
Die Quartalsumsätze von On Holding blieben hinter den Erwartungen an der Wall Street zurück und lösten einen starken Ausverkauf der Aktie aus, da höhere US-Zölle und vorsichtige Konsumausgaben die Performance des Premium-Sportbekleidungsherstellers belasteten.
Das von Roger Federer unterstützte Unternehmen meldete am Dienstag für das zweite Quartal Nettoerlöse unter den Analystenschätzungen, woraufhin die Aktie ONON um 19% fiel.
Das in Zürich ansässige Unternehmen hat in diesem Jahr bislang etwa ein Drittel seines Marktwerts eingebüßt, während Investoren die sich verlangsamenden Wachstumsaussichten bewerten, obwohl es weiterhin Marktanteilsgewinne gegenüber größeren Rivalen Nike und Adidas verzeichnet.
Asien und Bekleidung bleiben Lichtblicke
For the quarter ended June 30, On reported net sales of 850.3 million Swiss francs ($1.05 billion), missing analysts‘ consensus estimate of 878.16 million francs.
Das Unternehmen verzeichnete dennoch weiterhin robustes Wachstum in wichtigen internationalen Märkten.
Die Region Asien-Pazifik trug für ein weiteres aufeinanderfolgendes Quartal mehr als ein Fünftel zum Gesamtumsatz bei, gestützt durch starke Dynamik in Japan, Südkorea und Großchina.
Auch das Bekleidungsgeschäft fiel auf: Die Nettoerlöse in konstanter Währung stiegen im Quartal um 56.2%.
Diese Zuwächse reichten jedoch nicht aus, um die insgesamt schwächere Umsatzentwicklung vor dem Hintergrund eines herausfordernden makroökonomischen Umfelds auszugleichen.
Die bereinigten Gewinne lagen leicht über den Erwartungen: 0.35 Swiss francs je Aktie im Vergleich zu den von Analysten erwarteten 0.34 francs.
Unternehmen setzt auf Premium-Positionierung
Die Unternehmensführung erklärte, man werde weiterhin das Premium-Markenimage schützen, anstatt durch aggressive Rabatte das Absatzvolumen zu erhöhen.
„Wir sprinten nicht für kurzfristiges Volumen. Wir gestalten bewusst für den über Jahrzehnte hinweg angelegten Wert einer Premium-Marke,“ sagte Co-CEO David Allemann während der Telefonkonferenz nach Vorlage der Zahlen.
On raised its full-year gross profit margin forecast to at least 65%, up from its previous guidance of 64.5%.
It also widened its full-year net sales guidance to between 3.47 billion and 3.56 billion Swiss francs on a constant-currency basis.
However, the company now expects constant-currency sales growth in the low-20% range, down from its earlier forecast of at least 23%.
The revised outlook also trails the 24.7% consensus estimate cited by Citi.
Based on current exchange rates, the company’s projected sales range also came in below the market expectation of 3.56 billion francs.
Analysten warnen vor verlangsamtem Wachstum
Citi-Analysten erklärten, dass die Entscheidung des Managements, Großhandelslieferungen zu begrenzen, um Verkäufe zum vollen Preis zu sichern und sich auf künftige Produkteinführungen vorzubereiten, die Umsätze in der zweiten Jahreshälfte belasten und die Aktie unter Druck setzen könnte.
Die Aktie ist in diesem Jahr um 33% gefallen.
Der Jefferies-Analyst Randal Konik warnte zudem, dass die jüngsten Margenverbesserungen schwer aufrechtzuerhalten sein könnten, wenn das Umsatzwachstum nachlässt und die Lagerbestände erhöht bleiben, was die Wahrscheinlichkeit von nach unten korrigierten Gewinnerwartungen in den kommenden Quartalen erhöht.
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