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Digi Power X (NASDAQ: DGXX) stieg am Dienstagmorgen um fast 40 % nachdem das Unternehmen eine zehnjährige Colocation-Vereinbarung über $1.1 billion mit einem KI-Hardware-Entwickler, Cerebras Systems, bekanntgegeben hatte.

Einst ein Microcap im Bereich Energieinfrastruktur, scheint DGXX eine aggressive Neuausrichtung vorzunehmen, um die steigende Nachfrage nach hochverdichteter KI-Rechenzentrums-Kapazität im Jahr 2026 zu nutzen.

Nach dem heutigen starken Kursanstieg notiert die Digi Power X-Aktie bemerkenswerterweise rund 190 % über ihrem Jahrestief.

Bedeutung des Cerebras-Deals für die Digi Power X-Aktie

Die oben genannte Partnerschaft mit Cerebras ist für die DGXX-Aktie vor allem deshalb konstruktiv, weil sie die operative Pipeline des Unternehmens verankert.

In einer Pressemitteilung erklärte Digi Power X, dass dieser zehnjährige Vertrag den Bau eines zweckgebauten 40-Megawatt-KI-Rechenzentrums in Columbiana, Alabama, zum Ziel hat.

Der Deal beinhaltet per Erweiterungsoptionen ein Volumen von bis zu $2.5 billion – und übersteigt damit bei weitem die Marktkapitalisierung von DGXX zum Zeitpunkt der Berichterstattung.

Für Anleger verbessert ein namhafter KI-Compute-Ankerkunde die Sichtbarkeit künftiger Umsätze.

Durch die Sicherung eines erstklassigen Halbleiterpartners verwandelt sich Digi Power X Inc. von einem spekulativen Netzbetreiber in einen greifbaren Proxy für den Ausbau der KI-Infrastruktur.

Kurz gesagt: DGXX schoss heute nach oben, weil der Cerebras-Deal eine verlässliche Untergrenze für Cashflows schafft, Entwicklungsrisiken mindert und die institutionelle Risikoprämie verringert.

Sollten Anleger jetzt DGXX-Aktien aufstocken?

Über den Cerebras-Vertrag hinaus zeigen die zugrundeliegenden Fundamentaldaten von Digi Power X ein Unternehmen mit stetig zunehmender Stärke.

Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen erzielte im letzten Jahr über $34 million Umsatz, was einen deutlichen Jahresanstieg widerspiegelt, da frühere Energieinvestitionen zur Reife gelangten.

Während die Profitabilität in der Expansionsphase noch ausbleibt, neutralisieren firmeneigene Immobilien und die finalisierten Netzanschlüsse mit Alabama Power zwei bedeutende Entwicklungsengpässe und helfen, das systemische Risiko abzufedern.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wird DGXX mit etwa dem 11-fachen Umsatz gehandelt – eine Bewertung, die auf ehrgeizigen Prognosen beruht.

Wenn der Infrastrukturaufbau jedoch den Zielen des Managements folgt, bleiben diese Vielfachen im Vergleich zu etablierten Rechenzentrumsunternehmen weiterhin wettbewerbsfähig rabattiert.

Wie hoch könnte Digi Power X 2026 realistisch steigen?

Die Cerebras-Nachricht hebt einen kritischen makroökonomischen Engpass hervor: Die globale KI-Lieferkette wird durch begrenzte Strom- und Kühlkapazitäten beschränkt.

Und Digi Power X ist gut positioniert, diese Lücke zu schließen.  

Die erfolgreiche Inbetriebnahme der Anlage in Columbiana würde als eindeutiger Machbarkeitsnachweis dienen und könnte Folgevereinbarungen mit US‑Hyperscalern anziehen.

Indem sich das Unternehmen stark auf „vertikale Integration“ für spezialisierte KI-Anforderungen konzentriert, werden DGXX-Aktien gegen kommoditisierte Energiepreise abgeschirmt.

Sogar aus technischer Sicht steht das kanadische Unternehmen nun deutlich über seinen wichtigen gleitenden Durchschnitten (MAs), wobei ein RSI im unteren 80er-Bereich auf intensiven Kaufdruck hinweist.

Investoren können sich zudem damit trösten, dass Wall-Street-Analysten für den Rest des Jahres 2026 nach wie vor zuversichtlich gegenüber DGXX sind.

Die Konsensbewertung liegt derzeit bei einer leichten Kaufempfehlung („moderate buy“), mit Kurszielen von bis zu $7, was ein potenzielles Aufwärtspotenzial von fast 30 % von hier signalisiert.

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