shareribs.com – New Mobility Report: Tesla-Mitgründer Straubel baut Fabrik für Batteriematerialien in Nordamerika; Rivian fertigt erstes Kundenfahrzeug

shareribs.com - Reno 15.09.2021 - Der Tesla-Mitgründer JB Straubel plant den Bau einer Anlage zur Produktion von Batteriematerialien in Nordamerika. Derweil hat der neue Tesla-Wettbewerber Rivian die ersten Kundenfahrzeuge gefertigt.

Die Verfügbarkeit von Materialien für E-Autobatterien in den USA ist bislang vor allem von Lieferungen aus Asien abhängig. Das Unternehmen Redwood Materials von Tesla-Mitgründer J.B. Straubel hat nun mitgeteilt, dass man die Lieferkette umbauen will.

Das Unternehmen soll in Nevada Prozesse für das Recycling von Batterien für E-Autos entwickeln. Dazu hat man bereits im vergangenen Jahr mit der Gigafactory von Tesla in Nevada kooperiert.

Am Dienstag teilte das Unternehmen nun mit, dass man nicht nur die Kreislaufwirtschaft für Batterierohstoffe weiter entwickeln will. Redwood Materials will auch die Produktion von strategischen Batteriematerialien in den USA entwickeln und Batterieproduzenten mit Anodenkupferfolie und kathoden-aktiven Materialien beliefern.

Um die Lieferfähigkeit zu erreichen soll in Nordamerika eine Produktionsstätte für 100 GWh Kathodenmaterialien bis zum Jahr 2025 errichtet werden. Die Standortentscheidung dazu soll Anfang 2022 bekannt gegeben werden. Mit der geplanten Anlage sollen Batterien für eine Million Fahrzeuge geliefert werden können. 2030 wird eine Produktionskapazität von 500 GWh pro Jahr angepeilt, entsprechend ausreichend Batterien für fünf Millionen Fahrzeuge. Dies entspräche rund der Hälfte der jährlichen US-Autoproduktion.

Die dann produzierten Kathoden entsprechen einem heutigen Marktwert von 25 Mrd. USD. Das Unternehmen plant zudem, im Jahr 2023 eine ähnliche Anlage in Europa zu erreichen.

Rivian fertigt erstes Kundenfahrzeug

Der Autobauer Rivian wollte bereits im Juli sein erstes Fahrzeug ausliefern. Dazu ist es nicht gekommen. Nun aber wurde vom Unternehmen mitgeteilt, dass das erste Kundenfahrzeug vom Band in der Anlage im Standort Normal, Illinois gelaufen ist. Das Fahrzeug war ein Pick Up R1T.

Weitere Details hat das Unternehmen zunächst nicht veröffentlicht. Auch ist nicht klar, wann die tatsächliche Auslieferung beginnt. Ebenfalls noch offen ist, wann die Auslieferungen des SUV R1S beginnen werden.

Rivian ist damit der erste Hersteller, der einen Elektro-Pick Up auf den Markt gebracht hat. Die Fachpresse hatte zum R1T bereits Zugang und Motor Trend hat zusammen mit Rivian eine US-Offroad-Tour über den Trans-America Trail durchgeführt.


Die US-Regierung investiert künftig massiv in Forschung und Entwicklung von Batterietechnologien, will die Lieferketten für E-Autos in die USA verlegen und damit die Wertschöpfung im Land stärken. Alle drei großen US-Autobauer, Ford, General Motors und Stellantis sind endlich bereit zum Umstieg auf E-Fahrzeuge. Mit Rivian und Tesla stammen sehr aussichtsreiche Unternehmen aus der Branche ebenfalls aus den USA. Nach aktuellem Stand könnten die US-Hersteller wieder ernste Wettbewerber auf dem Weltmarkt werden, nachdem zuletzt von allem General Motors und die alten FCA-Marken kaum noch Chancen hatten.

Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) ist ein Technologieunternehmen, das ein patentiertes Verfahren zur kostengünstigen Herstellung von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie-Kathodenmaterialien entwickelt hat. Die so hergestellten Kathoden können in E-Autos, Energiespeichern aber auch in Elektronikgeräten verwendet werden.

Dan Blondal und Dr. Stephen Campbell von Nano One Materials Corp. haben sich kürzlich mit Joe Lowry vom Global Lithium Podcast zusammengesetzt, um über die jüngsten Entwicklungen im Unternehmen und auf dem Lithium-Markt zu sprechen. Den Podcast können sie sich unter anderem auf Spotify und Apple Podcast anhören. Mehr Informationen und den Podcast finden Sie auch hier: https://anchor.fm/globallithium/episodes/E70-Nano-One-efvbcu

Nano One Materials Corp. stellt mit seiner Technologie einzelne Kristallpartikel her, wodurch Risse und Leistungsabfälle, die sonst beim wiederholten Aufladen entstehen, vermieden werden. Da das Kathodenmaterial bei der Produktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen das Teuerste ist, ist es im Sinne der Produzenten, diese Kosten zu senken. Im folgenden Video werden die Vorteile des neuen Kathodenmaterials erklärt.Quelle: www.youtube.com/watch?v=j-mnRWJwWT8

Nano One Materials Corp. hat sich in den USA, Kanada, China, Japan, Korea und Taiwan insgesamt 16 Patente sichern können, darunter auch ein langlebiger und kobaltfreier Batterierohstoff. Eine Reihe von Autoherstellern hat bereits großes Interesse an den Entwicklungen von Nano One Materials. So hat man im Dezember 2019 über Fortschritte bei der gemeinsamen Entwicklungsarbeit mit der chinesischen Pulead bei der Entwicklung und Optimierung der Produktion von Lithium-Eisen-Phosphat-(LFO)-Kathodenmaterial, berichtet. Pulead ist einer führenden Kathodenhersteller in China und hat dort einen Marktanteil von 15 Prozent. Neben Pulead gehören Volkswagen und die französische Saint Gobain zu den strategischen Partnern von Nano One Materials.

Peter Clausi von InvestorIntel hat sich kürzlich mit Dan Blondal, CEO, Director und Gründer von Nano One Materials in einem Interview über die Partnerschaften des Unternehmens und vor allem die Technologie von Nano One unterhalten:


Quelle: https://bit.ly/36DP9W7

Nano One Materials hat am 22. Februar bekanntgegeben, dass man mit der University of Michigan an der Entwicklung innovativer Feststoffbatterie-Technologie arbeitet. Das proprietäre beschichtete Einkristall-HVS-Kathodenmaterial von Nano One habe bei einem Testprogramm der Uni eine „großartige Performance“ gezeigt. Der Professor Richard Laine, Ph.D., sagte dazu, dass man die Zusammenarbeit weiterentwickeln wolle, um eine praktikable Feststoffbatterie-Konfiguration nachzuweisen. Der Chief Technology Officer von Nano One, Dr. Stephen Campbell, sagte, man erkenne beträchtliches Wachstumspotenzial auf dem Markt für Feststoffbatterien, vor allem durch die Autoindustrie. Die gesamte Mitteilung können Sie hier lesen: https://bit.ly/37AXJVH

Nano Ones M2CAM(Metall-zu-Kathodenmaterial)-Technologie stößt offenbar auf großes Interesse. Das Unternehmen teilte mit, dass man eine Reihe von Gesprächen mit Bergbaukonzernen führe, die an der Reduktion der CO2-Emissionen interessiert sind. Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen mit Erstausrüstern der Autobranche. Nano One Materials hat für M2CAM Patente angemeldet und teilte mit, dass vorläufige Testergebnisse eine um bis zu fünf Prozent höhere Batteriekapazität zeigten als Kathodenmaterialien, wie sie gegenwärtig hergestellt werden. Nano One Materials sieht sein Verfahren als wichtigen Schritt für Autobauer und Bergbauunternehmen in Richtung der Reduktion von Emissionen. Darüber hinaus trägt das Verfahren zur Kostensenkung bei. Dies wiederum dürfte bei Herstellern wie Tesla, Hyundai oder auch LG Chem auf großes Interesse stoßen. Die gesamte Mitteilung von Nano One Materials lesen Sie hier: https://bit.ly/3e1rbbB

