Oroco Resource Corp. startet die IP-Erkundung im Santo-Tomás-Projekt

Langsam kommen nach der COVID-19-Stagnation in den Sommermonaten Bergbauprojekte wieder zurück in die Vor-Ort-Arbeit. Auch beim kanadischen KupferexplorerOroco Resource Corp. (TSX-V: OCO, WKN: A0Q2HB, ISIN: CA6870331007) geht es voran: Anfang nächster Woche wird der Startschuss für das elaborierte 3-D-Profil des mexikanischen Santo-Tomás-Projekts fallen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt, denn die globale Nachfrage nach Kupfer steigt stetig.

Endlich ist es soweit: Im Santo-Tomás-Projekt von Oroco steht das Personal in den Startlöchern, um mit der lange geplanten 3-D-IP-Untersuchung des Geländes zu beginnen. Am Montag geht es los: Untersucht wird eine etwa 10 Quadratkilometer umfassende Fläche, in der die Nord- und Südzone sowie die Brasiles-Zone enthalten sind.

Meilenstein für das Santo-Tomás-Projekt

Craig Dalziel, der Geschäftsführer von Oroco, betont, dass es sich bei der Untersuchung um einen bedeutsamen Bestandteil jenes Programms handelt, das Oroco für Umweltstudien, Oberflächenerkundung, Tiefen-3D-Untersuchungen und Diamantbohrungen konzipiert hat. Mit dem Modell sollen die historischen Mineralbohrungen überprüft und darauf aufbauend ein aktualisiertes geologisches Schema erstellt werden. Das wiederum ist eine wichtige Grundlage für Ressourcenschätzungen und Machbarkeitsstudien.

Zur Santo-Tomás-Kupfer-Porphyr-Lagerstätte liegen bereits historische Definitionen aus der Zeit zwischen 1968 bis 1994 vor. Das Grundstück wurde damals auf einer Gesamtlänge von 30.000 Metern mit mehr als 100 Diamant- und Umkehrbohrlöchern getestet. Bateman Engeneering Inc. hatte seinerzeit auf Basis dieser Daten eine vorläufige Machbarkeitsstudie abgeschlossen. All das soll nun mit modernen Methoden präzisiert werden.

Fortgeschrittene Technik „blickt“ in die Tiefe

Unter einer IP-Untersuchung versteht man eine geophysikalische Bildgebungstechnik, bei der mittels induzierter Polarisation (IP) die elektrische Aufladbarkeit unterirdischer Materialien – in diesem Fall primär Kupfererz – ermittelt wird. Das Ergebnis ist eine 3-D-Darstellung, die zentrale Bedeutung für die weitere Entwicklung des Projekts hat.

Das mit der Vermessung betraute Unternehmen ist die kanadische Firma DIAS Geophysical aus Saskatoon in der Provinz Saskatchewan. Zum Einsatz kommt deren sogenanntes „DIAS32-System“ für Gleichstromwiderstand und induzierte Polarisation (DCIP). Dabei werden mithilfe  eines fortlaufenden Layouts von Sendern und Empfängern der Reihe nach 3-D-Bereiche herausgearbeitet. Die Vermessung wird von Süd nach Nord verlaufen und basiert auf einer Dipol-Pol-Dipol-Anordnung sowie einer gebräuchlichen Spannungsreferenzmethode. Das Arrangement von etwa 26 Empfänger-Leitungen sieht einen Abstand von 200 Metern vor.

Hygienekonzepte für den Infektionsschutz

Während der Arbeit sind sowohl Lager- als auch Feldbesatzungen in Kohorten aufgeteilt, die nach den Vorgaben eines COVID-Protokolls handeln. Dieses wurde eigens in Abstimmung mit den mexikanischen Behörden entwickelt, wobei Erfahrungen der Firma DIAS aus Kanada eingeflossen sind.

Jobs für lokale Mitarbeiter

An der Untersuchung nehmen etwa 20 Feldassistenten aus der örtlichen Gemeinde statt. Kontrolliert wird die Aktion von Vollzeitangestellten der Firma Minera Tempisque aus der nahegelegenen Stadt Choix, die Feldüberwachung übernimmt der Auftragnehmer ProDeMin aus Chihuahua. Das DIAS-Team besteht aus mexikanischen Mitarbeiten und einem Expatriaten (das ist eine Führungskraft eines Unternehmens im Auslandseinsatz) der kanadischen Zentrale. Die Beschäftigung örtlicher Arbeitnehmer ist ein wesentlicher Teil des sozialen Engagements von Oroco für die benachbarten Gemeinden. Geschäftsführer Dalziel betonte in diesem Zusammenhang abermals die positive örtliche Unterstützung, die das Unternehmen erfahre. Diese stelle einen wesentlichen Faktor für den weiteren Projektfortschritt dar

