arm could replace x86 chips in servers

Arm Holdings PLC (NASDAQ: ARM) entwickelt sich zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten auf dem Markt für Serverchips und hat das Potenzial, die Vorherrschaft von Intel und Advanced Micro Devices (AMD) zu brechen.

Laut Atul Goyal, Managing Director bei Jefferies Asia, verschaffen die stromsparenden CPUs von Arm dem in Cambridge ansässigen Unternehmen die Möglichkeit, erhebliche Marktanteile bei Servern zu gewinnen, einer kritischen Komponente für große Rechenzentren.

In einem Interview mit CNBC betonte Goyal, dass die Architektur von Arm möglicherweise die x86-Chips in den meisten Servern ersetzen könnte, was einen bedeutenden Wandel in der Branche markieren würde.

Der Besitz von Arm-Aktien lohnt sich möglicherweise immer noch nicht

Trotz dieser vielversprechenden Aussichten bleibt die Bewertung der Arm-Aktie ein Streitthema.

Obwohl das Unternehmen seit Anfang 2024 einen bemerkenswerten Anstieg des Aktienkurses von 50 % erlebt hat, äußert Goyal Vorsicht.

Er räumt ein, dass Arm zwar für ein Wachstum in den nächsten fünf bis zehn Jahren gut aufgestellt sei, der rasante Anstieg der Aktien in den vergangenen sieben Monaten jedoch zu Bedenken hinsichtlich einer Überbewertung geführt habe.

Besonders skeptisch ist Goyal angesichts der hohen Erwartungen, die dem aktuellen Aktienkurs innewohnen. Dies deutet darauf hin, dass es vielleicht nicht der beste Zeitpunkt für Investitionen ist, auch wenn die Fundamentaldaten des Unternehmens weiterhin stark sind.

Goyal betonte auch die anhaltenden Auswirkungen der künstlichen Intelligenz (KI) auf die Branche und betonte, dass es sich bei KI keineswegs um einen vorübergehenden Trend handele.

Er glaubt, dass Intels Schwierigkeiten im KI-Bereich ein erheblicher Rückenwind für Arm sein könnten und seine Position auf dem Markt weiter stärken könnten.

Trotz dieser positiven Indikatoren bleibt Goyal in Bezug auf die Aktie vorsichtig und gibt an, dass er „noch nicht wirklich von der aktuellen Bewertung überzeugt“ sei.

Dieser Skepsis schließt sich auch unser Marktanalyst Crispus Nyaga an, der vor kurzem meinte, der Aktienkurs von Arm könne auf 85 Dollar fallen.

Nyagas Analyse unterstreicht die Risiken, die mit der aktuellen Bewertung von Arm verbunden sind, trotz der starken Marktpositionierung des Unternehmens.

Arm gab letzten Monat gedämpfte Prognose für Q2 ab

Zu den Bedenken kam noch hinzu, dass Arm im vergangenen Monat nur eine verhaltene Prognose für das zweite Quartal veröffentlichte.

Während das Unternehmen die Schätzungen der Wall Street für das erste Quartal des Geschäftsjahres übertraf, prognostizierte es für das zweite Quartal einen Umsatz von 780 bis 830 Millionen US-Dollar und einen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 23 und 27 Cent.

Diese Prognose lag knapp unter den Erwartungen der Analysten, die einen Umsatz von 804 Millionen Dollar und einen Gewinn pro Aktie von 27 Cent erwartet hatten, was im vergangenen Monat zu einem Rückgang der Arm-Aktie um über 40 % beitrug.

Die Aussichten werden dadurch noch komplizierter, dass Arm keine Angaben mehr über die Anzahl der ausgelieferten Arm-basierten Chips macht. CEO Rene Haas begründete dies damit, dass der Fokus nun auf höherwertige Märkte mit geringerem Volumen wie Rechenzentren, KI-Beschleuniger und Smartphone-Anwendungsprozessoren verlagert werde.

Dieser strategische Schwenk lässt darauf schließen, dass Arm sich auf neue Wachstumsfelder konzentriert, wirft aber auch Fragen zu den Leistungskennzahlen und langfristigen Aussichten des Unternehmens auf.

Zwar scheint Arm Holdings in einer starken Position zu sein, um Branchenriesen wie Intel und AMD herauszufordern, insbesondere auf dem wachsenden Servermarkt, doch aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Bewertung und jüngsten Leistungsproblemen ist die Aktie möglicherweise nicht ganz so attraktiv.

Anleger sollten das langfristige Potenzial des Unternehmens gegen die Risiken abwägen, die mit dem aktuellen Aktienkurs verbunden sind.

The post Kann Arm Holdings trotz Bewertungsbedenken Intel und AMD auf dem Servermarkt herausfordern? appeared first on Invezz