Die Entwicklungen in den USA könnten das Wachstum der Schweizer Pharmaindustrie langfristig deutlich bremsen. Eine Studie von BAK Economics im Auftrag von Interpharma zeigt: Im Szenario mit den grössten wirtschaftlichen Auswirkungen würde die Schweizer Pharmaindustrie zwischen 2025 und 2040 kumuliert rund 195 Mrd. Franken weniger Bruttowertschöpfung als im Referenzszenario erwirtschaften. Dies entspricht mehr als einem Fünftel der heutigen Wirtschaftsleistung der Schweiz. Besonders bedeutend sind die indirekten Folgen der neuen US-Preislogik: Um tiefere Preise in den USA auszugleichen, könnten Unternehmen neue Arzneimittel ausserhalb der USA später oder gar nicht einführen. Davon könnte auch die Schweiz betroffen sein. Dies würde den Zugang zu Innovationen erschweren und die Verfügbarkeit neuer Therapien einschränken.
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