John Driscoll von JTD – Rohölmarkt könnte einen „wilden Fahrt“ erleben

Der Rohölpreis befindet sich stabil über der entscheidenden Marke von 80$. Nach dem unerwarteten Anstieg der US-Öllagerbestände ist er jedoch wieder zurückgegangen.

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Rohölpreis

Rohöllagerbestände

Am späten Dienstagabend gab das American Petroleum Institute (API) bekannt, dass die Rohöllagerbestände in der Woche zum 1. Oktober um 951.000 Barrel zugenommen haben. Diese Zahl ist niedriger als der Anstieg von 4,127 Millionen Barrel in der Vorwoche. Sie blieb jedoch hinter den Schätzungen der Analysten von 300.000 Barrel zurück.

Die Daten kommen einen Tag vor den Bestandszahlen der EIA. In der vorherigen Veröffentlichung sind die wöchentlichen Lagerbestände um 4,578 Millionen Barrel gestiegen. Analysten erwarten in der Veröffentlichung am Mittwoch einen Wert von -0,418 Millionen.

Trotz des unerwarteten Anstiegs der US-Öllagerbestände scheint der Markt an den positiven Nachfrageaussichten für die kommende Wintersaison interessiert zu sein. Laut John Driscoll von JTD Energy Services könnte der Markt in den kommenden Monaten einen „wilden Fahrt“ erleben. Während eines Interviews mit CNBC erklärte Driscoll, dass die Situation „ein bisschen beängstigend ist, wenn wir über die Aussichten für den kommenden Winter nachdenken“.

Der Analyst verweist auf die anhaltende Energiekrise in Europa und die Stromausfälle in China als Probleme, die die Nachfrage im letzten Quartal des Jahres ankurbeln werden. Anfang der Woche gab die OPEC+ bekannt, dass sie an ihrem Plan festhalten wird, die Produktion schrittweise um 400.000 bpd zu erhöhen. Dies gilt trotz der Forderung der US-Regierung nach einer Produktionssteigerung.

Technischer Ausblick für den Rohölpreis

Am frühen Dienstag stieg der Ölpreis weiter und erreichte den höchsten Stand seit Mitte Oktober 2018. Die Brent-Futures, die Benchmark für globales Öl, stiegen auf 83,08, bevor sie zurückgingen.

Seit Monatsbeginn ist der Rohstoff um rund 64,02% gestiegen. Im aktuellen Monat ist der Preis um 5,51% gestiegen. Zum Zeitpunkt des Schreibens waren Brent-Futures um 1,77% auf 82,74 gestiegen.

Auf dem 3-Stunden-Chart liegt der Rohölpreis über den 25- und 50-Tage exponentiell gleitenden Durchschnitten. Kurzfristig erwarte ich, dass der Preis um 82,50 schwankt, da er auf Widerstand beim Dienstagshoch von 83,08 stößt. Höher als erwartete Lagerbestandszahlen der EIA könnten den Preis jedoch auf 85 treiben, bevor er auf etwa 82,50 zurückgeht. Bei einem weiteren Rückgang dürfte das Unterstützungsniveau entlang des 25-Tage-EMA bei 80,67 liegen.

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Rohölpreis

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