Erfreuliche Neuigkeiten von „Fenn-Gib“: Mayfair Gold (TSX-V: MFG, ISIN: CA57808L1076) meldete am Mittwochabend die neuesten Auswertungen von seinem Vorzeigeprojekt in Nordost-Ontario. Im Rahmen eines Ausscher-Bohrprogramms ist der Gold-Explorer abermals auf bedeutende Mineralisierungen außerhalb der aktuellen Ressource gestoßen; zu den Highlights gehört ein 121-Meter-Abschnitt mit einem Gehalt von durchschnittlich 1,32 Gramm Gold pro Tonne. Das Unternehmen berichtete außerdem von Updates zu weiteren regionalen Bohrprogrammen sowie Vorbereitungen für eine 3.000-Meter-Bohrkampagne im späteren Jahresverlauf.

Das in Vancouver ansässige Mineralexplorationsunternehmen Mayfair Gold Corp. konzentriert sich auf die Weiterentwicklung seines in 100-prozentigem Besitz befindlichen Goldprojekts „Fenn-Gib“ in der Region Timmins (Ontario). Dessen aktuell angezeigte Ressource (Stand: Februar 2021) beziffert sich gemäß NI43-101 auf angezeigt („indicated“) 70,2 Millionen Tonnen mit 2,08 Millionen Unzen; vermutet („inferred“) werden 3,8 Millionen Tonnen mit 75.000 Unzen und einem Gehalt von 0,618 Gramm Gold je Tonne angegeben. Allerdings ist diese Ressource nur auf eine Tagebaugrube beschränkt, wo das Gold auf über 1,25 Kilometer Streichenlänge in ost-westlicher Orientierung ausgebreitet vorkommt. Am Westende beträgt die Mächtigkeit bis zu 300 Meter; die vererzten Zonen sind indes in der Tiefe und in östlicher und westlicher Streichenlänge offen.

Ausscherprogramm bestätigt Mineralisierung

Mit dem Step-Out-Bohrprogramm außerhalb der momentan umrissenen Grube soll die Ressource erweitert werden. Aufschlussreiche Bohrergebnisse belegten bereits schon zuvor das hier bestehende Potenzial.

Die neu gemeldeten Werte stammen von Arbeiten östlich der definierten Grube. Die Bohrungen wurden wie gewohnt unter Aufsicht von Mayfair von Major/ Norex Drilling durchgeführt und in den Laboratorien von Actlabs analysiert; beide Unternehmen sind in Timmins  ansässig.

Die Auswertungen im Detail

Die Highlights lieferten fünf Bohrlöcher. Die nachfolgenden Angaben zum Goldgehalt beziehen sich jeweils auf eine Tonne Material.

Die Bohrung FG21-172 durchteufte 0,50 Gramm Gold auf 109,3 Metern, inklusive einem 25,9 Meter langen Intervall von 0,99 Gramm Gold.

Das Bohrloch FG21-182 stieß in separaten Abschnitten auf 22,0 Meter mit 1,54 Gramm Gold und 79,4 Meter mit 0,53 Gramm Gold.

FG21-187 erbrachte bei seiner Auswertung 22,9 Meter mit 2,82 Gramm Gold. FG21-197 ergab 53,0 Meter zu 0,85 Gramm Gold sowie 33,0 Meter mit 2,25 Gramm Gold.

Das eindrucksvollste Ergebnis stellte ein ganze 121,0 Meter langer Abschnitt mit 1,32 Gramm Gold aus Bohrloch FG21-200 dar. Unterhalb davon erbrachte dasselbe Loch 1,5 Meter mit beachtlichen 31,28 Gramm Gold.

Die in diesen Bohrungen ermittelten Werte stellen eine weitere Bestätigung der Goldmineralisierung dar, auf die bereits vorangegangene Kernauswertungen von Ausscherbohrungen hinwiesen. Bereits im vergangenen September hatte beispielsweise das Bohrloch FG21-168 eine Strecke von 143,7 Metern zu 1,02 Gramm Gold pro Tonne durchteuft. Dieses Loch war unterhalb der historischen Bohrungen FG-12-27 und FG-17-128 angelegt worden, die seinerzeit auf 56,4 Meter mit 0,78 Gramm beziehungsweise 40,7 Meter mit 1,04 Gramm Gold je Tonne gestoßen waren.

Geschäftsleitung sieht Strategie bestätigt

Der Vorsitzende und Geschäftsführer von Mayfair Gold, Patrick Evans, freut sich über die frischen Ergebnisse. Die Step-Out-Bohrungen östlich der aktuellen Lagerstätte von „Fenn-Gib“ lieferten weiterhin hervorragende Ergebnisse und untermauern damit die Explorationsstrategie des Unternehmens. Während sich vormalige Projekteigner vorrangig auf das hochgradige Gebiet im Westen der Lagerstätte konzentriert hatten, untersucht Mayfair nun auch die Mineralisierung im Osten. Historisch gab es dort nur wenige Bohrungen, die die mögliche  Kontinuität der Lagerstätte testeten. Mit den nun gewonnenen Erkenntnissen von außerhalb der Startgrube geht man bei Mayfair davon aus, dass die östliche Erweiterung die Ressource um eine bedeutende Tonnage erweitern könne.

Regionale Bohrprogramme

Auch in anderen Himmelsrichtungen fühlt Mayfair in Kürze nach: Im „North Block“ sollen die Zonen „Talisman“ und „Horseshoe“ bebohrt werden. „Talisman“ liegt etwa 350 Meter westlich, „Horseshoe“ 500 Meter nordwestlich der bekannten „Fenn-Gib“-Lagerstätte.

Am „South Block“ werden derweil bereits seit Januar als Vorbereitung für das Bohrprogramm Linienschnitte durchgeführt. Diese sind in Abständen von 50 bis 100 Metern auf dem sieben Kilometer langen Streichen längs der sogenannten Destor-Porcupine-Verwerfung positioniert. In den durch Strukturanalysen und magnetischen Luftvermessungen identifizierten, vorrangigen Zielgebieten werden die engeren 50-Meter-Abstände angesetzt.

Die Verwerfung und ihre Abzweigungen beherbergen sowohl die etwa sieben Kilometer nordwestlich des „South Block“ gelegene Goldmine „Black Fox“ (Betreiber: McEwen Mining) als auch die mehrere Millionen Unzen umfassende Goldressource des „Tower Gold“-Projektes von Moneta Gold Inc. Im Osten des „South Block“ gibt es eine gemeinsame Grundstücksgrenze.

Aktuell laufen am „South Block“ geophysikalische Untersuchungen mittels induzierter Polarisation zur Vorbereitung auf ein erstes, auf insgesamt 3.000 Meter angelegte Bohrprogramm ab dem dritten Quartal 2022.

Lesen Sie zu Mayfair Gold auch unseren Research Report.