Die PORR verfolgt eine klar europäisch ausgerichtete Strategie, deren Kern sieben sogenannte Heimmärkte bilden – Länder, in denen das Unternehmen sein gesamtes Leistungsportfolio anbietet. Innerhalb dieses Rahmens nehmen Österreich, Deutschland und Polen eine besondere Rolle ein.

 

Österreich: Herkunftsmarkt seit 1869

 

Rund 98,4 Prozent der Konzernleistung stammen aus den sieben europäischen Heimmärkten des Konzerns, wobei Österreich, Deutschland und Polen das tragende Gerüst bilden. Die Geschichte der PORR Group (ISIN: AT0000609607) ist untrennbar mit Österreich verbunden. Am 8. April 1869 notierte die „Allgemeine Österreichische Baugesellschaft“ erstmals an der Wiener Börse. Bis zur Jahrhundertwende errichtete sie allein in Wien mehr als 100 Gebäude, darunter zahlreiche Ringstraßengebäude und Hotels sowie sieben Ausstellungspavillons anlässlich der Weltausstellung von 1873. Nach der Fusion mit der A. Porr Betonbauunternehmung im Jahr 1927 und Pionierleistungen wie dem Bau der Großglockner-Hochalpenstraße in den 1930er Jahren entwickelte sich die PORR zu einem internationalen Baukonzern.

 

Im Segment AT / CH — das Österreich und die Schweiz bündelt – erzielte die PORR im Geschäftsjahr 2025 eine Produktionsleistung von 3,014 Milliarden Euro. Das entspricht 46,2 Prozent der Konzerngesamtleistung. Damit umfasst dieses Segment den wichtigsten Einzelmarkt Österreich. Das EBIT des Segments lag bei 120,3 Millionen Euro (EBIT-Marge: 4,7 Prozent) und stellte den größten Ergebnisbeitrag innerhalb der gesamten Gruppe dar. Das Leistungsspektrum umfasst den Industrie-, Straßen- und Wohnbau sowie den Bahnbau, Leitungsbau und Umwelttechnik bis hin zum Spezialtiefbau. Zu den bedeutendsten Auftragseingängen dieses Segments zählten im Geschäftsjahr 2025 die Sanierung der Schleuse Kachlet in Passau im Rahmen einer ARGE sowie die Altlastensanierung N3 in Angern an der March. Weitere wesentliche Neuaufträge betrafen unter anderem die Sanierung der Tunnelkette Pack auf der A2, den A10-Tunnel Katschberg und mehrere ÖBB-Bahnprojekte.

 

Deutschland: Markteintritt im Jahr 1980

 

Deutschland bezeichnet die PORR selbst als ihren zweitwichtigsten Markt. Den Einstieg markierten Tunnelbauaufträge für die Deutsche Bahn in den 1980er Jahren, gefolgt von der schrittweisen Übernahme der Radmer Bau AG in München und der Gründung der PORR Deutschland GmbH im Jahr 2006. Mit ihrer Zentrale in München und einem bundesweiten Netz an Niederlassungen und Tochtergesellschaften ist die PORR heute in Deutschland als Full-Service-Providerin aufgestellt.

 

Im Geschäftsjahr 2025 steigerte das Segment DE seine Produktionsleistung um 10,7 Prozent auf 1,516 Milliarden Euro und das EBIT verbesserte sich um 61,9 Prozent auf 38,8 Millionen Euro. Die EBIT-Marge stieg auf 2,5 Prozent. Diese Verbesserung war getragen von starken Projektergebnissen im Industriebau, den Government Services und im Spezialtiefbau. Zu den größten neu gewonnenen Aufträgen zählten die Gemeinschaftsschule Insel Gartenfeld in Berlin, Industrieprojekte für mehrere namhafte Partner sowie ein Bahnbauauftrag für die zweite S-Bahn-Stammstrecke der Deutschen Bahn in München.

 

Polen: Seit über 30 Jahren präsent

 

Seit 1993 ist die PORR mit einer eigenen Niederlassung in Polen vertreten. Das eigenständige Segment PL trägt heute die volle Länderverantwortung und umfasst alle polnischen Beteiligungen. Das gruppenweite Kompetenzzentrum für Datencenter ist ebenfalls im Segment PL angesiedelt.

 

Im Geschäftsjahr 2025 steigerte das Segment PL seine Produktionsleistung auf 984 Millionen Euro, ein Plus von 2,5 Prozent. Das EBIT legte sogar um 55,8 Prozent auf 31,7 Millionen Euro zu, was einer EBIT-Marge von 3,3 Prozent entsprach. Ausschlaggebend waren sehr gute Projektergebnisse im Bahnbau. Der Auftragsbestand wuchs um 14,5 Prozent auf 1,896 Milliarden Euro, was nahezu zwei Jahresproduktionsleistungen entspricht. Unter den wesentlichen Neuaufträgen sticht der CPK-Hochgeschwindigkeitstunnel in Łódź hervor, dieser ist mit 4,6 Kilometern der längste Eisenbahntunnel Polens. Polen zählt laut dem Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025 neben Rumänien und Tschechien zu den zentralen Wachstumstreibern des Konzerns.

 

Drei Märkte, ein Fundament

 

Die Märkte Österreich, Deutschland und Polen erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2025 zusammen eine Produktionsleistung von 5,514 Milliarden Euro, was fast 81 Prozent der Konzerngesamtleistung entsprach. Ihr kumulierter EBIT-Beitrag betrug 190,8 Millionen Euro und stellte damit einen wesentlichen Beitrag zum gesamten Konzernbetriebsergebnis dar. Diese drei Märkte sind daher nicht nur leistungsseitig, sondern auch ergebnisseitig entscheidende Pfeiler der PORR Group.

 

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PORR

ISIN: AT0000609607

WKN: 850185

 

Links

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