In folgendem Video erklärt Nano One, wie die M2CAM-Technologie des Unternehmens funktioniert:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=4i1T6s_NdAQ

Nano One forciert die Arbeit der Entwicklung neuer Batteriekathoden, um die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit von Batteriezellen weiter zu verbessern. Am 6. Mai wurde bekannt gegeben, dass man einen Vertrag mit dem Niob-Produzenten CBMM zur gemeinsamen Entwicklung einer Beschichtung für Li-Ionen-Batterienkathoden unterzeichnet habe. Der brasilianische Konzern CBMM ist weltweit führend bei der Produktion von Vermarktung von Niob-Erzeugnissen und Technologien.

Niob gilt als eines der widerstandsfähigsten Metalle und wird unter anderem bei Pipelines, in der Raumfahrt und in rostfreiem Stahl verwendet. Im Rahmen der Kooperation soll Nano Ones patentierter „One-Pot“ Prozess für nickelreiches Kathodenmaterial mit einer Niob-Beschichtung optimiert werden. Laut Nano Ones Technik-Chef Dr. Stephen Campbell zielt die Entwicklung auf anspruchsvolle Anwendungen wie Elektrofahrzeuge ab. Nano Ones CEO Dan Blondal sagte, dass die Kooperation mit CBMM eine größere Differenzierung erlaube und einen strategischen Wert für die nachgeschalteten Partner schaffen werde. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3vOyGIa

Nano One sieht ein wachsendes globales Interesse für LNMO-Kathoden, unter anderem durch das große Potential in Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation, die vor allem in Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen. Hinzu kommt die technische Überlegenheit der Technologien, da diese dieselbe Energie und Leistung liefern, dabei aber kostengünstiger ist. Darüber hinaus sorgen die LNMO-Materialien für eine um 25 Prozent höhere Betriebsspannung, wodurch der Bedarf an Zellen reduziert wird. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3n4aKO2

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Nano.mp4 from Jim Collins on Vimeo.


Nano One
meldete am 3. Juni, dass man mit Johnson Matthey eine Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet hat, unter der die beiden Unternehmen die nächste Generation von Johnson Matthey nickelreichen Kathodenmaterialien entwickeln wollen. Dabei soll Nano Ones One-Pot-Verfahren zum Einsatz kommen. Johnson Matthey ist in der Forschung und Entwicklung fortschrittlicher Technologien, unter anderem bei Batteriematerialien, sehr erfahren. Gegenwärtig errichtet das Unternehmen eine Produktionsstätte in Polen, wo anfänglich 10.000 Tonnen der neuen eLNO® Kathodenmaterialien produziert werden sollen. In Finnland soll eine zweite europäische Produktionsstätte entstehen, wo rund 30.000 Tonnen der neuen Kathodenmaterialien entstehen sollen.

Für Nano One bedeutet die Kooperation mit Johnson Matthey den wichtigen Schritt nach Europa, nachdem man bislang vor allem mit asiatischen Partnern im Bereich Kathoden kooperierte. Zudem sieht Nano One in Johnson Matthey einen Partner, der ähnliche Werte hinsichtlich Nachhaltigkeit und der Reduktion der Umweltbelastung anstrebt. Die gesamte Mitteilung vom 3. Juni finden Sie hier: https://bit.ly/3ifjpgm

Nano One Materials teilte am 4. August mit, dass man ein Entwicklungsprojekt mit Saint-Gobain erfolgreich abgeschlossen habe. Aufgrund des Erfolges werden nun weitere Kooperationsmöglichkeiten geprüft. Nano One und Saint-Gobain haben seit Dezember 2018 zusammengearbeitet. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3ipX9ju

