shareribs.com – Chicago / Frankfurt 06.05.2022 – Mais und Sojabohnen zeigen sich am Chicago Board of Trade leichter. Die Aktienmärkte bleiben derweil unter Druck. Im deutschen Handel können sich jedoch BASF und Wacker Chemie behaupten.

Die Agrarrohstoffe bleiben auch weiterhin von vielen Faktoren beeinflusst. In der Ukraine sollen derzeit rund 25 Mio. Tonnen Getreide festhängen, wie die Vereinten Nationen mitteilten. Hinzu kommt, dass die Bauern im Land nur mit erheblichen Beeinträchtigungen die Felder bestellen können.

Für einige Zeit ging man davon aus, dass Indien die Gunst der Stunde nutzen könnte, die freigewordenen Marktanteile zu nutzen. Allerdings wird der Subkontinent von einer massiven Hitzewelle getroffen, weshalb die Regierung die Möglichkeit von Exportbeschränkungen ins Spiel gebracht hat.

Auch in den USA ist es zu trocken, weshalb der Zustand der Winterweizenernte deutlich schlechter ist als in den Vorjahren.

Die jüngsten Exportverkäufe für die Woche bis zum 28. April zeigten Verkäufe von 161.300 Tonnen Weizen, 1,52 Mio. Tonnen Mais und 1,141 Mio. Tonnen Sojabohnen.

Juli-Mais verliert 6,25 Cents auf 7,9125 USD/Scheffel, die Juli-Sojabohnen geben 13,0 Cents auf 16,34 USD/Scheffel ab. Juli-Weizen steigt derweil um 4,0 Cents auf 11,105 USD/Scheffel.

Die Aktienmärkte bleiben auch weiterhin beeinträchtigt. Zwar verbesserte sich der Nikkei 225 um 0,7 Prozent auf 27.003 Zähler. Der Hang Seng Index korrigierte jedoch um 3,8 Prozent auf 20.001 Zähler, der CSI 300 Index verlor 2,5 Prozent auf 3.908 Punkte und der ASX 200 gab 2,2 Prozent auf 7.205 Punkte ab.

Der Euro Stoxx 50 verliert zur Stunde 1,7 Prozent auf 3.634 Punkte, der FTSE 100 Index korrigiert um 1,1 Prozent auf 7.417 Zähler und der DAX notiert 1,4 Prozent leichter bei 13.707 Punkte.

An der Wall Street beginnt der Handel etwas leichter.

In Deutschland wurde heute mitgeteilt, dass die Industrieproduktion im Land im März um 3,9 Prozent gegenüber dem Vormonat zurückgegangen ist.

In den USA wurden die offiziellen Arbeitsmarktdaten für April vorgelegt. Es wurden 428.000 neue Stellen geschaffen, was über den Erwartungen lag. Die Arbeitslosenrate blieb aber stabil bei 3,6 Prozent.

Im deutschen Handel verlieren Symrise 6,2 Prozent auf 102,55 Euro, für KWS Saat geht es um 1,9 Prozent auf 63,50 Euro nach unten. Bayer korrigieren um 0,8 Prozent auf 60,05 Euro.

Derweil können sich BASF um 1,2 Prozent auf 48,14 Euro verbessern. Wacker Chemie steigen um 0,1 Prozent auf 160,30 Euro.


In den kommenden Jahren werden massive Herausforderungen sehr viel globale Innovationskraft erfordern. Klimawandel und Bevölkerungswachstum sind dabei die wichtigsten Faktoren. Während der Klimawandel das Angebot von Rohstoffen zur Lebensmittelproduktion bedroht, bedeutet das starke Bevölkerungswachstum einen immer weiter steigenden Bedarf an eben jenen Lebensmitteln. Gleichzeitig werden Anforderung an die Lebensmittelsicherheit immer größer, wie das Verbot von Glyphosat eindrucksvoll zeigte.

MustGrow Biologics Corp. (WKN: A2PNS7) hat sich im Geschäftsfeld der Biopestizide positioniert. Dieser Bereich, der von zunehmend strengen gesetzlichen Anforderungen befördert bis zum Jahr 2027 auf 10,6 Mrd. USD anwachsen dürfte, liefert die Grundlage für eine nachhaltige Bekämpfung von Pflanzenschädlingen und -krankheiten. Das landwirtschaftliche Biotechunternehmen MustGrow setzt beim Schutz vor Schädlingen und Krankheiten auf die natürlichen Abwehrmechanismen von Senfkörnern. Das Produkt von Unternehmen ist bereits von der US-Umweltschutzbehörde EPA genehmigt.

In den vergangenen Monaten hat MustGrow Biologics wichtige Meilensteine erreicht. Ein großer Erfolg war die Bekanntgabe eines exklusiven Evaluierungs- und Optionsvertrages mit dem japanischen Konzern Sumitomo Corp., in dessen Rahmen MustGrows Technologie bewertet werden soll. Die entsprechende Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3yrIaeh

Im November 2021 meldete das Unternehmen erfolgreiche Feldversuche bei der Bekämpfung der Symptome der Erkrankung Fusarium-Welke TR4, welche das Gros der globalen Bananenproduktion bedroht. Die Versuche werden von Sumitomo Corp weitergeführt. Im Dezember wurde zudem eine Ausweitung der Kooperation mit Sumitomo. Dabei geht es sowohl um eine geographische Vergrößerung der Zusammenarbeit, sowie neue Anbaukategorien. Sumitomo teilte mit, dass Feldversuche in den USA die Wirksamkeit von MustGrows Biopestizid-Technologie bei der Behandlung von wichtigen Nematodenarten gezeigt hätten. Dies betrifft unter anderem die Produktion von Baumwolle, Sojabohnen und Kürbisgewächsen.

