Am 23. Dezember 1913 unterzeichnete der damalige US-Präsident Woodrow Wilson den Federal Reserve Act. Mit diesem Gesetz wurde das Federal Reserve System geschaffen und damit die erste dauerhaft institutionalisierte Zentralbank der USA – die Fed. Die Gründung der Fed markierte einen tiefgreifenden Einschnitt in der amerikanischen Wirtschafts- und Finanzgeschichte und hatte weitreichende Auswirkungen, nicht nur auf die Vereinigten Staaten, sondern auf das internationale Finanzsystem insgesamt.

Die Etablierung der Fed war das Ergebnis jahrzehntelanger wirtschaftlicher Instabilitäten, politischer Auseinandersetzungen und theoretischer Debatten über Geldschöpfung, Kreditsteuerung und staatliche Eingriffe in Märkte. Gleichzeitig entwickelte sich die Fed im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem der einflussreichsten wirtschaftspolitischen Akteure weltweit. Ihre Rolle während der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1932, aber auch in späteren Krisen – etwa der Finanzkrise 2007/08 oder der COVID-19-Pandemie – wird bis heute kontrovers diskutiert.

Grund genug, die historischen Hintergründe der Fed-Gründung, die politischen und ökonomischen Motive, ihre institutionelle Ausgestaltung sowie ihre kurz-, mittel- und langfristigen Wirkungen auf Wirtschaftskrisen und das globale Finanzsystem zu beleuchten…

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