Am 11. August hat Nano One ein Update zum zweiten Quartal 2021 veröffentlicht und darin die wichtigsten Meilenstein zusammengefasst. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass die Barmittel um rund 27,6 Mio. CAD ausgeweitet wurden und man per Ende des ersten Halbjahres über ein Betriebskapital von 55,1 Mio. CAD verfügte. Die gesamte Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3jNjwi2

Nano One Materials
hat am 17. August bekanntgegeben, dass man zusammen mit einem globalen Automobilkonzern das Evaluierungsprogramm für NMC/LMNO-Kathoden ausweiten werde. Im Rahmen dessen sollen wirtschaftliche und umweltrelevante Vorteile der Verfahrenstechnologie von Nano One Materials für die Produktion nickelreicher Kathodenmaterialien bewertet werden. Der Auftrag für die dazu erforderliche Studie wurde an das Ingenieursbüro Hatch vergeben, die auch einen Bericht für den Autokonzern umfasst. Die Kooperation zwischen Nano One Materials und dem Autokonzern wurde bereits im vergangenen bekanntgegeben und wird nun ausgeweitet. Hierbei soll ein technischer Bericht verfasst werden, der ein Kostenmodell zur industriellen Produktion nickelreicher Kathodenmaterialen umfasst. Diese sollen dann an ein Montagewerk für Batterien für E-Autos geliefert werden. Die Studie soll eine Front-End Loading Level-1 Analyse zu Kapitalkosten und Betriebskosten und einen Kostenvergleich von Nano Ones-Verfahren mit konventionellen Verfahren beinhalten. Der CEO von Nano One Materials Dan Blondal begrüßte die Vertiefung der Beziehungen mit dem Autohersteller und teilte mit, dass „aus den Entwicklungen im vergangenen Jahr […] deutlich [wird], dass die Wandlung immer schneller voranschreitet, und der angestrebte industrielle Produktionsumfang um ein Vielfaches höher ist, als noch vor ein paar Jahren angenommen“. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3D9Tv5n

Am 7. September gab Nano One Materials bekannt, Gordon Kukec zum unabhängigen Direktor ernannt zu haben, Kukec kann auf 30 Jahre Erfahrungen in verschiedenen Führungspositionen verweisen, die er bei international agierenden Unternehmens aus Kanada ggesammelt hat. Mit der Ernennung von Kukec setzt Nano One Materials seinen Plan um, Know-How und Unabhängigkeit des Boards zu erweitern. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3l4lcV4

Nano One Materials
hat am 9. September mitgeteilt, dass man den zweiten Meilenstein beim Projekt „Scaling Advanced Battery Materials“ erreicht hat. Das Projekt wird von Sustainable Development Technology Canada und dem Innovative Clean Energy Fund von British Columbia kofinanziert. Mit dem Erreichen des zweiten Meilensteins wurde eine nicht rückzahlbare Vorfinanzierung im Umfang von 1,652 Mio. CAD ausgezahlt. Das Geld dient der Vorfinanzierung des dritten Meilensteins. Laut CEO Dan Blondal hat Nano One mit dem Schritt seinen Prozess für LFP und NMC Kathodenmaterialien gestärkt. Mit dem dritten Meilenstein soll nun die wirtschaftliche Modellierung und eine vergrößerte Demonstration von LFP und NMC erreicht werden. Die gesamte Mitteilung von Nano One Materials finden Sie hier: https://bit.ly/3ndM5IZ

Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY)
bietet in einer Phase des Wandels eine Technologie, die diesen Wandel beschleunigen dürfte. Das Unternehmen bewegt sich einem Markt, der in fünf Jahren ein Volumen von 23 Mrd. USD erreichen könnte. Gleichzeitig liegt die Bewertung von Nano One Materials aber nur bei rund 390 Mio. CAD. Am 6. Mai 2020 meldete das Unternehmen zudem, dass man eine nicht rückzahlbare Förderung in Höhe von 3 Mio. CAD durch die Provinz British Columbia erhalten habe, womit die bisherige Förderung des Projektes zur Skalierung moderner Batteriematerialien auf mehr als acht Millionen CAD anwächst.

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