
Investoren strömen zu Intuitive Machines (NASDAQ: LUNR) nach dem historischen Start von „Artemis II“, der am 1. April vier Astronauten erfolgreich auf einen Mondvorbeiflug schickte.
Die Artemis‑Meldung kam nur wenige Tage nachdem die NASA LUNR für ihren Auftrag im Rahmen der Commercial Lunar Payload Services (CLPS) ausgewählt hatte, was die technische Validierung der Infrastruktur des Unternehmens weiter stärkt.
Angesichts der Gerüchte um den Börsengang von Milliardär Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX ist es berechtigt zu hinterfragen, ob das für die Intuitive Machines‑Aktie im Jahr 2026 schon alles war: Intuitive Machines‑Aktie.
Schließlich könnte ein SpaceX‑Debüt als Kapitalvakuum wirken und potenziell Liquidität von kleineren Raumfahrtunternehmen abziehen, wenn institutionelle Portfolios sich zum Branchenriesen hin ausrichten.
LUNR‑Aktie gut positioniert für SpaceX‑Börsengang
Für Anleger in LUNR‑Aktien die gute Nachricht: Ein SpaceX‑Börsengang könnte für Intuitive Machines genau das Gegenteil bewirken.
Zwar erscheint es logisch, dass ein Gigant wie SpaceX Investitionen „kannibalisieren“ würde, doch der Markt interpretiert die berichtete vertrauliche Einreichung bereits als „Aufwind, der alle mitzieht“.
Statt Kapital von Intuitive Machines abzuziehen, erweist sich die SpaceX‑Nachricht als bedeutender „Rückenwind“, der LUNR am Donnerstagmorgen zu einem neuen Jahreshoch verhalf.
Warum? Einfach wegen einer Neubewertung des Sektors. Berichten zufolge strebt SpaceX eine Bewertung von 1,75 Billionen USD an; die Wall Street ist gezwungen, die Bewertung kleinerer Akteure zu überdenken.
Kurz gesagt: Wenn der Branchenführer Billionen wert ist, müssen Marktteilnehmer beginnen, kleinere Firmen wie Intuitive Machines zu betrachten und erkennen, dass diese 2026 deutlich unterbewertet sein könnten.
In gewisser Weise legitimiert der SpaceX‑Börsengang die gesamte Weltratwirtschaft für institutionelle Investoren, die zuvor möglicherweise an der Seitenlinie geblieben sind.
Wie positioniert man sich bei Intuitive Machines‑Aktien auf dem aktuellen Kursniveau?
Intuitive Machines‑Aktien sind auch deshalb gegen den potenziellen Kannibalisierungseffekt einer SpaceX‑Notierung abgeschirmt, weil das Geschäftsmodell des Unternehmens das von Elon Musks Firma ergänzt statt mit ihm zu konkurrieren.
Beide Unternehmen besetzen tatsächlich unterschiedliche Ebenen des Raumfahrt‑Stacks.
SpaceX ist die Eisenbahn – die Infrastruktur und das Trägersystem, während LUNR die „letzte Meile“ bedient – spezialisiert auf Mondlandungen, Monddatennetze und Oberflächenoperationen; Nischenleistungen, bei denen SpaceX eher Partner ist als Ersatz.
Erwähnenswert ist außerdem, dass ein SpaceX‑Börsengang, so massiv er auch wäre, allgemein als äußerst exklusiv eingeschätzt wird.
Berichten zufolge würden nur 30 % davon an Privatanleger gehen, während der Großteil von großen Staatsfonds und „Mega‑Cap“‑Institutionen aufgekauft wird.
Für einen Durchschnittsanleger oder einen mittelgroßen Fonds bleibt LUNR somit das zugänglichste Pure‑Play für direkten Zugang zu den NASA‑Missionen und zur Mondwirtschaft.
Deshalb bleibt die Wall Street für den Rest des Jahres 2026 gegenüber Intuitive Machines Inc. optimistisch. Das Konsensrating für LUNR‑Aktien liegt derzeit bei „moderate buy“, mit einem durchschnittlichen Kursziel von etwa 26 USD, was ein weiteres Aufwärtspotenzial von rund 8 % gegenüber dem aktuellen Kurs signalisiert.
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