Ein weiterer großer Erfolg für MustGrow Biologics (WKN: A2PNS7) war die Bekanntgabe eines Exklusivvertrages mit dem Chemiekonzern BAYER. Im Rahmen dessen soll das wirtschaftliche Potential von MustGrows Technologien untersucht werden. Bayer erhält zudem die Option auf Exklusivrechte an Technologien zur Bodenbegasung, den Bioherbizid-Anwendungen und der Lebensmittelkonservierung für die Märkte Europa, Asien-Pazifik, den Nahen Osten und Afrika. Die entsprechende Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3FPviRW

MustGrow gab am 9. Februar bekannt, dass man Erfolge bei der Bekämpfung der Fusarium-Trockenfäule und der Keimunterdrückung bei Kartoffeln nach der Ernte erzielt habe. Dabei habe MustGrows Technologie, die auf der Senfpflanze basiert, führende synthetische Chemikalien übertroffen. Der Erfolg ermöglicht es den Partnern von Sumitomo und Bayer in ihren jeweiligen Regionen das Programm fortzusetzen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3GznJPP

Die Kollegen von SmallCap Investor TV haben sich jüngst mit Corey Giasson, CEO & President von MustGrow Biologics zusammengesetzt. Dabei ging es unter anderem um die Vereinbarungen mit BAYER und Sumitomo. Das gesamte Interview finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=We6R_9devx4 


Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=We6R_9devx4

Am 2. März hat MustGrow ein Update über die jüngsten Entwicklungen im Unternehmen in den vergangenen Monaten veröffentlicht. Dabei geht es unter anderem um die Fortschritte in den Kooperationen mit Bayer und Sumitomo. So stellte Mustgrow unter anderem heraus, dass die erste EPA-Registrierung in den USA bereits in Bearbeitung ist. Die gesamte Mitteilung finden Sie hier: https://bit.ly/3sDgNgN

MustGrow
hat am 15. März bekanntgegeben, die erfahrene Landwirtschaftsexpertin Laura Westby in das Board of Directors aufzunehmen. Westby soll ihre geschäftlichen und juristischen Erfahrungen hinsichtlich der Handelsvereinbarungen, der Strategie und das geistige Eigentum einbringen. Westby ist seit 2018 bei Invaio und wird im April 2022 als Chief Legal Officer und Chief Operating Offiver zu Oerth Bio gehen. MustGrows Chairman Brand Munrow teilte mit: „Ein Director vom Kaliber von Frau Westby ist eine perfekte Ergänzung für das Team von MustGrow, insbesondere aufgrund ihres Fachwissens bei Fusionen&Übernahme-Transaktionen in der globalen Landwirtschaft sowie im Bereich des geistigen Eigentums.“ Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3tVa3ul

MustGrow
hat am 20. April mitgeteilt, dass man mit Janssen PMP eine exklusive weltweite Kooperation vereinbart hat. Janssen PMP ist ein Geschäftsbereich von Janssen Pharmaceutica NV, welche Teil der Janssen Pharmaceutical Companies von Johnson & Johnson sind. MustGrow und Janssen PMP haben im Rahmen des Vertrages vereinbart, MustGrows senfbasierte Technologien für bestimmte Anwendungen zur Lagerung von Lebensmitteln nach der Ernte zu testen und zu entwickeln. Janssen PMP, welche alle Test- und Entwicklungsarbeiten finanzieren und vorantreiben wird, erhält das Recht, die entwickelten Technologien weltweit zu testen.

MustGrow hat zudem mitgeteilt, dass man weiterhin Feldversuche, sowie F&E und regulatorische Entwicklungen hinsichtlich der Anwendung zur Konservierung von Lebensmitteln nach der Ernte in bestimmten Marktsegmenten durchführen. Dazu zählt die Kooperation mit Bayer und mit der japanischen Sumitomo Corp.

Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/3xCzC6Q

Der Analyst Yue Ma von Research Capital hat kürzlich seine Einschätzung für MustGrow angepasst. Das Kursziel liegt weiterhin bei 5,60 CAD. Die Aktualisierung erfolgte, nachdem MustGrow kürzlich die Forschungs- und Entwicklungskooperation mit Janssen PMP bekanntgegeben hatte. Janssen PMP sei damit der dritte große Partner, den MustGrow nach Sumitomo und Bayer an Bord holen konnte. Die Kooperation mit Janssen PMP dürfte für MustGrow solide sein, da das Unternehmen rund 50 Jahre Erfahrung in der Erntenachbehandlung hat und über ein starkes Vertriebsnetz verfügt. Die Kooperation mit den drei großen Unternehmen sieht Analyst Yue Ma als ersten, aber wichtigen Schritt, um den kommerziellen Erfolg zu erreichen.

MustGrow Biologics Corp. (WKN: A2PNS7)
ist günstig bewertet und kann eine hervorragende Aktienstruktur vorweisen. 22 Prozent der Anteile werden von Management und Insidern kontrolliert. Daneben ist der Kassenbestand eine gute Voraussetzung zur Umsetzung der aktuellen Pläne. Mit Fortschritten bei Problemen, für die es bisher keine Lösung gab, dürfte sich MustGrow zu einem Übernahmekandidaten für Branchenriesen wie Bayer oder Syngenta entwickeln.


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