Nel ASA-Aktie: Licht am Ende des Tunnels!

Die Nel ASA-Aktie braucht derzeit mindestens ein Wunder, um aus der Abwärtsbewegung herauszukommen. So in etwa könnte man die aktuellen Berichte über das Wertpapier des norwegischen Wasserstoff-Spezialisten im Moment zusammenfassen. Selbst wohlwollende Betrachtungen kommen nicht umhin, der Nel ASA-Aktie „Schwankungsanfälligkeit“ zu attestieren.

Nel ASA-Aktie: Wie nachhaltig ist die Erholung?

Auch wenn am gestrigen Dienstag wohl mal eine kleine Erholung der Aktie zu beobachten war, dürfte die Stimmung tendenziell düster sein. Dabei hat der Nel ASA-Konzern sich in den vergangenen Wochen redlich bemüht, für gute Nachrichten zu sorgen. Demnach gab es kurz vor Weihnachten, genauer an Heiligabend, noch zwei Abschlüsse zu vermelden:

Es ging dabei um den Auftrag für ein alkalisches Elektrolyseursystem. Außerdem gab es die Bestellung für mehrere Wasserstofftankstellen-Module. Alles vom Volumen her nicht sensationell, aber für Nel ASA nach wie vor wichtige Abschlüsse, die in die richtige Richtung weisen und demnächst Früchte tragen sollen.

Nel ASA und SFC Energy: Ambitioniertes Vorhaben

Hinzu kam die Ankündigung eines wichtigen Personalwechsels an der Spitze des Unternehmens: Vom neuen Vorstandsvorsitzenden erhoffen sich manche Beobachter nun mehr Vertriebsstärke. Denn das könnte Nel ASA gut brauchen. Doch inzwischen sind auch diese Nachrichten verblasst und nicht mehr in der Lage, die Stimmung aufzuhellen.

Was bleibt da noch? Nun, vielleicht der Blick auf die Kooperationspartner, wie etwa SFC Energy. Das Unternehmen, das sich als führenden „Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen“ bezeichnet, sammelt gerade fleißig Aufträge. Guter Zeitpunkt, um an die Kooperation mit Nel ASA zu erinnern.

Nel ASA: Hoffen auf 2022!

Schließlich haben beide Unternehmen Ambitionen: Das Ziel der SFC Energy und Nel Asa Kooperation ist es, gemeinsam das erste integrierte Elektrolyseur- und Wasserstoff-Brennstoffzellensystem zu entwickeln und zu vermarkten. Es soll das Potenzial haben, einen wesentlichen Beitrag zum Race-to-Zero und zur Dekarbonisierung der Weltwirtschaft zu leisten

Damit ist ein Ablauf von der grünen Wasserstoffproduktion vor Ort bis zur emissionsfreien Bereitstellung von Strom durch die Wasserstoff-Brennstoffzelle gemeint. Beide Partner streben demzufolge an, in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 erste Produkte auf den Markt zu bringen. Das weckt Erwartungen.

Beobachtern zufolge käme die Kooperation SFC Energy schon wegen des Themas Nachhaltigkeit gelegen. Und man könnte sich als Wasserstoff-Player etablieren. Auch Umsatzsteigerungen würden daher erwartet. Das wäre dann auch ein gutes Signal für Nel ASA und die Nel ASA-Aktie. Am besten so schnell wie möglich.

[Finanztrends]

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