shareribs.com – New York 23.02.2022 – Der Autokonzern Stellantis hat die erste Jahresbilanz nach der Fusion vorgelegt. Die Gewinne stiegen massiv. Tesla schafft die Grundlage für eine Ausweitung der Produktionskapazitäten in Shanghai.

Stellantis ist im vergangenen Jahr aus der Fusion von Fiat Chrysler und der französischen Groupe PSA entstanden, zu der unter anderem auch Opel gehört. Der Konzern, der in Europa bereits einige Fahrzeuge vollelektrifiziert anbietet, hat die ersten gemeinsamen Zahlen vorgelegt.

Stellantis hat demnach im vergangenen Jahr 13,4 Mrd. Euro verdient. Verglichen mit dem Vorjahresniveau der vorherigen Einzelunternehmen stieg der Gewinn um 179 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn lag bei 11,8 Prozent, wobei Stellantis zuvor eine Marge von 10 Prozent angepeilt hatte.

Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 152 Mrd. Euro, ein Plus von 14 Prozent. Dies konnte realisiert werden, obwohl das Unternehmen 20 Prozent weniger produziert als erwartet. Das Unternehmen konnte sich der Knappheit von Halbleitern nicht entziehen. Der operative Gewinn stieg um 95 Prozent auf 18 Mrd. Euro.

Stellantis hat in Nordamerika im vergangenen Jahr 1,82 Mio. Fahrzeuge abgesetzt, der Umsatz lag dort bei 69,4 Mrd. USD. in Europa wurden 2,86 Mio. Fahrzeuge verkauft, der Umsatz lag bei 59,06 Mrd. Euro. In Südamerika war das Unternehmen mit 830.000 verkauften Fahrzeugen Marktführer, der Umsatz lag bei 10,681 Mrd. USD.

Bis zum Jahr 2025 will Stellantis rund 35 Mrd. USD in die Elektrifizierung und Software investieren.

Tesla (TL0) plant Expansion in Shanghais Gigafactory

Tesla verzeichnet nach wie vor eine stark steigende Nachfrage nach seinen Fahrzeugen, die in China gefertigt werden. Mit den Verzögerungen der Inbetriebnahme in Deutschland wird die chinesische Anlage umso wichtiger. Bereits heute ist die Gigafactory Shanghai größer als das Stammwerk in Fremont.

Die Kapazität in Shanghai liegt bei rund 800.000 Einheiten pro Jahr und soll nun weiter steigern. Tesla hat bei den Behörden Shanghai Unterlagen eingereicht, um eine Ausweitung der Anlage zu beantragen. Wie Reuters berichtet, soll damit die Produktion von Teilen ausgeweitet werden, wofür mehr Arbeiter und neue Anlagen benötigt werden.

Wie hoch die Investitionen sein werden, ist nicht bekannt. Im November steckte das Unternehmen 200 Mio. USD in die Ausweitung der Anlage, damals wollte Tesla 4.000 neue Stellen schaffen.


Die Entwicklung an den Rohstoffmärkten kennt in den vergangenen Monaten nur eine Richtung. Etliche Faktoren sorgen für eine Knappheit von Metallen und anderen Elementen, die für den Umbau der Energieinfrastruktur, aber auch den Individualverkehr erforderlich sind. Unternehmen wie Tesla, Volkswagen, Ford und General Motors investieren Dutzende Milliarden in den Umbau ihrer Unternehmen, in die Schaffung von Produktionskapazitäten von Batterien und E-Komponenten.

Befördert wird der Trend von der großzügigen Förderpolitik in den vielen Ländern. In den USA sollen in den nächsten Jahren fünf Milliarden US-Dollar in den Aufbau eines Ladenetzes für E-Autos fließen, drei Milliarden US-Dollar sind für den Aufbau einer eigenen Lieferkette vorgesehen. In Deutschland wird der Verkauf von E-Autos und Wallboxen gefördert und in Norwegen hat die Subventionspolitik dazu geführt, dass Verbrenner kaum noch gekauft werden.

