So sollen rund sechs Milliarden US-Dollar investiert werden, um Hersteller von PV-Panels langfristig zu binden und Lieferfähigkeiten von rund 7 GW pro Jahr zu sichern. Dies soll bereits im Jahr 2024 erreicht werden.

Im vergangenen Jahr lag der Zubau in den USA bei rund 23,6 GW. In China, dem wichtigsten Lieferanten von PV-Produkten, lag der Zubau bei 54,88 GW, die Erzeugungskapazitäten stiegen auf 306 GW. In diesem Jahr könnte der Zubau gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt werden.

Die US-Regierung hat derweil kürzlich Importzölle auf südostasiatische Lieferanten von PV-Panels ausgesetzt und den Defense Production Act für die Branche eingesetzt. Das Gesetz soll dazu dienen, den Ausbau der Produktionskapazitäten im Land schneller zu steigern.