Die Geologie von Santo Tomás

Die Santo-Tomás-Lagerstätte umfasst eine Intrusion aus dem Kreidezeitalter über eine Streichenlänge von fünf Kilometern und hydrothermale Mineralisierungen in vulkanischen Einheiten, die in eine in nordnordöstlicher Richtung verlaufendes Verwerfungs- und Bruchsystem eingebettet sind. Die Zielmineralisierungen enthalten Kupfer, Molybdän, Gold und Silber.

Im Primärziel „Brasiles“ sind eine ausgedehnte Entwicklung von oberflächennahem „eisernem Hut“ (das sind Oxidationszonen von Erzgängen) und lokalisierte Kupfermineralisierungen bekannt, die im Nordnordosten der Nord- und Südzone bereits historisch gedeutet wurden. Diese Definition soll nun durch die DCIP-Untersuchung präzisiert werden, um das Potenzial der Zone besser zu verstehen.

Gute Zeiten für Kupfer – chinesisches Konjunkturpaket befeuert Nachfrage

Tatsächlich sollten positive Neuigkeiten über „neue“ Kupferquellen aktuell auf fruchtbaren Boden fallen. Der Kupferpreis befindet sich momentan in einem beachtlichen Aufwärtstrend und knackte in der vergangenen Woche erstmals wieder die Marke von 3 USD pro Pfund. Am Mittwochnachmittag wurde der Rohstoff zum Pfundpreis von 3,0295 USD gehandelt, das entspricht einem Pro-Tonne-Preis von 6.680 USD. Vergleichbare Werte liegen mehr als zwei Jahre zurück. Der Kurs stieg im Vergleich zum COVID-bedingten Einbruch im Frühjahr  um über 50 Prozent an.

Die Lagerbestände der London Metal Exchange schrumpften derweil auf 107.525 Tonnen – das ist der niedrigste Stand seit August 2007.

Ein Hauptimpuls für den Preisanstieg ist auch ein enormer Nachfrageschub seitens Chinas. Dort pushen Konjunkturmaßnahmen den Bedarf für die Schwerindustrie und angeschlossene Branchen. Daten vom Juli belegen, dass die Rohkupferimporte nach China sich gegenüber dem Vorjahreswert um satte 81 Prozent (762.211 Tonnen) erhöht haben. Gegenüber Juni 2020 stieg die Nachfrage um 16 Prozent an. Hochgerechnet aufs Jahr entspricht das für 2020 einer Importmenge von 21,7 Millionen Tonnen. Es könnte gut sein, dass bald neue Rekordwerte gemeldet werden.

Auch der Import von Kupferkonzentraten stieg vom Juni zum Juli um mehr als 12 Prozent, liegt allerdings immer noch unter dem Vorjahreswert. Ursache hierfür sind Störungen in den peruanischen Minen, die die wichtigsten Zulieferer für China sind.

Neue Optionen für die Führungsetage

Während der Trend am Kupfer-Weltmarkt sich zugunsten von Oroco entwickelt, gibt es auch zum Wertpapierhandel etwas Neues zu berichten. Leitende Angestellte, Berater und Direktoren bei Oroco wurden 2.400.000 Incentive-Aktienoptionen zu einem Stückpreis von 0,75 USD gewährt, die drei Jahre lang ausgeübt werden können. Die Gewährung der Optionen unterliegt der Genehmigung der TSX Venture Exchange.

Schlüsselfakten zum Projekt Santo Tomás

Oroco hält einen Kernanteil von 61,4 Prozent an den vereint 1.172 Hektar umfassenden Kernkonzessionen des Santo-Tomás-Projektes in Nordwest-Mexiko. Mit einer Projektinvestition von bis zu 30 Millionen CAD kann dieser Mehrheitsanteil auf 81 Prozent erhöht werden. Außerdem besteht die Beteiligung an 77,5 Prozent der weiteren 7.807,9 Hektar benachbarter Mineralkonzessionen.

In nur 160 Kilometern Entfernung zu Santo Tomás befindet sich auf Pazifikseite der Tiefwasserhafen von Topolobampo. Autobahn, Fernstrom- und Erdgasleitungen, sowie eine Zufahrtsstraße zur Liegenschaft sichern Infrastruktur und Verkehrsanbindung.

