Qualcomm Aktie: Prognose für 2019 nach unten korrigiert

Qualcomm steht am Ende einer tiefen Krise. Nach den langen und vor allem teuren Rechtsstreitigkeiten mit Apple geht es jetzt wieder aufwärts. Der Umsatz stieg um 15,6% auf rund 19,5 Mrd $. Darin enthalten ist aber auch eine Einmalzahlung von Apple. Unterm Strich konnte wieder ein Gewinn ausgewiesen werden. Es wurde ein Gewinn von 3,17 $ pro Aktie erzielt. Im Vorjahr musste noch ein Verlust von 3,01 $ pro Aktie verbucht werden. Doch nach dem Pyrrhussieg gegen Apple stehen schon die nächsten Probleme vor der Tür.

Die Nachfrage nach LTE-Geräten hatte zuletzt deutlich nachgelassen. Qualcomm musste seine Prognose für 2019 nach unten korrigieren. Der Übergang von LTE (4G) auf den schnelleren 5G-Datenfunk verändert die Wettbewerbsverhältnisse im Markt. Qualcomm muss innovative Produkte liefern, um nicht wichtige Marktanteile an die Konkurrenz zu verlieren.

Und gerade jetzt melden wichtige Kunden Probleme bei den Qualcomm-Chips, die zu Sicherheitslücken für den Endverbraucher führen können. Betroffen sind vor allem Smartphones, die mit dem Android-Betriebssystem laufen. Darunter ist auch der neue Großkunde LG, der erst Ende August eine neue Lizenzvereinbarung über QualcommChips für seine Smartphones abgeschlossen hatte. Zudem setzen die großen Endgerätehersteller wie Samsung, Huawei oder Apple auf eine eigene Chipproduktion.

Video-Analyse zur QUALCOMM Aktie:
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