Das Pfund tat sich am Montag schwer, seine Gewinne gegenüber dem Dollar auszubauen, wobei GBP/USD auf einem moderaten Intraday-Erholungsversuch nicht aufbauen konnte, da frische US-Dollar-Käufe seine Erholung begrenzten.

Die Zuversicht auf ein mögliches US‑Iran-Atomabkommen verflog schnell nach erneuten Feindseligkeiten in der Straße von Hormus und zunehmenden Meinungsverschiedenheiten über Irans Atomprogramm.

Das, kombiniert mit wiederauflebenden Erwartungen an eine restriktivere Federal Reserve, belastete den Rebound des Paares von der Unterstützungszone 1.3550–1.3545.

Das Pfund erhielt etwas Unterstützung von der Bank of England, die signalisierte, dass weitere Zinserhöhungen angemessen sein könnten, falls die Inflation hartnäckig bleibt.

Nachlassende Sorgen um die politische Position von Premierminister Keir Starmer stützten ebenfalls das Pfund und begrenzten die Abwärtsrisiken.

Technischer Ausblick

Das Paar notiert über dem 100-Perioden-EMA, was auf eine leicht konstruktive kurzfristige Tendenz hindeutet.

Die Momentum-Indikatoren sind uneinheitlich: Der Relative-Stärke-Index (RSI) schwankt nahe der neutralen 50er-Marke, während der MACD knapp wieder unter null gerutscht ist.

Diese Kombination spricht eher für vorsichtigen als für impulsiven Aufwärtsdruck.

Händler werden womöglich abwarten, bis ein nachhaltiger Ausbruch über die horizontale Barriere bei 1.3635 erfolgt und die Momentum-Indikatoren deutlich nach oben drehen, bevor sie den breiteren Anstieg des Paares im vergangenen Monat als wieder aufgenommen betrachten.

Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung beim 100-Perioden-EMA rund um 1.3538.

Ein Bruch unter dieses Niveau würde das Paar einer tieferen Korrektur in Richtung früherer Tiefs aussetzen.

Solange GBP/USD über diesem gleitenden Durchschnitt bleibt, behalten Käufer einen kurzfristigen Vorteil.

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