Preise steigen moderat, Neubau schwach – ESG gewinnt an Bedeutung

Der österreichische Wohnimmobilienmarkt zeigt sich auch 2026 stabil, aber unter Druck: Die Preise dürften im Österreichschnitt im kommenden Jahr um rund drei Prozent steigen, getrieben von einer vor allem in den Ballungsräumen weiterhin hohen Nachfrage und einem stark rückläufigen Neubau. Die Finanzierungsbedingungen bleiben angespannt, der Mietmarkt zeigt kaum Entlastung. Gleichzeitig gewinnt nachhaltiges Bauen als Marktimpuls weiter an Bedeutung – allerdings nicht als Lösung für das strukturelle Kernproblem: das fehlende Angebot.