options data reveals how msft stock may react to earnings

Die Microsoft (MSFT)-Aktie zieht leicht an, da die Quartalsergebnisse des Konzerns für das Fiskal-Q4 am Mittwoch, July 29th nach Börsenschluss veröffentlicht werden.

Die Wall Street hat hohe Erwartungen an MSFT: Die Konsensschätzungen liegen bei $87.42 Milliarden Umsatz, was einem Anstieg von 14.4% gegenüber dem Vorjahr entspricht – und bei $4.21 Gewinn je Aktie, was ein Wachstum von 15.3% gegenüber dem Vorjahr widerspiegelt.

Dennoch geriet die Microsoft-Aktie in den vergangenen Wochen im Zuge eines breiteren Tech-Abverkaufs unter Druck und liegt aktuell mehr als 15% unter ihrem Juni-Hoch.

Wohin Optionsdaten die Microsoft-Aktie weisen

Die jüngste Schwäche der MSFT-Aktie hat Optionshändler jedoch nicht abgeschreckt.

Vor dem Quartalsbericht liegt das Put‑zu‑Call‑Verhältnis für Kontrakte mit Fälligkeit Ende dieser Woche bei 0.41 und deutet auf eine bullische Schieflage hin.

Und der obere Preis dieser Kontrakte, laut Barchart, ist auf $416.54 festgelegt, was auf ein mögliches Kursplus von mehr als 6% für Microsoft Corp nach den Zahlen hindeutet.

Wesentlich ist, dass sich dieser Optimismus auch im technischen Setup widerspiegelt.

MSFT hat kürzlich seinen 20-Tage-Durchschnitt (MA) durchbrochen und notiert nun knapp unter dem 50-Tage-MA; ein klarer Ausbruch über die Marke von $399 dürfte die positive Dynamik nach den Q2-Zahlen beschleunigen.

UBS senkt Kursziel für MSFT-Aktien

Zur Einordnung des Earnings-Setups hat Karl Kierstead, Senior-Analyst bei UBS, sein Kursziel für Microsoft-Aktien heute auf $480 reduziert.

Die Anpassung folgt auf jüngste Feldchecks bei rund einem Dutzend wichtiger Unternehmenskunden und Channel-Partnern.

Kierstead verwies auf kurzfristige Kapazitätsengpässe bei externen Azure-Kunden und zunehmende Token-Optimierungsbemühungen von Entwicklern, die das unmittelbare Aufwärtspotenzial beim Cloud-Umsatz begrenzen könnten.

Außerdem warnte UBS, dass MSFTs Capex aufgrund von Inflationsdruck bei Speicherchips und umfangreichen Infrastrukturverpflichtungen über frühere Erwartungen hinaus ansteigen könnte, und bemerkte, dass die öffentlichen Märkte zuletzt Tech-Giganten abgestraft haben, deren stark steigende KI-Ausgaben nicht sofort zu wachsenden operativen Margen führen.

Wie man Microsoft vor den Q4-Zahlen positioniert

Trotz der Kurszielkürzung bestätigte UBS ihre Buy-Einstufung für MSFT und betonte, dass die langfristige, strukturelle These für den Tech-Titan intakt bleibt.

Tatsächlich entspricht Kiersteads nach unten revidiertes Kursziel weiterhin einem erheblichen Aufwärtspotenzial von 22% vom aktuellen Niveau. Seinen Angaben zufolge bleibt die fundamentale Nachfrage bei Azure und beim Wettbewerber AWS „außerordentlich“ gesund.

Zudem dürften strategische Monetarisierungshebel wie Preisanpassungen für GitHub Copilot und die zunehmende Integration von KI in Unternehmen einen beständigen Rückenwind für das Cloud-Wachstum liefern.

Da Microsoft im Verhältnis zu seinen langfristigen Wachstumsaussichten mit einer „attraktiven Bewertung“ gehandelt wird, betrachtet UBS den aktuellen Rücksetzer als vorübergehende Konsolidierung vor dem nächsten Aufwärtsimpuls.

Eine Dividendenrendite von 0.93% macht MSFT insbesondere für einkommensorientierte Anleger als Langfristanlage zusätzlich attraktiv.

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