
Der PUMP-Token blieb in den letzten 24 Stunden unter Druck und setzte seinen jüngsten Rückgang fort, nachdem auf Social Media neue Vorwürfe gegen Pump.fun aufgetaucht waren.
Gleichzeitig verstärkte das Unternehmen seine Bemühungen, das Rechtsteam auszubauen.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde PUMP zu 0,001261 $ gehandelt, ein Rückgang von 9,1 % innerhalb der letzten 24 Stunden, laut Daten von Krypto-Handels-Apps.
Im Tagesverlauf bewegte sich der Token zwischen 0,001232 $ und 0,001410 $, wobei das Tagestief ein neues Allzeittief markierte, bevor sich der Token leicht erholte.
Der Token liegt nun 15,3 % in den letzten sieben Tagen im Minus und hat im letzten Monat 28,7 % verloren, was den anhaltenden Verkaufsdruck auf das Asset verdeutlicht.
Trotz des Preisrückgangs blieb das Handelsaufkommen erhöht: PUMP verzeichnete ein 24-Stunden-Handelsvolumen von mehr als 61,2 Mio. $, was die anhaltende Marktteilnahme widerspiegelt, während Händler sowohl auf Unternehmensentwicklungen als auch auf das breitere Sentiment im Krypto-Markt reagierten.
Die jüngsten Entwicklungen folgen auch auf neue CoinGecko-Recherchen, die auf die hohe Abbruchrate bei Tokens hinweisen, die auf Pump.fun gestartet wurden.
Die Studie ergab, dass 68,67 % der 18,67 Mio. auf der Plattform erstellten Tokens am Starttag den Handel einstellten, während nur 4,55 % länger als 90 Tage aktiv blieben, was die Herausforderungen vieler neu eingeführter Memecoins unterstreicht.
Vorwürfe des Insider-Verkaufs
Weiterer Druck entstand, nachdem X-Nutzerin Mai (@Insidevoicer) eine Reihe von Beiträgen veröffentlicht hatte, in denen sie Fehlverhalten innerhalb von Pump.fun behauptet.
Den Beiträgen zufolge sollen drei vertrauliche Zeugen intern Informationen zum Unternehmen geliefert haben.
Mai behauptet, ein Zeuge sei ein frühes Kernmitglied des Pump.fun-Teams gewesen und habe interne Telegram-Konversationen geliefert, während ein anderer angeblich einen „KOL-Vertrag“ sowie vom Autor als Beleg für Insider-Token-Verkäufe bezeichnete Unterlagen übergeben habe.
Die Beiträge behaupteten ferner, Pump.funs juristische Antwort habe die Vorwürfe nicht direkt bestritten, sondern sich stattdessen auf rechtliche Argumente zur Behandlung vertraulicher Zeugenaussagen gestützt.
Diese Anschuldigungen wurden nicht unabhängig verifiziert, und Pump.fun hat die in den X-Beiträgen erhobenen Vorwürfe nicht öffentlich bestätigt.
In einem separaten Beitrag, der Anfang der Woche veröffentlicht wurde, behauptete Mai außerdem, Pump.fun habe ein nicht offengelegtes Gewinnbeteiligungsabkommen mit DexScreener abgeschlossen.
Die Behauptung stützte sich auf die Interpretation des Autors zu Produktintegrationen und nicht auf öffentlich zugängliche Dokumentationen; es wurden keine Belege für eine solche Vereinbarung vorgelegt.
Pump.fun sucht einen erstklassigen CLO angesichts regulatorischer Prüfungen
Während diese Vorwürfe online kursierten, setzte die Muttergesellschaft von Pump.fun, Baton Corporation, die Pläne zur Rekrutierung eines Chief Legal Officer (CLO) um.
Das Unternehmen bietet ein Grundgehalt zwischen 1 Mio. $ und 5 Mio. $ und zählt die Position damit zu den bestbezahlten juristischen Führungsrollen in der Digital-Asset-Branche.
Der erfolgreiche Kandidat wird die Rechtsstrategie über mehrere Jurisdiktionen hinweg überwachen, einschließlich Angelegenheiten im Zusammenhang mit der US Securities and Exchange Commission (SEC), der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), FinCEN, OFAC, der britischen Financial Conduct Authority (FCA) und dem EU-Rahmenwerk Markets in Crypto-Assets (MiCA).
Zu den Aufgaben gehören außerdem Anti-Geldwäsche- und Know-your-Customer-Compliance, Corporate Governance, kommerzielle Rechtsangelegenheiten, regulatorische Untersuchungen und Rechtsstreitigkeiten.
Baton Corporation gab an, dass Pump.fun derzeit ein tägliches Handelsvolumen von mehr als 300 Mio. $ abwickelt und im vergangenen Jahr über 500 Mio. $ Gewinn erwirtschaftete, während das Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitenden operierte.
Die juristische Personalaufstockung erfolgt, während die Plattform weiterhin Sammelklagen und verstärkte regulatorische Aufmerksamkeit ausgesetzt ist.
Technische Perspektive: PUMP-Token bleibt unter Druck
Die jüngste Kursentwicklung von PUMP spiegelt anhaltende Schwäche nach einem Bruch unter einen wichtigen Unterstützungsbereich wider.
Der PUMP-Token liegt rund 85,7 % unter seinem Allzeithoch von 0,008819 $, erreicht im September 2025, und handelt nur geringfügig über seinem neu etablierten Allzeittief von 0,001232 $.

Marktanalysen zur jüngsten Abwärtsbewegung wiesen auf steigende Handelsaktivität bei zunehmendem Verkaufsdruck hin, was nahelegt, dass der bärische Momentum kurzfristig intakt bleibt.
Gleichzeitig sind die aktuellen Bedingungen nahezu überverkauft, sodass ein kurzfristiges Rebound-Szenario möglich bleibt, falls sich das breitere Krypto-Marktsentiment verbessert.
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