Moderna Inc today announced mRNA-1010 flu vaccine’s interim phase 1 data for the very first time and dropped by 25%

Moderna hat das obere Ende seiner Umsatzprognose für 2025 gesenkt und dies mit einer Verzögerung bei den Lieferungen von Covid-Impfstoffen nach Großbritannien begründet. Das Unternehmen erwartet nun einen Umsatz zwischen 1,5 und 2,2 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 300 Millionen US-Dollar am oberen Ende der früheren Spanne entspricht.

Die Anpassung erfolgt, da Moderna weiterhin mit einer schwindenden Nachfrage nach Covid-Impfstoffen konfrontiert ist und gleichzeitig Kostensenkungsbemühungen vorantreibt, einschließlich eines Personalabbaus um 10 %.

Trotzdem meldete Moderna für das zweite Quartal Umsatz- und Gewinnergebnisse, die die Erwartungen der Wall Street übertrafen, wobei die Verluste geringer ausfielen als erwartet.

Umsatzprognose gesenkt, da die Auslieferung in Großbritannien auf 2026 verschoben wurde

Am Freitag bestätigte Moderna, dass die Covid-Auffrischungsimpfungen im Frühjahr nicht erst Ende 2025 nach Großbritannien geliefert werden, sondern erst im ersten Quartal 2026.

Das Unternehmen erklärte, dass der Gesamtwert des Vertrags mit der britischen Regierung unverändert bleibt, sich der Zeitpunkt der Lieferung jedoch verschoben hat, um ihn an das Ende des britischen Geschäftsjahres anzupassen.

Infolgedessen reduzierte das Unternehmen seine Jahresumsatzprognose um 300 Mio. $. Die Prognose für das Gesamtjahr liegt nun zwischen 1,5 und 2,2 Milliarden US-Dollar, verglichen mit der früheren Prognose von bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar.

Die Aktien von Moderna fielen am Freitag nach der Ankündigung im vorbörslichen Handel um mehr als 6%.

Umsatz sinkt im zweiten Quartal um 41% gegenüber Vorjahr

Für das zweite Quartal meldete Moderna einen Umsatz von 142 Mio. $, was über den von Analysten erwarteten 113 Mio. $ lag, wie aus Daten der LSEG hervorgeht.

Der Umsatz ging jedoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum immer noch um 41 % zurück, was den anhaltenden Rückgang der Nachfrage nach Covid-Impfstoffen widerspiegelt.

Der überwiegende Teil des Umsatzes im zweiten Quartal – 114 Millionen US-Dollar – stammte aus der Covid-Impfung von Moderna. Damit wurden die Analystenprognosen von 89 Mio. $ übertroffen, die auf Schätzungen von StreetAccount basieren.

Der Impfstoff des Unternehmens gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verzeichnete unterdessen einen vernachlässigbaren Umsatz und lag weit unter den erwarteten 5,9 Mio. $.

Nettoverlust verringert sich, da die Betriebskosten um 27 % gesenkt werden

Moderna verzeichnete im Quartal einen Nettoverlust von 825 Mio. $ oder 2,13 $ pro Aktie. Im Vergleich dazu lag der Nettoverlust im Vorjahreszeitraum bei 1,3 Mrd. $ oder 3,33 $ pro Aktie.

Analysten hatten einen größeren Quartalsverlust von 2,97 $ pro Aktie erwartet, was bedeutete, dass die Ergebnisse von Moderna besser als erwartet ausfielen.

Das Unternehmen führte diese Outperformance zum Teil auf Kostenkontrollen zurück. Die Betriebskosten sanken im Vergleich zum Vorjahr um 27 % von 1,6 Milliarden US-Dollar auf 1,1 Milliarden US-Dollar.

Die Führungskräfte betonten, dass das Kostenmanagement für die Unterstützung der Finanzen von Moderna von entscheidender Bedeutung war, da die Verkäufe von Covid-Impfstoffen weiter zurückgehen.

Strategie für Personalabbau und Kostenmanagement

Die aktualisierte Umsatzprognose kam einen Tag, nachdem Moderna angekündigt hatte, seine Belegschaft um 10 % abzubauen.

Dieser Schritt reiht sich in eine Reihe von Kostensenkungsmaßnahmen ein, die das Unternehmen als Reaktion auf schwächere Covid-bedingte Umsätze ergriffen hat.

Der Personalabbau und die Kostenkürzungen zielen darauf ab, Moderna dabei zu helfen, Investitionen in neue Produkte aufrechtzuerhalten und gleichzeitig geringere Einnahmequellen zu bewältigen.

Während die Covid-Impfung des Unternehmens nach wie vor den größten Umsatzbeitrag leistet, konzentriert sich Moderna weiterhin auf die Erweiterung seiner Pipeline, einschließlich Impfstoffen gegen Grippe und RSV.

Mit vernachlässigbaren RSV-Verkäufen im zweiten Quartal ist das Unternehmen jedoch für den Großteil seiner Einnahmen weiterhin auf Covid-Booster angewiesen.

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