
PepsiCo meldete für das erste Quartal besser als erwartete Gewinne und Umsätze, was erste Erfolge bei der Wiederbelebung des bislang schwächelnden Snack-Geschäfts signalisiert, obwohl die gesamtwirtschaftliche Unsicherheit anhält.
Der Lebensmittel- und Getränkeriese sagte, der Nettogewinn sei im Quartal zum 21. März auf $2.33 billion, or $1.70 a share gestiegen, verglichen mit $1.83 billion, or $1.33 a share ein Jahr zuvor.
Bereinigte Gewinne lagen bei $1.61 per share und damit über den Analystenerwartungen von $1.54 per share, laut FactSet-Daten.
Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 8.5% auf $19.44 billion und übertraf damit die Wall-Street-Prognosen von $18.95 billion. Auf organischer Basis legte der Umsatz um 2.6% zu.
Die Aktien des Unternehmens legten nach Vorlage der Zahlen im vorbörslichen Handel um etwa 1% zu.
Wende im Snack-Geschäft bringt erste Ergebnisse
PepsiCo arbeitet daran, die Nachfrage im Snack-Segment durch eine Kombination aus Preisanpassungen, Produktinnovationen und Markenauffrischungen wieder anzukurbeln.
Das Unternehmen hat Preise in Teilen seines Portfolios gesenkt und große Marken wie Lay’s und Gatorade überarbeitet, um sich besser an veränderte Verbraucherpräferenzen anzupassen.
Chefchef Ramon Laguarta sagte, diese Maßnahmen würden beginnen, Wirkung zu zeigen.
„Wir sind mit unseren Ergebnissen im ersten Quartal zufrieden, die eine Beschleunigung sowohl beim Nettoumsatz als auch beim organischen Umsatzwachstum zeigten, verbunden mit einer deutlichen Verbesserung des organischen Volumens bei Convenience-Produkten“, sagte er.
Laguarta fügte hinzu, dass Leistungsverbesserungen in allen Regionen sichtbar seien.
Das internationale Geschäft zeigte sich widerstandsfähig, sagte er, während Nordamerika im Quartal gleichmäßige Fortschritte verzeichnete.
Er wies darauf hin, dass die makroökonomischen Rahmenbedingungen zwar unsicher bleiben, das Unternehmen sich jedoch auf die Umsetzung seiner Strategie konzentriere.
Laguarta sagte, PepsiCo werde weiterhin die Kosten sorgfältig steuern und in Wachstumsinitiativen investieren.
Innovation und Markenauffrischungen treiben Wachstumsstrategie
Ein zentraler Bestandteil der Strategie von PepsiCo ist es, auf sich wandelnde Verbraucherbedürfnisse zu setzen, insbesondere bei Produkten mit höherem Protein- und Ballaststoffgehalt.
Das Unternehmen hat neue Angebote wie Doritos Protein, Good Warrior beef sticks, Smartfood Fiberpop und SunChips fiber eingeführt, um seine Präsenz in funktionalen und gesundheitsorientierten Kategorien auszubauen.
Laguarta sagte, PepsiCo erwarte, die Distribution dieser Produkte auszuweiten und die Kundenbindung im Laufe des Jahres zu vertiefen.
Er verwies auf Initiativen wie das Lay’s-Sponsoring der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 als Teil der Bemühungen, die Markenpräsenz zu stärken.
PepsiCo überarbeitet zudem mehrere seiner Flaggschiff‑Marken, darunter Tostitos und Quaker, mit aktualisiertem Design, vereinfachten Zutatenlisten und verstärktem Marketing.
Das Unternehmen konzentriert sich ebenso darauf, das Getränkegeschäft zu stärken, insbesondere Gatorade.
Es plant, die Verpackungen zu vereinfachen und die Vorteile von Hydration besser zu kommunizieren, während künstliche Farbstoffe schrittweise aus dem Portfolio entfernt werden.
Damian Browne, Senior Vice President of Research and Development der US-Getränkesparte von PepsiCo, sagte, Missverständnisse rund um Hydration seien weiterhin weit verbreitet.
„Eines der größten Missverständnisse zur Hydration ist, dass sie nur für Spitzensportler oder extreme Situationen relevant sei“, sagte er.
Er fügte hinzu, dass in Wirklichkeit bei den meisten Menschen leichte bis mittelschwere Dehydration sich im Laufe des Tages allmählich aufbauen könne.
Ausblick trotz Unsicherheit beibehalten
Trotz der sich verbessernden Performance räumte PepsiCo ein, dass sich das makroökonomische Umfeld volatiler gestaltet habe.
Laguarta sagte, das Unternehmen werde „den Fokus darauf legen, das zu kontrollieren, was wir kontrollieren können“, einschließlich fortgesetzter Innovationen und Markeninvestitionen.
PepsiCo behielt seine Jahresprognose bei und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 2% bis 4% sowie ein an konstanten Wechselkursen gemessenes Ergebnis je Aktie von 4% bis 6%.
Obwohl Herausforderungen wie sich wandelnde Verbrauchernachfrage und Kostendruck bestehen bleiben, deuten die Ergebnisse des ersten Quartals darauf hin, dass die Strategie des Unternehmens zur Belebung wichtiger Segmente an Dynamik gewinnt.
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