
Die Meta Platforms (NASDAQ: META)-Aktie ist in den letzten Monaten deutlich gefallen und rutschte von ihrem Rekordhoch von $796 im August letzten Jahres auf $562. Obwohl der Rückgang das Unternehmen zunehmend unterbewertet erscheinen lässt, bestehen weiterhin Abwärtsrisiken, und die Aktie könnte in naher Zukunft weiter schwächeln.
Meta Platforms-Aktie stürzt wegen KI-Ängsten ab
Meta, Muttergesellschaft von Facebook, Instagram und WhatsApp, befindet sich in den vergangenen Monaten in einer deutlichen Abwärtsspirale. Dieser Rückzug fiel zeitlich mit ähnlichen Entwicklungen bei Unternehmen wie Amazon und Microsoft zusammen.
Der Kursrückgang ist auf die anhaltenden Ausgaben für Rechenzentren zurückzuführen, die in diesem Jahr weiter stark ansteigen. In seinem jüngsten Ergebnisbericht sagte das Unternehmen, es werde in diesem Jahr über $145 billion an Kapitalausgaben tätigen, statt der zuvor geschätzten $125 billion. Dieser Anstieg wurde überwiegend durch steigende Chippreise im Zuge des anhaltenden globalen Engpasses getrieben.
Das Unternehmen investiert all dies, um seine Meta AI-Lösung wettbewerbsfähiger zu machen. Dennoch gibt es Bedenken, dass die Plattform, obwohl sie auf Milliarden von Geräten vorhanden ist, noch keine Marktanteile gewonnen hat.
Ein aktueller Bericht zeigte, dass ChatGPT den größten Anteil hält, gefolgt von Googles Gemini und Anthropic. Andere Tools wie Meta AI und Grok kommen nur auf geringe Marktanteile.
Es bestehen zudem Zweifel, ob sich diese Investitionen langfristig auszahlen werden. Vor allem aber sorgen sich Anleger über die mögliche Verwässerung ihrer Anteile.
Meta Platforms schloss das letzte Quartal mit über $81 billion in liquiden Mitteln und marktfähigen Wertpapieren ab. Trotz dessen wird erwartet, dass das Unternehmen über eine Kombination aus Fremd- und Eigenkapital mehr als $80 billion am Markt aufnehmen wird.
Metas Umsatzwachstum hat sich verlangsamt
Der laufende Rückgang der Meta Platforms-Aktie erfolgt zugleich mit einer Abschwächung des Wachstums. Die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass das Geschäft im ersten Quartal weiterhin gut lief. Die Umsatzerlöse stiegen im ersten Quartal um 33% auf $56 billion, während die operative Marge unverändert bei 41% blieb.
Analysten erwarten, dass die Umsätze in diesem Jahr um 25% steigen und im Folgejahr um 19%. Das Management setzt daher darauf, dass seine KI-Produkte und die jüngsten Monetarisierungsstrategien für WhatsApp das Wachstum in den kommenden Jahren antreiben werden.
Drittanbieter-Daten zeigen, dass das Unternehmen stark unterbewertet ist. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (Forward P/E) ist auf 17 gefallen, unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 22.
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Technische Analyse der Meta Platforms-Aktie

META-Aktienchart | Quelle: TradingView
Das Wochenchart zeigt, dass die Meta-Aktie in den vergangenen Monaten zurückgegangen ist, vom Rekordhoch von $796 auf aktuell $562. Sie ist unter die wichtige Unterstützung bei $630 gefallen, dem 23.6% Fibonacci-Retracement-Level.
Sie hat zudem eine Kopf-Schulter-Formation ausgebildet. Außerdem ist sie unter den 50-Wochen-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) gefallen. Der Relative Strength Index (RSI) und der MACD sind ebenfalls weiter gefallen.
Daher wird die Aktie voraussichtlich weiter fallen, möglicherweise bis zur zentralen Unterstützung bei $450. Später in diesem Jahr könnte sie dann wieder anziehen, da sie inzwischen als Value-Aktie gilt.
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