Für Batteriehersteller ist es deshalb wichtig, die Effizienz der verwendeten Kathoden zu steigern. Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) hat ein patentiertes Verfahren zur kostengünstigen Herstellung von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie-Kathodenmaterialien entwickelt. Die so hergestellten Kathoden können in E-Autos, Energiespeichern aber auch in Elektronikgeräten verwendet werden. Nano One Materials Corp. hat sich in den USA, Kanada, China, Japan, Korea und Taiwan insgesamt 16 Patente sichern können, darunter auch ein langlebiger und kobaltfreier Batterierohstoff. Eine Reihe von Autoherstellern hat bereits großes Interesse an den Entwicklungen von Nano One Materials. So hat man im Dezember 2019 über Fortschritte bei der gemeinsamen Entwicklungsarbeit mit der chinesischen Pulead bei der Entwicklung und Optimierung der Produktion von Lithium-Eisen-Phosphat-(LFO)-Kathodenmaterial, berichtet. Pulead ist einer führenden Kathodenhersteller in China und hat dort einen Marktanteil von 15 Prozent. Neben Pulead gehören Volkswagen und die französische Saint Gobain zu den strategischen Partnern von Nano One Materials.

Nano Ones M2CAM(Metall-zu-Kathodenmaterial)-Technologie stößt offenbar auf großes Interesse. Das Unternehmen teilte mit, dass man eine Reihe von Gesprächen mit Bergbaukonzernen führe, die an der Reduktion der CO2-Emissionen interessiert sind. Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen mit Erstausrüstern der Autobranche. Nano One Materials hat für M2CAM Patente angemeldet und teilte mit, dass vorläufige Testergebnisse eine um bis zu fünf Prozent höhere Batteriekapazität zeigten als Kathodenmaterialien, wie sie gegenwärtig hergestellt werden.


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=uo2JlPL4j-0

In den vergangenen Monaten hat Nano One einige wichtige Fortschritte in der Unternehmens- aber auch der Produktentwicklung verzeichnet. Dazu zählt unter anderem ein Entwicklungsprojekt für Batteriekathoden, das in eine Absichtserklärung mit einem Autobauer mündete. Im Rahmen dessen sollen kobaltfreie, manganreiche Batterien mit Hilfe von Nano Ones One-Pot-Verfahren entwickelt werden. Lesen Sie mehr dazu hier: https://bit.ly/3kSK43l

In diesem Zusammenhang hat das Unternehmen im Oktober 2021 bekanntgegeben, mit Euro Manganese Anwendungen für hochreines Mangan in Kathodenmaterialien zu entwickeln. https://bit.ly/2Yd5mzK

In den vergangenen Monaten Nano One Materials zudem das Bestreben betont, den ökologischen Fußabdruck der Batterieproduktion reduzieren zu wollen. Eine von Hatch durchgeführte Studie zeigte, dass Nano Ones M2CAM-Technologie den Abfall von Natriumsulfat in der Batterieproduktion vollständig vermeiden kann. Auch der Wasserverbrauch soll gesenkt werden können. Laut Hatch wirke sich zudem das M2CAM-Verfahren günstig auf Kosten und Effizienz aus. https://bit.ly/3tVxxkI

Mitte Februar hat Nano One Materials bekanntgegeben, dass man die erste Phase der gemeinsamen Entwicklungsarbeit mit dem Niobproduzenten CBMM erfolgreich abgeschlossen habe. Dabei sei die längere Lebensdauer von einkristallinen und mit Niob beschichteten NMC-Kathoden von CBMM validiert worden. In der ersten Phase wurde die Niob-Beschichtung beim aktiven Kathodenmaterial mit der Zusammensetzung NMC811 angewendet. In den nächsten beiden Phasen soll der Nickelgehalt des Kathodenmaterials erhöht werden. Dabei soll auch die One-Pot-Technologie von Nano One zum Einsatz kommen, um die kommerzielle Machbarkeit nachzuweisen und die Lieferkette zu validieren. https://bit.ly/3gOH3OM

Nano One Materials Corp. (WKN: A14QDY) bietet in einer Phase des Wandels eine Technologie, die eben diesen Wandel beschleunigen und wirtschaftlich, sowie ökologisch nachhaltiger machen dürfte. Das Unternehmen bewegt sich einem Markt, der in einigen Jahren ein Volumen von 23 Mrd. USD erreichen könnte. Die Knappheit bei Rohstoffen für Batterien macht deutlich, wie wichtig es ist, Technologien zu entwickeln, die den Ressourceneinsatz optimiert. Die Bewertung von Nano One Materials liegt derweil nur bei rund 244 Mio. CAD. Angesichts der immensen Bewertungen, die in diesem Sektor mittlerweile üblich scheinen, ist Nano One vergleichsweise günstig bewertet.


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