Schaeffler: Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln!

Liebe Leser,

am Montag kam es in einem Schaeffler-Werk in Unterfranken zu einer verheerenden Explosion und einem anschließenden Brand. Insgesamt waren mehr als 120 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und des Rettungsdienstes an der Rettungsaktion beteiligt. Die schrecklichen Folgen des Unglücks: 23 verletzte Personen laut Unternehmensangaben, von denen sieben im Krankenhaus behandelt werden mussten oder noch stationär behandelt werden. Zu der Höhe des finanziellen Schadens lagen zunächst keine Angaben vor.

Ermittler: Versuchsaufbau führte zur Explosion

Nun scheint es neue Erkenntnisse zu der Ursache der Explosion zu geben. Dies geht aus einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken hervor. So gehen die Beamten nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass es nach einem Versuchsaufbau zur Vorreinigung von Industriesalzen zu einem technischen Defekt kam, welcher einen verhängnisvollen chemischen Prozess in Gang setzte, der schließlich die Explosion auslöste.

Immerhin: Im Zuge des Unfalls kam es nach offiziellen Meldungen nicht zu einem Austritt von Gefahrstoffen oder ähnlichen Substanzen. Daher schließen die Behörden eine Gefährdung der umliegenden Bevölkerung aus.

Die zuständige Kriminalpolizei in Schweinfurt hat die Ermittlungen bereits an sich gezogen. Unterstützt wird die Behörde von der Staatsanwaltschaft Bamberg sowie vom Bayerischen Landeskriminalamt. Ob und inwieweit der Unfall möglicherweise durch fahrlässiges Verhalten ausgelöst wurde, ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig offen.

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