[Miningscout]

Oroco Resource Corp. startet die IP-Erkundung im Santo-Tomás-Projekt

Langsam kommen nach der COVID-19-Stagnation in den Sommermonaten Bergbauprojekte wieder zurück in die Vor-Ort-Arbeit. Auch beim kanadischen KupferexplorerOroco Resource Corp. (TSX-V: OCO, WKN: A0Q2HB, ISIN: CA6870331007) geht es voran: Anfang nächster Woche wird der Startschuss für das elaborierte 3-D-Profil des mexikanischen Santo-Tomás-Projekts fallen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt, denn die globale Nachfrage nach Kupfer steigt stetig.

Endlich ist es soweit: Im Santo-Tomás-Projekt von Oroco steht das Personal in den Startlöchern, um mit der lange geplanten 3-D-IP-Untersuchung des Geländes zu beginnen. Am Montag geht es los: Untersucht wird eine etwa 10 Quadratkilometer umfassende Fläche, in der die Nord- und Südzone sowie die Brasiles-Zone enthalten sind.

Meilenstein für das Santo-Tomás-Projekt

Craig Dalziel, der Geschäftsführer von Oroco, betont, dass es sich bei der Untersuchung um einen bedeutsamen Bestandteil jenes Programms handelt, das Oroco für Umweltstudien, Oberflächenerkundung, Tiefen-3D-Untersuchungen und Diamantbohrungen konzipiert hat. Mit dem Modell sollen die historischen Mineralbohrungen überprüft und darauf aufbauend ein aktualisiertes geologisches Schema erstellt werden. Das wiederum ist eine wichtige Grundlage für Ressourcenschätzungen und Machbarkeitsstudien.

Zur Santo-Tomás-Kupfer-Porphyr-Lagerstätte liegen bereits historische Definitionen aus der Zeit zwischen 1968 bis 1994 vor. Das Grundstück wurde damals auf einer Gesamtlänge von 30.000 Metern mit mehr als 100 Diamant- und Umkehrbohrlöchern getestet. Bateman Engeneering Inc. hatte seinerzeit auf Basis dieser Daten eine vorläufige Machbarkeitsstudie abgeschlossen. All das soll nun mit modernen Methoden präzisiert werden.

Fortgeschrittene Technik „blickt“ in die Tiefe

Unter einer IP-Untersuchung versteht man eine geophysikalische Bildgebungstechnik, bei der mittels induzierter Polarisation (IP) die elektrische Aufladbarkeit unterirdischer Materialien – in diesem Fall primär Kupfererz – ermittelt wird. Das Ergebnis ist eine 3-D-Darstellung, die zentrale Bedeutung für die weitere Entwicklung des Projekts hat.

Das mit der Vermessung betraute Unternehmen ist die kanadische Firma DIAS Geophysical aus Saskatoon in der Provinz Saskatchewan. Zum Einsatz kommt deren sogenanntes „DIAS32-System“ für Gleichstromwiderstand und induzierte Polarisation (DCIP). Dabei werden mithilfe  eines fortlaufenden Layouts von Sendern und Empfängern der Reihe nach 3-D-Bereiche herausgearbeitet. Die Vermessung wird von Süd nach Nord verlaufen und basiert auf einer Dipol-Pol-Dipol-Anordnung sowie einer gebräuchlichen Spannungsreferenzmethode. Das Arrangement von etwa 26 Empfänger-Leitungen sieht einen Abstand von 200 Metern vor.

Hygienekonzepte für den Infektionsschutz

Während der Arbeit sind sowohl Lager- als auch Feldbesatzungen in Kohorten aufgeteilt, die nach den Vorgaben eines COVID-Protokolls handeln. Dieses wurde eigens in Abstimmung mit den mexikanischen Behörden entwickelt, wobei Erfahrungen der Firma DIAS aus Kanada eingeflossen sind.

Jobs für lokale Mitarbeiter

An der Untersuchung nehmen etwa 20 Feldassistenten aus der örtlichen Gemeinde statt. Kontrolliert wird die Aktion von Vollzeitangestellten der Firma Minera Tempisque aus der nahegelegenen Stadt Choix, die Feldüberwachung übernimmt der Auftragnehmer ProDeMin aus Chihuahua. Das DIAS-Team besteht aus mexikanischen Mitarbeiten und einem Expatriaten (das ist eine Führungskraft eines Unternehmens im Auslandseinsatz) der kanadischen Zentrale. Die Beschäftigung örtlicher Arbeitnehmer ist ein wesentlicher Teil des sozialen Engagements von Oroco für die benachbarten Gemeinden. Geschäftsführer Dalziel betonte in diesem Zusammenhang abermals die positive örtliche Unterstützung, die das Unternehmen erfahre. Diese stelle einen wesentlichen Faktor für den weiteren Projektfortschritt dar

Die Geologie von Santo Tomás

Die Santo-Tomás-Lagerstätte umfasst eine Intrusion aus dem Kreidezeitalter über eine Streichenlänge von fünf Kilometern und hydrothermale Mineralisierungen in vulkanischen Einheiten, die in eine in nordnordöstlicher Richtung verlaufendes Verwerfungs- und Bruchsystem eingebettet sind. Die Zielmineralisierungen enthalten Kupfer, Molybdän, Gold und Silber.

Im Primärziel „Brasiles“ sind eine ausgedehnte Entwicklung von oberflächennahem „eisernem Hut“ (das sind Oxidationszonen von Erzgängen) und lokalisierte Kupfermineralisierungen bekannt, die im Nordnordosten der Nord- und Südzone bereits historisch gedeutet wurden. Diese Definition soll nun durch die DCIP-Untersuchung präzisiert werden, um das Potenzial der Zone besser zu verstehen.

Gute Zeiten für Kupfer – chinesisches Konjunkturpaket befeuert Nachfrage

Tatsächlich sollten positive Neuigkeiten über „neue“ Kupferquellen aktuell auf fruchtbaren Boden fallen. Der Kupferpreis befindet sich momentan in einem beachtlichen Aufwärtstrend und knackte in der vergangenen Woche erstmals wieder die Marke von 3 USD pro Pfund. Am Mittwochnachmittag wurde der Rohstoff zum Pfundpreis von 3,0295 USD gehandelt, das entspricht einem Pro-Tonne-Preis von 6.680 USD. Vergleichbare Werte liegen mehr als zwei Jahre zurück. Der Kurs stieg im Vergleich zum COVID-bedingten Einbruch im Frühjahr  um über 50 Prozent an.

Die Lagerbestände der London Metal Exchange schrumpften derweil auf 107.525 Tonnen – das ist der niedrigste Stand seit August 2007.

Ein Hauptimpuls für den Preisanstieg ist auch ein enormer Nachfrageschub seitens Chinas. Dort pushen Konjunkturmaßnahmen den Bedarf für die Schwerindustrie und angeschlossene Branchen. Daten vom Juli belegen, dass die Rohkupferimporte nach China sich gegenüber dem Vorjahreswert um satte 81 Prozent (762.211 Tonnen) erhöht haben. Gegenüber Juni 2020 stieg die Nachfrage um 16 Prozent an. Hochgerechnet aufs Jahr entspricht das für 2020 einer Importmenge von 21,7 Millionen Tonnen. Es könnte gut sein, dass bald neue Rekordwerte gemeldet werden.

Auch der Import von Kupferkonzentraten stieg vom Juni zum Juli um mehr als 12 Prozent, liegt allerdings immer noch unter dem Vorjahreswert. Ursache hierfür sind Störungen in den peruanischen Minen, die die wichtigsten Zulieferer für China sind.

Neue Optionen für die Führungsetage

Während der Trend am Kupfer-Weltmarkt sich zugunsten von Oroco entwickelt, gibt es auch zum Wertpapierhandel etwas Neues zu berichten. Leitende Angestellte, Berater und Direktoren bei Oroco wurden 2.400.000 Incentive-Aktienoptionen zu einem Stückpreis von 0,75 USD gewährt, die drei Jahre lang ausgeübt werden können. Die Gewährung der Optionen unterliegt der Genehmigung der TSX Venture Exchange.

Schlüsselfakten zum Projekt Santo Tomás

Oroco hält einen Kernanteil von 61,4 Prozent an den vereint 1.172 Hektar umfassenden Kernkonzessionen des Santo-Tomás-Projektes in Nordwest-Mexiko. Mit einer Projektinvestition von bis zu 30 Millionen CAD kann dieser Mehrheitsanteil auf 81 Prozent erhöht werden. Außerdem besteht die Beteiligung an 77,5 Prozent der weiteren 7.807,9 Hektar benachbarter Mineralkonzessionen.

In nur 160 Kilometern Entfernung zu Santo Tomás befindet sich auf Pazifikseite der Tiefwasserhafen von Topolobampo. Autobahn, Fernstrom- und Erdgasleitungen, sowie eine Zufahrtsstraße zur Liegenschaft sichern Infrastruktur und Verkehrsanbindung.

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